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Anti-Doping-Kampf Auf Konfrontationskurs

 ·  „Die Beziehungen zur Wada haben sich dramatisch verschlechtert“. Die olympischen Sommersportverbände schießen gegen die Welt-Anti-Doping-Agentur und sprechen von einem Vertrauensbruch.

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Die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada gerät immer stärker unter Beschuss vonseiten des Internationalen Olympischen Komitees. Auf Druck der internationalen Fachverbände hat das IOC eine Sonderkonferenz beschlossen, auf der Ende April oder Anfang Mai in Lausanne die Rolle der Wada ausführlich diskutiert werden solle.

„Die Beziehungen zur Wada haben sich dramatisch verschlechtert. Die fehlende Hilfe und Unterstützung der Wada vor dem Hintergrund der ständigen Medienkritik an ihren Sportpartnern und der daraus resultierende Vertrauensbruch müssen als oberste Priorität besprochen werden“, schrieb der Italiener Francesco Ricci Bitti, Präsident der Vereinigung aller olympischen 26 Sommersportverbände (ASOIF), in einem Brief an IOC-Präsident Jacques Rogge.

Bei der außerordentlichen Sitzung, zu der die Weltverbände, Spitzenfunktionäre Nationaler Olympischer Komitees und Athleten eingeladen werden, soll auch die künftige Führung der Wada besprochen werden. Die sechsjährige Amtszeit von Wada-Präsident John Fahey läuft am Jahresende aus. Das Verhältnis zwischen dem IOC und der Wada gilt seit geraumer Zeit als belastet. Das IOC hatte die Wada 1999 gegründet und kommt immer noch für 50 Prozent ihres Jahresbudgets auf.

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