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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Doping-Kommentar Wenigstens ein bisschen Hoffnung

 ·  Die Befunde bei Gay, Powell und Simpson haben auch eine gute Seite: Jetzt stehen keine Bauernopfer, sondern veritable Stars am Pranger. Offenbar gibt es niemanden mehr, der seine schützende Hand über sie hält.

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Reinhard Franke

Trugschluss

Wer glaubt, das ein kleiner Erfolg gegen wenige bekannte Namen Rückschlüsse auf erfolgreiche Kontrollen gerechtfertigten, der ist naiv und irrt. In der Leichtathletik wird doch gedopt das sich die Balken biegen: Hammerwurf, Kugelstossen, Diskus, Speerwurf sowohl bei Männern und Frauen. Die Veranstalter grosser Ereignisse (Olympia, WM, Golden Series etc) sind doch an der Aufdeckung von Dopingsuendern, insbesondere wenn es sich um Zugpferde handelt, nicht im geringsten interessiert. Und wenn die Athleten 5, 6 6 Jahre nach den Ereignissen als ältere Herren/Damen endlich ertappt werden, spricht man von Durchbruch. In der Zwischenzeit habe diese Leute Millionen Startgelder, Siegpraemien, Sponsorengelder und selbstverstaendlich staatliche Unterstuetzung eingesschoben und damit die wenigen sauberen Sportler betrogen. Dieses Vorgehen gehoert ueber das Strafrecht geregelt.

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Werner Busch

Sagen wir's mit Loriot

Bei den diesjährigen Leichtathletikmeisterschaften der Zierpflanzen siegte eine südbadische Kletterrose um Nasenlänge und wurde noch vor dem Singen der Nationalhymne disqualifiziert: Sie war mit Kunstdünger gedopt!
Autor : Loriot

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Heiner Peters

„Wir haben kein Stück Boden gewonnen, den Sport sauberer zu bekommen.“

Ja, wie auch? Es ist aus vielerlei Gründen ein Kampf gegen Windmühlen. Sportliche Erfolge haben immer Auswirkungen, sei es, dass sie als Beweis für die Überlegenheit eines Gesellschaftssystem angesehen werden oder der erfolgreiche Sportler seinen Ruhm vermarktet.

Dem Erfolg auf die Sprünge helfen zu wollen, liegt da schon nahe und lässt sich nicht so einfach unterbinden. Leider, muss man sagen, leider...

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Gerhard Katz

"Sport"

Lang ist es her...

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Werner Busch

Doping bei Sportler lockt keinen Hund hinter Ofen hervor

Focus Online
Das Thema Doping als reines Sportphänomen abzutun wäre allerdings grundfalsch. Doping ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Ob unter Managern oder Ärzten: Der Einsatz leistungssteigernder Substanzen ist bei Leistungsträgern weit verbreitet. Selbst Studenten greifen schon ins Medikamentenregal, um bei Prüfungen topfit und hellwach zu sein. Ist Deutschland also schon längst eine gedopte Republik?

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Eva Steidl
Eva Steidl (evilein12) - 15.07.2013 18:03 Uhr

Collegesport- die Stars der Sprintnationen - im Fadenkreuz der Dopingfahnder

Collegesport in den USA das Aushändeschild und Stipendienvergebend ist dazu Doping nötig um sich hier das zu erhalten?? Es wirft einen Schatten auf dieses eigentlich wertvolle Stipendium das den Sportlern ihren Sport ermöglicht, oder ist auch hier auf der Jagd nach immer mehr Fabelrekorden der Mensch auf der Strecke geblieben und nur noch synthetische Mittel können ihm das ermöglichen?? (Das Doping forderte schon Menschenleben Flo flo mal geschrieben), kann man nicht mit normalen Training auch solche Leistungen erreichen??

Da die meisten Dopingmittel verschreibungspflichtig sind (zumindest in Deutschland) stellt sich die Frage : wollen wir eine Art X-Men Generation schaffen?? Wer verschreibt/verschafft ihnen solche Mittel?

Die Gesundheit und Leben der Sportler geht vor - was bleibt denn übrig von ihrer Physis wenn sie ihren Hochleistungssport verlassen (geschundene Körper, kaputte Knochen..-...)- habt ihr mal da nachgehakt?

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15.07.2013, 17:25 Uhr

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