Es geht wieder los: Die Formel 1 startet am kommenden Wochenende in Melbourne. Und wieder stellt sich die Frage, wofür die Raserei steht?
Für multinationale Konzerne, die 19 Mal in aller Welt rollende Werbeträger präsentieren dürfen und deren Vorstände mit Models Schampus schlürfen können? Für Menschenrechtsverletzer – China, Bahrein, 2014 Russland –, die sich ein sportliches Image verpassen wollen und dafür Dutzende Millionen für den Auftritt des Wanderzirkus’ zahlen?
Ganz zu schweigen vom Benzinverbrauch: Diesmal 60 Liter auf 100 Kilometer, im nächsten Jahr allerdings „nur“ noch rund 40. Oder steht sie nicht vor allem für die Auseinandersetzung des Menschen mit der Moderne, für die Fähigkeit der Piloten, eine Informationsflut aufzunehmen und bei Tempo 300 zu beherrschen, die uns im Alltag zunehmend lähmt?
Sind diese Steuerkünstler also Menschen, die noch wissen, wie man Grenzen verschiebt und die bereit sind, Risiken dafür einzugehen, anstatt sich mit Lebens-Versicherungen einzudecken? Schreiben Sie uns, warum wir die Formel 1 brauchen – oder warum nicht.
Schreiben Sie an sonntagsfrage-sport@faz.de oder an Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Sportredaktion, Stichwort Sonntagsfrage, 60267 Frankfurt. Bitte geben Sie Ihren Namen und Wohnort an. Eine Auswahl Ihrer Antworten werden wir in der Sonntagszeitung am 17. März und im Internet veröffentlichen.
Antwort auf Beitrag OTTO KALDRACK "Wir brauchen"
Thomas Staller (Fazinier)
- 12.03.2013, 09:52 Uhr
Wir brauchen
Otto Kaldrack (otto-jomtien)
- 12.03.2013, 04:39 Uhr
Was braucht schon der Mensch essentiell, ausser Luft, Essen, Trinken, Sex?
Andreas Häußer (ahaeu)
- 11.03.2013, 17:42 Uhr
Gegenfrage: War die Formel 1 schon einmal zeitgemäß?
Matthias Unger (ungermat)
- 11.03.2013, 13:53 Uhr
Es gibt auch ganz schlechte Fragen, die niemand braucht
Bernhard Ecklin (Bernie54)
- 11.03.2013, 11:49 Uhr