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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Für Doping-Geständnis Sonderangebot an Armstrong

 ·  Sollte Lance Armstrong sich zu einem Doping-Geständnis durchringen, wäre die amerikanische Anti-Doping-Agentur zu Zugeständnissen bereit. „Wir stehen ihm offen gegenüber“, sagt deren Chef Tygart.

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© Reuters Räuber und Gendarm? Die Usada macht Armstrong ein Angebot

Die amerikanische Anti-Doping-Agentur (Usada) stellt Lance Armstrong laut einem Medienbericht eine Reduzierung der lebenslangen Sperre in Aussicht. Usada-Chef Travis Tygart erwartet allerdings dafür von dem ehemaligen Radporofi ein vollständiges Geständnis.

“Wenn er ehrlich und bereit ist, den Sport im Guten voranzubringen, ist dies möglich“, sagte Tygart der Zeitung „USA Today“. „Wir stehen ihm weiter offen gegenüber. Auch wenn es wehtut, die Wahrheit ist der beste Weg nach vorn“, sagte er.

Am Freitag hatte die Anti-Doping-Agentur Armstrong lebenslang gesperrt und fordert nun die Aberkennung seiner sieben Siege bei der Tour de France. Der Weltverband (UCI) hatte sich dazu ebenso wie die Tour-Organisation ASO bisher nicht geäußert. Noch immer kann der Weltverband die Usada-Entscheidung ablehnen und den Fall damit vor den Internationalen Sportgerichtshof bringen. „Wir sind alle niedergeschlagen, wenn uns unsere Sporthelden enttäuschen“, sagte Tygart.

Die Usada hätte aber für ihr Urteil im Fall Armstrong viel Zustimmung von aktuellen und ehemaligen Athleten erhalten. „Eltern und andere, die die Rechte der sauberen Athleten und die Integrität des Sports schätzen, haben uns per E-Mail die Wertschätzung für unsere Arbeit bekundet“, sagte Tygart. Doch auch „einige beunruhigende E-Mails und Morddrohungen“ habe die Usada erhalten. „Wir tun unseren Job - nicht mehr und nicht weniger“, so der Usada-Chef.

Die Usada habe die Sperre für Armstrong vor allem auf Zeugenaussagen und Hinweisen aus Blutproben aufgebaut. Darunter seien Proben gewesen mit verbotenen Substanzen, die nicht in den Doping-Tests nachweisbar waren. Tygart kündigte in der „USA Today“ an, dass in den kommenden Wochen weitere Details und die Konsequenzen für jene Fahrer öffentlich gemacht würden, die gegen Armstrong ausgesagt hatten.

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