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Bundestrainer-Konferenz Kommt Zeit, kommt Rat

Die Bundestrainer der deutschen Spitzenfachverbände fordern die Bildung eines Trainerrates, der intensiv mit dem Deutschen Olympischen Sportbund zusammenarbeiten soll.

© dpa Leistungssportdirektor Bernhard Schwank (im Vordergund): „Intern diskutieren und prüfen“

Im Kampf um bessere Bedingungen für sich und ihre Athleten haben die Bundestrainer der deutschen Spitzenfachverbände die Bildung eines Trainerrates gefordert. Dieser soll eine intensivere und qualitativ hochwertigere Zusammenarbeit der Coaches mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gewährleisten. „Die Trainer haben eine stärkere Beteiligung in den Diskussionsprozessen, wo es um Weiterentwicklung, Konzepte und Maßnahmen geht, gefordert. Dabei ist das Stichwort Trainerrat gefallen. Das werden wir jetzt intern diskutieren und prüfen“, sagte DOSB-Leistungssportdirektor Bernhard Schwank am Mittwoch zum Abschluss der dreitägigen DOSB-Bundestrainer-Konferenz in Leipzig. Der Trainerrat würde dann laut Schwank beim DOSB angebunden.

Die neuen Zielvereinbarungen für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016 zwischen dem DOSB und den Spitzenverbänden werden von Januar bis Ende März 2013 ausgehandelt. „Wir haben nach London viele Auswertungsgespräche geführt. Nun werden wir sie zusammenfassen, um zu schauen, wo wir schärfen und ergänzen müssen, damit wir eine gemeinsame klare Grundlage haben“, erklärte Schwank. Am Montag hatten sich die Konferenzteilnehmer auf eine Beibehaltung des während der diesjährigen Sommerspiele öffentlich kritisierten Steuerungsinstruments geeinigt.

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Schwank teilte zudem mit, dass nach London rund eine Million Euro an Trainerprämien ausgeschüttet wurden. Erstmals waren nach den Winterspielen in Vancouver die Coaches finanziell prämiert worden. Damals wurden 660.000 Euro ausgezahlt. „An den Prämien sollen alle partizipieren, die an diesem Prozess beteiligt waren. Im Zweifel geht das bis zu dem Trainer hin, der das Talent entdeckt hat“, sagte Schwank.

Während Deutschland im abschließenden Medaillenspiegel von London keine absolute Weltspitze war, soll bei den kommenden Spielen 2014 im russischen Sotschi die Topposition im Wintersport untermauert werden. „Wir streben wieder die Nummer eins und kämpfen darum“, sagte Schwank.

Quelle: FAZ.NET mit dpa

 
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