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Fifa Bin Hammams Fall abgeschlossen

 ·  Die Fifa bestätigt die lebenslange Sperre für Mohamed Bin Hammam wegen wiederholter Verstöße gegen den Ethikkodex. Dem Qatarer wird vorgeworfen, im Wahlkampf gegen Blatter Funktionäre bestochen zu haben.

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© dapd Vergrößern Gegenspieler: Blatter (links) und Bin Hammam

Der Fall des unter Korruptionsverdacht stehenden Fußballfunktionärs Mohamed Bin Hammam ist ohne überraschende Wendung abgeschlossen worden. Nachdem Ende vergangener Woche Falschmeldungen über die angebliche Einstellung des Verfahrens gegen den Qatarer kursierten, hat am Montag nun der Internationale Fußball-Verband die lebenslange Sperre gegen Bin Hammam wegen wiederholter Verstöße gegen den Ethikkodex bestätigt. Damit war immer gerechnet worden. Es handelt sich um die erste Entscheidung der neu aufgebauten Fifa-Ethikkommission, an der Chefermittler Michael Garcia und der deutsche Richter Joachim Eckert, als Vorsitzender der Spruchkammer, beteiligt waren.

Der ehemalige Herausforderer Joseph Blatters um den Präsidentenposten bei der Fifa hat dem Verband seinerseits mitgeteilt, dass er von allen seinen Positionen im Weltfußball, von denen er zuletzt sowieso schon vorübergehend enthoben worden war, zurücktritt. Dazu gehört auch sein Vorsitz bei der asiatischen Fußball-Konföderation.

Bin Hammam wurde vorgeworfen, im Wahlkampf gegen Blatter im Mai 2011 Funktionäre aus der Karibik bei einem Treffen mit jeweils 40.000 Dollar bestochen zu haben. Der Qatarer bestritt dies immer. In einer ersten Entscheidung hatte die Fifa Bin Hammam schon einmal lebenslang gesperrt. Nachdem der Internationale Sportgerichtshof diese Sperre aber aufhob, schloss ihn die Fifa erst für 90 dann noch mal 45 Tage aus. Bin Hammam sagte nun auch seine Teilnahme an einem Hearing des Europarates am Mittwoch in Paris ab, bei dem es um die vielen Korruptionsvorwürfe gegen die Fifa und den Reformprozess geht.

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