Home
http://www.faz.net/-hik-72fz1
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Paralympics 2012 Daten, Fakten, Zeitplan

Die XIV. Paralympischen Sommerspiele werden vom 29. August bis 9. September 2012 in London ausgetragen. Etwa 4200 Sportler aus 165 Nationen nehmen an 503 Wettkämpfen in 20 Sportarten teil.

© dpa Vergrößern

Die Organisatoren um Mittelstrecken-Legende Sebastian Coe versprechen Paralympics der Superlative. Die „London 2012 Paralympic Games“ sollen die größten in der 52-jährigen Geschichte der Behinderten-Weltspiele werden.

4280 Athleten werden in 20 Sportarten an elf Wettkampftagen um insgesamt 503 Goldmedaillen kämpfen. In Peking 2008 waren es noch 3951 Sportler.

Die meisten der 503 Medaillen-Wettbewerbe finden in der Leichtathletik (170) und im Schwimmen (148) statt. Außerdem im Wettkampfprogramm: Boccia (7), Bogenschießen (9), Fußball (2), Goalball (2), Judo (13), Bankdrücken (20), Radsport/Bahn (18), Radsport/Straße (32), Reiten (11), Rollstuhl-Basketball (2), Rollstuhl-Fechten (12), Rollstuhl-Tennis (6), Rollstuhl-Rugby (1), Rudern (4), Schießen (12), Segeln (3), Sitz-Volleyball (2), Tischtennis (29).

15 verschiedene 100-Meter-Finals der Männer wird es in dem komplexen paralympischen Klassifizierungssystem mit verschiedenen Behinderungsgraden geben.

Die Rekordzahl von 2,5 Millionen Tickets wurde angeboten. Die Organisatoren rechnen damit, dass die Paralympics zum ersten Mal komplett ausverkauft sein werden.

580 Fackelträger werden die paralympische Flamme auf einem 24-stündigen Lauf getragen haben, wenn diese am Mittwochabend im Olympiastadion in Stratford bei der Eröffnungsfeier ankommt.

166 Nationen wollen teilnehmen. 16 davon geben ihr paralympisches Debüt - zum Beispiel Nordkorea und die Demokratische Republik Kongo.

1513 Frauen sind unter den Teilnehmern, mehr als jemals zuvor bei den 13 vorangegangen Paralympics und mehr als doppelt so viele wie in Barcelona 1992 (700 Teilnehmerinnen).

19 Wettkampfstätten wird es geben, in 17 davon wurde schon während Olympia um Medaillen gekämpft. Hinzu kommen zwei neue: die berühmte Motorsport-Rennstrecke Brands Hatch, wo die Straßenrad-Veranstaltungen stattfinden, und Eton Manor, ein Extra-Komplex im Olympiapark für die Rollstuhl-Tennis-Turniere.

6000 Medienvertreter werden über die Paralympics aus London berichten.

1250 Doping-Kontrollen sollen vorgenommen werden. Das ist eine Steigerung um 25 Prozent im Vergleich zu Peking 2008.

In einer Werkstatt sollen 15.000 Ersatzteile bereitliegen, um die Rollstühle, Prothesen und Orthesen für die Athleten schnell reparieren zu können.

Mehr zum Thema

Quelle: FAZ.NET

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Leichtathletik Angst vor der Kraft der Karbonfeder

Die Premiere des behinderten Weitspringers Markus Rehm bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften sorgt für Diskussionen. Seine Prothese soll Vorteile bringen bei der Weitenjagd. Der Fall erinnert an die Debatte um Oscar Pistorius. Mehr

24.07.2014, 17:12 Uhr | Sport
Deutsche Sportlotterie Erste Ziehung im September

Erfolgsaussichten für Sportler und Fans: die Deutsche Sportlotterie will bis zu 60 Millionen Euro zur Unterstützung von Athleten einspielen. Mitte September soll der Verkauf der Lose beginnen. Mehr

21.07.2014, 19:49 Uhr | Sport
„Höllentour“-Regisseur Pepe Danquart „Eine tiefe Bewunderung für diese Männer“

Für Pepe Danquart ist Scheinheiligkeit ein Grundproblem des Spitzensports. Der Filmemacher spricht über Radsport, Doping und das System der Überforderung, in dem die Fahrer stecken. Mehr

15.07.2014, 23:11 Uhr | Sport

Lasst ihn springen!

Von Michael Reinsch, Ulm

Mit Prothese wird Markus Rehm deutscher Meister im Weitsprung. Durch den Erfolg droht eine hässliche Diskussion. Wird auf einmal kleingeistig diskriminiert, wer zuvor großherzig inkludiert schien? Mehr 11 1