Der Internationale Eishockey-Verband (IIHF) hat die Bitte der FDP-Bundestagsabgeordneten Bijan Djir-Sarai und Patrick Kurth zurückgewiesen, Weißrussland die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2014 wieder zu entziehen. „Eine Diskriminierung eines Mitglieds der Föderation, eines Klubs oder einer Person aus politischen, rassistischen oder religiösen Gründen ist verboten“, schrieb IIHF-Präsident René Fasel den Politikern in einem Brief, der der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorliegt. Fasel bezog sich dabei auf die „fundamentalen Prinzipien“ des Internationalen Olympischen Komitees. Er verwies zudem auf die politische Neutralität, die der organisierte Sport für sich beansprucht.
Djir-Sarai und Kurth hatten Fasel in einem Schreiben vor der Gefahr einer Instrumentalisierung der WM durch den brutalen weißrussischen Diktator Lukaschenka gewarnt und dessen Gewaltherrschaft im Land eingehend beschrieben.