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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Sportkultur Olympia oder Zirkus

 ·  In 177 Ländern wird gerungen, in vielen davon ist Ringen Volkssport. Die ganze Welt weiß, welche Bedeutung das Ringen für Olympia hat. Nur die führenden Manager des Internationalen Olympischen Komitees nicht.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (30)

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Heinz Müller

Ein wunderbarer Kommentar

Frau Simeoni, meinen Respekt und Dank dafür (auch wenn ich kein Ringer bin). :)

Im Übrigen muss ich gestehen, dass ich seit den späten 1980ern die Olmypischen Spiele nicht mehr verfolge, mit Ausnahme von einigen ausgewählten Ball- und Kampfsportarten, darunter eben auch das Ringen -- ich zweifle nicht daran, dass es noch andere gibt, die die Kommerzialisierung mit Nichtachtung strafen und den Führungsnulpen für ihren Profitmaximierungsgrössenwahn die verdiente Quittung erteilen.

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Claus Behrens
Claus Behrens (chipin) - 15.02.2013 16:06 Uhr

Es geht nicht um Tradition, es geht um Kommerz

Interessant finde ich die Hinweise auf den Iran, Afghanistan, Aserbaidschan ... mancher ist noch nicht einmal in der Lage, gerade letztes auf dem Globus zu lokalisieren. Und mit der Achse des Bösen aus dem einen und dem Opium aus dem anderen Land ...
Wenn es in so vielen Ländern betrieben wird, fängt doch trotzdem keiner damit an, weil es eine olympische Sportart ist. Und Platon? Die einen werden sagen, sie hätten kein Latein gehabt, die anderen, Alt-Griechisch wäre nicht mehr unterrichtet worden.
Die Welt hat sich gewandelt? Das IOC hat Probleme mit der wachsenden Popularität der X-Games. Sport ist eine Markt, es geht um viel Geld. Und wer sagt, die Halle in London sei voll gewesen, sollte überlegen, wie viele davon Athleten, Funktionäre etc. waren und wie viele interessierte Zuschauer. Denn wer, wenn er nicht aktiv ist, kennt die Regeln, die Unterschiede zw. Freistil und griechisch-römisch und kann die Wertungen nachvollziehen?

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Michael Leh

Großer Dank an Evi Simeoni, ein ganz hervorragender Kommentar, und vielen Dank auch an die ...

F.A.Z., dass sie ihn heute auch als Leitartikel auf Seite 1 der Druckausgabe gebracht hat.

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Peter Göstl

Der Skandal

Diese Abstimmung von nur 15 Mitgliedern im IOC Exekutivausschuss war eine abgekartete Sache. Ringen ist seit dem Altertum olympisch und in der olympischen Hymne verankert. Ringen wird in 177 Ländern der Erde betrieben. Ringen ist Volksport in vielen Ländern, in manchen Sport Nummer Eins. Die Excel Arena in London war immer ausverkauft. Diese Werte können die anderen ebenfalls auf der Abschlussliste befindlichen Sportarten bei weitem nicht erreichen. Die Ringer haben nur den Fehler gemacht, keine Lobbyisten mit Geldkoffern nach Lausanne geschickt zu haben. Die Entrüstung über dieses Skandalurteil ist Groß (USA, Russland, Iran, Türkei, Japan). Bewerberstadt für 2020 ist ausserdem Istanbul - Eine Wiege des Ringsports. Ich hoffe das IOC schneidet nicht seine eigenen olympischen Wurzeln ab!!!

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ulrich trosowski
ulrich trosowski (uski) - 15.02.2013 12:02 Uhr

Olympia oder Zirkus

Das beste, was ich bisher zur Sportart Ringen gelesen habe! Danke!

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Angelika Steckhan
Angelika Steckhan (eslis) - 15.02.2013 11:40 Uhr

39 Kriterien

haben also ergeben, das Wushu, Wakeborden, Klettern weltweitbesser dasteht als Ringen?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 14:16 Uhr
Konstantinos Dafalias

Herr Kuhs

Bitte nennen Sie einmal die 39 Kriterien, dann die jeweilige Bewertung von Ringen, Wushu und Wakeboarden dazu.

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Schneider Michael

Lieber Herr Kuhs sind evtl. auch die Krieterien der Realität fremd??

Wenn sie der Meinung sind das die 39 Kriterien ausschlaggebend waren, dann nennen sie uns doch bitte diese. Sollten sie mehr Wissen über die Urteilsfindung haben, dann möchte ich sie doch bitten diese uns mitzuteilen. Das hat nix mit Verschwörung zu tun, ich bin mir nur ziemlich sicher das die Kriterien der Realität fern sind und auch nicht ausschlaggebend waren. Transparenz könnte vieles Auflösen, nur diese wird es nicht geben!

Am Ende läuft es darauf hinaus das Geld die Welt regiert und mittlerweile geld auch Olympisch macht!

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Nils Kuhs

Ja exakt so ist es.

Genau das ist ja der Fakt. Und das ist ja das Problem der Befürworter. Sie ignorieren einfach die Realität. Und man kann es ja auch hier schön nachlesen. Einige Befürworter wissen noch nicht mal, dass es diese Untersuchung gab und die anderen erfinden schon eine Verschwörung.... köstlich...

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Roland Müller

Ringen

ist ein Kampfsport, der im Gegensatz zum Boxen keine Blumenkohlohren oder Blumenkohlnasen verursacht. Auch über spektakuläres Umfallen nach einem Volltreffer oder über Hirnschäden durch Schlageinwirkung ist nichts bekannt. Deshalb ist die Einschaltquote in den großen Zahlmeisterländern entsprechend bescheiden. Für ein IOC, für das nur die Kasse von Bedeutung ist, steht die Entscheidung daher von vornherein fest.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 15:55 Uhr
Claus Behrens
Claus Behrens (chipin) - 15.02.2013 15:55 Uhr

Herr Kuhs, Ihr oberlehrerhaftes Gehabe

stößt mir immer wieder auf.

... mal nachlesen ...
... schon mal gesehen ...

Das ist hier ein Forum, in dem man seine Meinung äußern kann oder es bleiben läßt.
Muß man sich deswegen von Ihnen belehren lassen?

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Nils Kuhs

Stimmt dies denn alles?

"Ringen....keine Blumenkohlohren .. verursacht". Mal nachlesen: "Das Blumenkohlohr oder Ringerohr ist eine bleibende Entstellung...". Erklären Sie doch mal diesen Widerspruch?!?
Weiterhin Boxen und Olympia! Schon mal einen Boxkampf bei Olympia gesehen? "Spektakuläre Umfallen"? Verwechseln Sie das mit den Profiboxen?
Richtig ist, Boxen ist ein Kampfsport der wohl das größte gesundheitliche Risiko trägt.
Weiterhin, wenn die Zuschauerzahlen nicht mehr relevant sein soll was dann? Also ich meine ja nur, entweder findet man sehr gute Sponsoren und kann so einen Sport rechtfertigen oder man hat viele Zuschauer... Nur wenn man beides nicht hat, was ist dann die Rechtfertigung?

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Christian  Meyer

Pankration

All jene, die sich empört und fassungslos die großartige olympische Tradition berufen, mögen sich dann doch auch bitte mit MMA anfreunden, dem modernen Pendant von Pankation, ebenfalls einer historischen und urtümlichen olympischen Disziplin. Wem das dann aber zu brutal und nicht zeitgemäß oder gar unsportlich ist, misst der am Ende mit zweierlei Maß?

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Nils Kuhs

Wenn die Leute sich in die eigene Tasche lügen....

Geschichte die sich tatsächlich so abgespielt hat. Bei einem Teil meiner Verwandten war es Tradition immer an Weihnachten Karpfen zu essen. Bis vor einigen Jahren einer der Kinder seine Verlobte zum Fest mitbrachte. Die mochte gar kein Fisch. Also überlegt man, bekommt sie etwas "extra". Im Rahmen dieser Diskussion stellt sich raus, noch mehr wollten eigentlich kein Karpfen... Es kam zu einer Diskussion. Es ging um Tradition... Was stellte sich zum Schluss raus? Keiner mochte eigentlich Karpfen. Keiner hat bisher den Mund aufgemacht, weil dies ja Tradition war und man es schon immer gemacht hat...
Traditionen soll man pflegen. Richtig, aber wenn niemand sich für eine Tradition mehr interessiert, dann muss man auch loslassen.
Es ist ja lustig, wie wichtig auf einmal Ringen sein soll. Komisch nur, dass man z.B. bei den Olympischen Spielen davon nichts gemerkt hat. Jede Wette, es gab bei Olympia viel weniger Artikel, Kommentare... über Ringen als jetzt....

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Antworten (9) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 14:19 Uhr
Konstantinos Dafalias

Schauen Sie einmal über Ihren Horizont hinaus, Herr Kuhs

die Welt besteht durchaus aus mehr als aus Deutschland.
In den ehemaligen Sowjetrepubliken, der Türkei und anderen Ländern, wo Ringen ein Volkssport ist, sind die Einschaltquoten sicher hoch.

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Schneider Michael

Sie schreiben aber auch die Unwahrheit!

Denn es wurde nicht rein nach den Kriterien entschieden, sonst hätte es ja wohl auch keiner Abstimmung benötigt!

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Heinrich Schönemann

ich finde nicht, dass es heuchelei ist

wenn diese entscheidung auf empörung stößt, obwohl das interesse an der sportart gering ist. eher hat es meiner ansicht nach mit respekt oder (sportliche) fairneß zu tun, wenn nicht nur die eigene neigung oder meinung maßstab für die akzeptanz von sportarten ist, sondern es eben auch zählt, wie andere bzw. wie woanders darüber geurteilt wird. ich meine, kein desinteressierter würde sich für die sportart ringen argumentativ einsetzen, wenn es tatsächlich nur um die sache an sich ginge. allerdings: dass man als sportinteressierter mensch im 21. jahrhundert noch an olympische werte und tradition glaubt, das mag wirklich naiv sein, mit heuchelei hat es jedoch nichts zu tun

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Nils Kuhs

Herr Scheider ich beteilige mich nicht an Verschwörungstheorien

Gerade bei Ihnen sieht man doch, wie dies hier öfters läuft. Ich erstelle ein Kommentar. Den erwidern Sie. Dann schaue ich mir Ihre Argumente an und kann Ihnen ganz klar aufzeigen, Ihre Aussagen stimmen einfach nicht. Sie schreiben schlicht weg die Unwahrheit.
Was passiert darauf? Sie erfinden eine Verschwörung.
Es tut mir ernsthaft Leid, aber ab diesen Punkt erübrigt sich jede weitere Diskussion.

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Schneider Michael

Transparenz des IOC???

Naja, da dass IOC bisher seine Kriterien absolut nicht transparent gemacht hat und mit Sicherheit ihre Umfragen auch nur in den für das IOC lukrativen Ländern in denen Ringen meistens eben nicht relevant ist getätigt wurden, muss man schon von einer gewissen Willkür ausgehen. Oder glauben sie tatsächlich, dass es auf der Welt mehr moderne Fünfkämpfer, Kanuten... gibt? Klar waren es 39 Kriterien, aber trotzdem bin ich mir sicher, würden alle Kriterien öffentlich gemacht und ausgewertet werden, wäre plötzlich nicht mehr das Ringen an letzter Stelle. Denke aber das diese nie geschehen wird weil das IOC sonst wohl in zu große Erklärungsnot geraten würde!!!

Und noch was Herr Kuhs, wenn sie sich schon allein auf die Kriterien berufen, glauben sie das ein Samaranch als Präsident des Nationalen modernen Fünfkampf Verbands innerhalb des Kommites gegen seine Sportart stimmt sollte diese am schlechtesten abschneiden!

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Weitere Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Nils Kuhs

Ach Sie irren sich Herr Schneider. Nicht ich argumentiere aus meiner Sicht!

Ich argumentiere ja gerade nicht aus meiner eigenen Sichtweise. Wie gesagt, lesen Sie doch bitte nach, aufgrund welcher Faktoren die Entscheidung getroffen wurde!
Weil Ihre Aussage schlicht weg einfach falsch ist. Es wurden Kriterien festgesetzt. Dann hat man daraufhin diverse Sportarten bewertet. Und Ringen ist durchgefallen! Maßstab war ja nicht Deutschland, ich oder sonst was. Entscheidend war das weltweite Interesse....
Nochmals, es ist doch gerade andersherum. Es gibt nur sehr wenig Interesse. Und das schließt natürlich nicht aus, dass dieser Sport in einzelnen Ländern populär ist. Aber in der Summe eben nicht.
PS: Istanbul? Zurückziehen? Kosten in Rechnung stellen? Ernsthaft, glauben Sie dies? Glauben Sie, da gibt es einen rechtliche Anspruch?

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Nils Kuhs

Lieber Herr Schonemann

Richtig man muss zwei Sachverhalte trennen: Erstmals, das weltweite Interesse: Fakt ist, die Entscheidung ist ja gerade deshalb gefallen, weil man weltweit das Interesse von diversen Sportarten verglichen hat. Und gerade hierbei ist ja Ringen "druchgefallen". Zweitens, Deutschland. Hier geht es nur um die "Heuchelei". Weil faktisch sich niemand dafür interessiert, aber man es anders darstellt.

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Schneider Michael

Lieber Herr Kuhs

Man muss nicht immer nur von seiner eigenen Sichtweise ausgehen. Am Olympischen Ringerturnier haben 72 Nationen teilgenommen und die Medaillen wurden auf 22 von diesen verteilt. Was ja wohl ein klares Zeichen für die Globale Verbreitung auch in der Spitze ist!!

Wenn Ringen keinen interessiert, dann frage ich mich doch warum die Botschafterin der Bewerbung für Tokyo 2020, der Beckenbauer von Japan, eine Ringerin ist und warum Istanbul erwägt sollte Ringen nicht Olympisch sein die Bewerbung für 2020 zurückzuziehen und die Kosten dem IOC in Rechnung zu stellen.

Nur weil Ringen in Deutschland ein Schattendasein hat muss das noch lange nicht Global sein, denn gerade ärmere Länder könne sich in diesem nicht-kostenintensiven Sport profilieren.

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Heinrich Schönemann

naja herr kuhs

es geht ja keinewegs nur um tradition, denn wenn sie die texte auch einmal konzentriert lesen würden, die sie kommentieren, dann wüßten sie auch, dass es weltweit durchaus ein lebendiges interesse an dieser sportart gibt, vielleicht nicht in mehr in deutschland, aber doch z.b. in den usa und rußland, also in zwei der großen sportnationen, volkssport ist er in so vielen bedeutenden ländern, dass ihre allegorie sicher nicht anwendbar ist

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Nils Kuhs

Nein, hier geht es nicht um Werte oder Tradition, sondern dass viele heucheln.....

Niemand zweifelt an, dass Ringen ein uralte Sportart ist. Und keiner hat Ringen an Sich in Frage gestellt.
Hier geht es nur noch um "Heuchelei". Weil es ein super Thema ist, sich wichtig zu machen "Tradition gegen Kommerz".
Man muss sich nur durchlesen, wie "wichtig" auf einmal allen dieser Sport ist. Und stellt man den Leute die Frage, na schon mal ein Bundesligakampf gesehen? Wer ist dt. Meister? Bei den olympischen Spiele einen Kampf gesehen? Wer ist momentan Olympiasieger... Ja dann herrscht das große Schweigen im Wald....
Nicht der Kommerz hat das Ringen "getötet" sonder die Zuschauer. Wichtig ist doch die hilflose Argumentation der angeblichen Befürworter. Außer "es war schon immer da", fällt Ihnen nichts ein.
Kein Interesse, keine TV Quote, schlechte Vermarktung der Tickets.... Es ist einfach billig, den Kommerz vorzuschieben, wenn der Zuschauer tatsächlich selber kein Interesse hat.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 13:05 Uhr
Angelika Steckhan
Angelika Steckhan (eslis) - 15.02.2013 13:05 Uhr

Wenn man eine Begründung für vorgeschoben hält

ist das also sinnfrei?
Mir sind einige Sportarten ziemlich egal, ob sie bei Olympia dabei sind auch. Nur sollte der IOC ehrlich sein. Was hat das mit Verschwörung zu tun?

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Nils Kuhs

Angelika Steckhan bezweifelt also etwas.....

Ernsthaft, ist gibt doch einen Moment an dem eine Diskussion ziemlich sinnfrei wird. Wenn es eine Untersuchung o.ä. gibt und sich Leute wie Sie dann einfach hinstellen und behaupten, das "glaube ich nicht", dann braucht man gar nicht weiter diskutieren. Gegen eine Verschwörung kommt man nicht an.
Wegen der dt. Meister. Es geht ja nicht darum, dass diese "Nachrücker" in Deutschland populär sind. Es ging darum, festzuhalten, dass man die Heuchelei mal aufzeigt. Weil wenn man hier bei den Befürwortern nachliest, dann hatte man ja den Eindruck, in Deutschland würde dieser Sport irgend wen interessieren. Und da habe ich nur festgestellt, zwischen der geheuchelten "Wichtigkeit" und dem "tatsächlichen" Interesse liegen Welten....

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Angelika Steckhan
Angelika Steckhan (eslis) - 15.02.2013 11:06 Uhr

Naja,

ob Wushu, Wakeborden, Klettern weltweit soviel mehr Interesse erweckt, mehr Zuschauer hat möcht doch ich bezweifeln....schon mal ein Bundesligakampf gesehen? Wer ist dt. Meister?

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Konstantinos Dafalias

Das Werk von Samaranch

Wenigstens hat das IOC der Welt in aller Deutlichkeit offenbart, wo es mittlerweile gelandet ist, seit Samaranch den Verein konsequent kommerzialisiert hat. Mit den Idealen der antiken Spiele oder den Vorstellungen des Barons von Cubertin hat dieses überzüchtete Spektakel, für das sich die Gastgeberländer in Schulden stürzen müssen und das IOC groß abkassiert nichts mehr gemein.
Schade drum.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 14:14 Uhr
Konstantinos Dafalias

Ernsthaft, haben Sie auch Argumente außer Polemik?

Ich habe mich eingehend mit der Geschichte der Olympischen Spiele beschäftigt, danke der Nachfrage.
Mir scheint aber, dass Sie das nicht haben, wenn ich Ihre restlichen Kommentare zu diesem Artikel lese, erweckt sich der Eindruck, Sie wollen hier nur stänkern.

Lesen Sie einmal nach, wer Samaranch war, aus welchem Umfeld er gekommen ist und was er aus dem IOC gemacht hat. Vielleicht geht Ihnen dann ein Licht auf.

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Nils Kuhs

Ernsthaft, glauben Sie dies ernsthaft?

Von welchen Idealen der antiken Spiele sprechen Sie bitte? Ernsthaft, informieren Sie sich mal, über die antiken Spiele.
Sie gehören ganz offensichtlich zu den Personen, die Sachen idealisieren und die Realität ignorieren.
Die Gastgeberländer bewerben sich um die Spiele. Sie werden nicht gezwungen. Wenn die sich keinen gesellschaftlichen Gewinn versprechen, ja warum machen die das dann?
Weiterhin, der IOC setzt auf Kommerz. Was soll denn daran falsch sein? Die Gewinne gehen ja wieder an die Verbände und somit dann an die Sportler bzw. dem Nachwuchs.
Nochmals, man sollte Olympia nicht idealisieren. Weil diese Vorstellungen die z.B. Sie von den Spielen hatte, gab es einfach nie in der Geschichte, alle Zuschauer wissen dies auch.
Lustig ist die Sache, wenn man die Realität anschaut. Seit Jahrzehnten steigende Zuschauerzahlen und mehr Kommerz. Was will man kritisieren? Dass die Erfolg haben?

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Jahrgang 1958, Sportredakteurin.

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