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DFL-Sicherheitsdebatte : Rettig schafft Glaubwürdigkeit

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DFL-Chef mit Schlichterfunktion: Andreas Rettig Bild: dpa

Andreas Rettig sucht den Kontakt zu enttäuschten Fanvertretern. Ein erstes Gespräch mit dem neuen DFL-Chef nennen diese „glaubwürdig“. Sie hoffen nun auf eine bessere Einbindung der Anhänger. Es ist ein erster Schritt aufeinander zu.

          Fanvertreter haben sich nach einem Treffen mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) zufrieden gezeigt. „Ich empfand es positiv und auch glaubwürdig. Die DFL ist langfristig daran interessiert, dass die Fans besser eingebunden werden“, sagte Michael Gabriel, Leiter der bundesweiten Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS), nach dem Gespräch in der Zentrale der Dachorganisation der 36 Profiklubs an diesem Dienstag in Frankfurt am Main.

          „Es gibt immer noch viel Redebedarf“

          Die DFL-Chefs Christian Seifert und Andreas Rettig hatten die Fanvertreter eingeladen, nachdem die Debatte um das umstrittene Sicherheitskonzept in den vergangenen Monaten hochgekocht war. „Es gab viel Redebedarf und es gibt immer noch viel Redebedarf“, sagte der Dortmunder Jan-Henrik Gruszecki als Sprecher des Aktionsbündnisses „12:12“. Die DFL habe klargestellt, dass sie künftig die Faninteressen noch mehr in den Mittelpunkt stellen werde. „12:12“ hatte zum Ende der Rückrunde mit einer bundesweiten Schweigeaktion gegen verschärfte Kontrollen und Einschränkung von Kartenkontingenten für Auswärtsspiele protestiert.

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