http://www.faz.net/-gtl-75lar

DFL-Sicherheitsdebatte : Rettig schafft Glaubwürdigkeit

  • Aktualisiert am

DFL-Chef mit Schlichterfunktion: Andreas Rettig Bild: dpa

Andreas Rettig sucht den Kontakt zu enttäuschten Fanvertretern. Ein erstes Gespräch mit dem neuen DFL-Chef nennen diese „glaubwürdig“. Sie hoffen nun auf eine bessere Einbindung der Anhänger. Es ist ein erster Schritt aufeinander zu.

          Fanvertreter haben sich nach einem Treffen mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) zufrieden gezeigt. „Ich empfand es positiv und auch glaubwürdig. Die DFL ist langfristig daran interessiert, dass die Fans besser eingebunden werden“, sagte Michael Gabriel, Leiter der bundesweiten Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS), nach dem Gespräch in der Zentrale der Dachorganisation der 36 Profiklubs an diesem Dienstag in Frankfurt am Main.

          „Es gibt immer noch viel Redebedarf“

          Die DFL-Chefs Christian Seifert und Andreas Rettig hatten die Fanvertreter eingeladen, nachdem die Debatte um das umstrittene Sicherheitskonzept in den vergangenen Monaten hochgekocht war. „Es gab viel Redebedarf und es gibt immer noch viel Redebedarf“, sagte der Dortmunder Jan-Henrik Gruszecki als Sprecher des Aktionsbündnisses „12:12“. Die DFL habe klargestellt, dass sie künftig die Faninteressen noch mehr in den Mittelpunkt stellen werde. „12:12“ hatte zum Ende der Rückrunde mit einer bundesweiten Schweigeaktion gegen verschärfte Kontrollen und Einschränkung von Kartenkontingenten für Auswärtsspiele protestiert.

          Weitere Themen

          Feierlaune im Deutschen Haus Video-Seite öffnen

          Medaillen bei Olympia : Feierlaune im Deutschen Haus

          Nach den Silber- und Goldmedaillen für das Skispringer-Team und den Zweierbob der Männer haben die deutschen Olympioniken ordentlich gefeiert. Skispringer Andreas Wellinger gab dabei eine Tänzchen zum Besten.

          Topmeldungen

          Amokläufe : Trump regt Bewaffnung von Lehrern an

          Der Präsident sieht in der Bewaffnung von Schulpersonal ein geeignetes Mittel gegen Amokläufe. Auf Angreifer müsse zurückgeschossen werden können, sagte er zu Überlebenden des jüngsten Massakers.
          Der Prototyp Hyperloop One

          Mit dem Hyperloop : Von Washington nach New York – in 29 Minuten?

          Tesla-Chef Elon Musk lässt jetzt buddeln: Für ein futuristisches Verkehrskonzept darf der Visionär jetzt testweise in Amerikas Hauptstadt bohren. Es geht um nicht weniger als eine Revolution.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.