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DDR-Staatsdoping : 10,5 Millionen für Doping-Opfer?

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Die bislang nicht entschädigten Opfer des DDR-Zwangs-Dopings, einem „groß angelegten Menschenversuch“, können mit finanzieller Hilfe durch den Bund rechnen.

          Die bislang nicht entschädigten Opfer des DDR-Zwangs-Dopings können mit finanzieller Hilfe durch den Bund rechnen. „Wir hoffen, dass der Deutsche Bundestag 10,5 Millionen Euro im Nachtragshaushalt zur Verfügung stellt, damit das Geld schon 2016 an die Opfer fließen kann“, sagte Ole Schröder, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, im „Deutschlandfunk“: „Was in der DDR gemacht wurde, war ein groß angelegter Menschenversuch, bei dem schon Kinder mit Hormonen behandelt wurden.“

          Daher müssten all jene Betroffene, bei denen sich erst jetzt die Schäden bemerkbar machen, die gleichen Hilfen erhalten wie die, „die bereits in den ersten Entschädigungsrunden von 2002 bis 2007 bedacht worden waren“. Schröder forderte den organisierten Sport auf, sich mit weiteren 10,5 Millionen Euro an den Zahlungen zu beteiligen.

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