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Der 14. Tag Olympia kompakt: Zweimal Gold für Kanuten - Speer-Silber für Nerius - Handballer im Finale

 ·  Namen und Nachrichten: Die wichtigsten Entscheidungen und Entwicklungen vom 14. Tag der Olympischen Spiele in Athen.

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Namen und Nachrichten: Die wichtigsten Entscheidungen und Entwicklungen vom 14. Tag der Olympischen Spiele in Athen:

Achtes Olympia-Gold für Kanu-Legende Birgit Fischer, Christian Gille und Tomasz Wylenzek Olympiasieger im Canadier-Zweier, dazu Silber für Andreas Dittmer und den Kajak-Vierer. Die Kanuten haben der deutschen Olympia-Mannschaft das erhoffte Medaillen-Festival beschert.

Mit Bronze im Mountainbike sorgte Sabine Spitz für eine weitere deutsche Rad-Medaille.

Bronze-Plaketten gewannen auch die deutschen Boxer Rustam Rahimov und Vitali Tajbert.

Durch ein „Golden Goal“ von Björn Michel gewann das Hockey-Team das kleine Finale gegen Spanien mit 4:3 nach Verlängerung und holte Bronze.

Die deutschen Handballer gewannen im Halbfinale mit 21:15 gegen Rußland und haben damit Silber sicher.

Steffi Nerius gewann mit Silber im Speerwerfen die erste Medaille für die deutschen Leichtathleten. Zuvor hatten die 4 x 100 m-Staffel der Männer und die 4 x 400-m-Staffel der Frauen die Finals verpaßt. Die 4 x 400 m-Staffel der Männer erreichte dagegen den Endlauf. Die drei Stabhochspringer Danny Ecker, Lars Börgeling und Tim Lobinger blieben ohne Medaille.

Die deutschen Springreiter haben nach dem Team-Gold eine Medaille im Einzel-Finale verpaßt. Ludger Beerbaum verfehlte sein erhofftes sechstes Olympia-Gold.

Endgültig ohne Gold bleiben die Vielseitigkeitsreiter. Dies bestätigte IOC-Präsident Jacques Rogge.

Das deutsche NOK bestimmte Ruderin Kathrin Boron als Fahnenträgerin bei der Schlußfeier am Sonntag.

Geher Andreas Erm verpaßte durch eine Disqualifikation Edelmetall im 50 km-Wettbewerb. Gold ging zum dritten Mal in Folge an den Polen Robert Korzeniowski.

Kim Raisner verpaßte als Fünfte im Modernen Fünfkampf knapp einen Medaillengewinn.

Wie vor vier Jahren in Sydney blieb den deutschen Freistil-Ringern auch in Athen Edelmetall versagt.

Zu einem Eklat kam es bei einem Nachtest des ungarischen Hammerwurf-Olympiasiegers Adrian Annus. Doping-Kontrolleure des IOC wurden bei dem Versuch, den Magyaren vier Tage nach seinem Gold-Gewinn in seiner Heimat erneut zu testen, von einer aufgebrachten Menge bedroht. Sollte der 31Jährige eine ihm vom IOC gesetzte Frist bis zum Abend nicht einhalten, droht ihm die Aberkennung von Gold.

Wegen einer verpaßten Dopingprobe droht dem ungarischen Gewichtheber Ferenc Gyurkovics die Aberkennung der Silbermedaille in der Klasse bis 105 kg.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa und sid
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