Home
http://www.faz.net/-gtl-75lar
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

DFL-Sicherheitsdebatte Rettig schafft Glaubwürdigkeit

Andreas Rettig sucht den Kontakt zu enttäuschten Fanvertretern. Ein erstes Gespräch mit dem neuen DFL-Chef nennen diese „glaubwürdig“. Sie hoffen nun auf eine bessere Einbindung der Anhänger. Es ist ein erster Schritt aufeinander zu.

© dpa DFL-Chef mit Schlichterfunktion: Andreas Rettig

Fanvertreter haben sich nach einem Treffen mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) zufrieden gezeigt. „Ich empfand es positiv und auch glaubwürdig. Die DFL ist langfristig daran interessiert, dass die Fans besser eingebunden werden“, sagte Michael Gabriel, Leiter der bundesweiten Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS), nach dem Gespräch in der Zentrale der Dachorganisation der 36 Profiklubs an diesem Dienstag in Frankfurt am Main.

„Es gibt immer noch viel Redebedarf“

Die DFL-Chefs Christian Seifert und Andreas Rettig hatten die Fanvertreter eingeladen, nachdem die Debatte um das umstrittene Sicherheitskonzept in den vergangenen Monaten hochgekocht war. „Es gab viel Redebedarf und es gibt immer noch viel Redebedarf“, sagte der Dortmunder Jan-Henrik Gruszecki als Sprecher des Aktionsbündnisses „12:12“. Die DFL habe klargestellt, dass sie künftig die Faninteressen noch mehr in den Mittelpunkt stellen werde. „12:12“ hatte zum Ende der Rückrunde mit einer bundesweiten Schweigeaktion gegen verschärfte Kontrollen und Einschränkung von Kartenkontingenten für Auswärtsspiele protestiert.

Mehr zum Thema

Quelle: FAZ.NET/dpa

 
()
Permalink

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
SPD-Debatte um Gabriel Scharping lässt grüßen

Die SPD diskutiert über eine Kanzlerkandidatur ihres Vorsitzenden Gabriel und seine Chancen gegen Angela Merkel. Ist das alles nur ein Sommertheater – oder muss der Parteichef bangen wie einst ein Vorgänger? Mehr Von Günter Bannas, Berlin

28.07.2015, 10:40 Uhr | Politik
Berlin Gabriel: Griechische Regierung muss schnell Angebote machen

Wenn Griechenland im Euro bleiben wolle, müsse die Regierung schnell substanzielle Angebote machen, sagte SPD-Chef Sigmar Gabriel. Mehr

08.07.2015, 14:28 Uhr | Wirtschaft
Debatte über Kanzlerkandidatur SPD-Basis gibt Probesitzer Gabriel schlechte Noten

Weil Angela Merkel in Urlaub ist, leitet der Wirtschaftsminister die Kabinettssitzung. Eine Mehrheit der SPD-Anhänger lehnt es laut einer Umfrage aber ab, dass Sigmar Gabriel dauerhaft auf dem Sitz der Kanzlerin Platz nehmen sollte. Mehr

29.07.2015, 12:48 Uhr | Politik
Griechenland Finanzministerium lässt Griechen im Schuldenstreit abblitzen

Das Bundesfinanzministerium hat eine Verlängerung der Kredithilfen für Griechenland abgelehnt. Bundeswirtschaftsminister Gabriel sieht hingegen Möglichkeiten für Gespräche. Mehr

20.02.2015, 09:35 Uhr | Politik
Heute in der F.A.Z. Wird unter Gabriel nie etwas aus der SPD?

Was Sie nicht verpassen sollten: die wichtigsten Themen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von heute – hier m E-Paper. Mehr

26.07.2015, 20:03 Uhr | Wirtschaft

Veröffentlicht: 08.01.2013, 15:16 Uhr

Olympia, eiskalt serviert

Von Christoph Becker

Binnen 14 Jahren wird Peking zum zweiten Mal Gastgeber von Olympischen Spielen. Das ist schlimm. In den wesentlichen Punkten zivilisierter Gesellschaften hat sich China keinen Deut verbessert. Mehr 10 9