http://www.faz.net/-gtl-88lz5

DDR-Staatsdoping : 10,5 Millionen für Doping-Opfer?

  • Aktualisiert am

Die bislang nicht entschädigten Opfer des DDR-Zwangs-Dopings, einem „groß angelegten Menschenversuch“, können mit finanzieller Hilfe durch den Bund rechnen.

          Die bislang nicht entschädigten Opfer des DDR-Zwangs-Dopings können mit finanzieller Hilfe durch den Bund rechnen. „Wir hoffen, dass der Deutsche Bundestag 10,5 Millionen Euro im Nachtragshaushalt zur Verfügung stellt, damit das Geld schon 2016 an die Opfer fließen kann“, sagte Ole Schröder, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, im „Deutschlandfunk“: „Was in der DDR gemacht wurde, war ein groß angelegter Menschenversuch, bei dem schon Kinder mit Hormonen behandelt wurden.“

          Daher müssten all jene Betroffene, bei denen sich erst jetzt die Schäden bemerkbar machen, die gleichen Hilfen erhalten wie die, „die bereits in den ersten Entschädigungsrunden von 2002 bis 2007 bedacht worden waren“. Schröder forderte den organisierten Sport auf, sich mit weiteren 10,5 Millionen Euro an den Zahlungen zu beteiligen.

          Quelle: F.A.Z.

          Weitere Themen

          Tödlicher Schlamm in Chile Video-Seite öffnen

          Mehrere Opfer : Tödlicher Schlamm in Chile

          Fünf Tote und fünfzehn Vermisste – das ist die bisherige Bilanz nach einer Schlammlawine bei Villa Santa Lucia. Die Präsidentin Chiles erklärte die Region zum Katastrophengebiet.

          Die katalanische Hymne rocken Video-Seite öffnen

          Els Segadors : Die katalanische Hymne rocken

          Über eine Million Klicks auf Youtube hat die Heavy-Metal-Version der katalanischen Hymne. Die Sängerin der Band aus den Vereingten Staaten hat katalanische Wurzeln.

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          Polizisten in Hildesheim nach der Festnahme von zwei als Gefährder eingestuften Personen im November 2016.

          BKA bewertet Islamisten : Wie gefährlich sind die Gefährder?

          Mehr als 700 mutmaßliche Gefährder leben in Deutschland. Alle ständig zu überwachen ist kaum möglich. Um Prioritäten zu setzen, haben die Behörden nun ausgewertet. Die Ergebnisse lassen viele Schlüsse zu.
          Amerikas Präsident Donald Trump am vergangenen Samstag.

          Russland-Sonderermittler : Trump: Keine Pläne, Mueller zu feuern

          Je unangenehmer die Ermittlungen von Robert Mueller fürs Trump-Team werden, desto hartnäckiger halten sich Spekulationen: Der Präsident könnte den Sonderermittler einfach entlassen. Das habe er aber nicht vor, stellt Donald Trump nun klar.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.