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Donnerstag, 20. Juni 2013
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Fuentes vor Gericht „Spanien verschwendet Geld“

 ·  Die spanische Justiz brauchte fast sieben Jahre, bis sie dem mutmaßlichen Dopingarzt Fuentes den Prozess machte. Zum Auftakt des Gerichtsverfahrens wird die Vernehmung des Hauptangeklagten vertagt. Dieser demonstriert Gelassenheit.

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Cesar Palacios Garcia

Reißerische aber ungenaue.

Es ist sehr traurig, dass so eine Zeitung nur als "Spanischen Skandal" diesen Prozess beurteilt. Es ist nicht nur ein spanisches Problem, sondern die Wiederspiegelung einer Zeit, wenn weltweit Alles in Radsport versteckt erlaubt war. Spanien, Italien, auch Deutschland, auch Holland (Basso, Scarponi, Ulrich, Dekker). In Spanien ist Doping nicht gewöhnlich. Die meisten der Sportler arbeiten sehr viel, damit sie Erfolg haben. Es gibt keine Drogen im Handball, im Fußball, im Tennis.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.01.2013 10:16 Uhr
Jens-Christian Pohl

Reißerischer ungenauer Kommentar ..

"Es gibt keine Drogen im Handball, im Fußball, im Tennis?" Was für ein Unsinn, informieren Sie sich doch erstmal, bevor Sie so etwas behaupten. 200 Sportler, darunter u.a. Fußballer, Tennisspieler und Leichtathleten waren Fuentes Kunden. Es geht aber nur um 58 Radsport Kunden. Fragen Sie sich mal, warum?!

Natürlich ist das ebenso wenig ein "spanischer Skandal", wie die "Fuentes Affaire" ein Radsport Skandal ist. So berichtete die Zeitung "Le Monde" über die Beziehungen zwischen Fuentes und der Primera Division - bevor die Anwälte der betroffenen Vereine sie mit Unterlassungsklagen überzog. "Le Monde" ging jedoch in Revision und bekam in vielen Punkten Recht. Anhängig sind diese juristischen Auseinandersetzungen vor spanischen Gerichten m.W. noch heute.

So viel mal zur Frage, warum das alles so lange dauert und warum es mal wieder nur um den Radsport geht. Und warum man davon ausgehen darf, dass außer viel heißer Luft wenig Neues bei diesem Prozess rauskommen wird.

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