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Ski-Langlauf Björn Dählie: Abschied auf leisen Sohlen

 ·  Acht olympische Goldmedaillen hat Björn Dählie eingeheimst - jetzt beendete ein Rückenleiden die Karriere des erfolgreichsten Wintersportlers aller Zeiten.

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Die Karriere des großen Björn Dählie endet mit einem leisen Abgang. Der erfolgreichste Wintersportler aller Zeiten erklärte wegen eines langwierigen Rückenleidens seinen endgültigen Abschied vom Leistungssport. Der 33-jährige Norweger hatte bereits seit 19 Monaten keine Rennen mehr bestreiten können.

„Es gibt keine Rückkehr“, sagte der achtmalige Olympiasieger: „Ich habe so lange gewartet wie möglich, aber jetzt ist für mich klar, dass ich nicht wieder in eine solche Form komme, dass ich in Salt Lake City um Gold kämpfen kann.“ Dählie wollte ursprünglich in diesem Monat sein Comeback geben und 2002 nach seinen vierten Winterspielen auf dem Siegerpodest abtreten.

Zwei Mal operiert - ohne Erfolg

Dählie, der vor zwölf Jahren ausgerechnet in Salt Lake City den ersten seiner insgesamt 46 Weltcup-Erfolge gefeiert hatte, kämpfte ebenso verbissen wie vergeblich gegen die Nachwirkungen eines simplen Trainingssturzes. Beim Rollerski-Training war der neunmalige Weltmeister im Herbst 1999 auf heimischem Terrain gestrauchelt und hatte dabei zwei Rückenwirbel lädiert. Der Schaden war trotz zweier Operationen letztlich irreparabel.

Als Zuschauer bei der Ski-WM in Lahti vor Ort, träumte Dählie von einer Genesung. Der Kämpfer in der Loipe, der bei seinem ersten WM-Einsatz 1989 in Lahti von der norwegischen Presse wegen schwacher Leistungen gescholten worden war, verspürte trotz der langen Wettkampfpause nie Motivationsprobleme. „Ich liebe den Langlauf, er ist Teil meines Lebens und keine Arbeit“, sagte Dählie. „Das tägliche Training ist normal für mich.“

„Gute Perspektive als Geschäftsmann“

Bei diesen täglichen Einheiten sah er sich prinzipiell im Soll, „aber wenn ich versuche schnell zu laufen, kommen die Schmerzen zurück.“ Der Umfang stimme, so Dählie, die Intensität jedoch nicht. Darum setzte er nun einen Schlusspunkt als Aktiver.

Irgendwie will er seinem geliebten Sport aber treu bleiben, nur nicht als Trainer: „Ich bin genug in der Welt herumgereist. Ich werde höchstens mal meine beide Söhne trainieren.“ Der siebenjährige Sivert und der vierjährige Sander haben bereits begonnen, kleine Langlauf-Wettkämpfe zu bestreiten.

Eine sorgenfreie Zukunft kann Dählie seinen Stammhaltern garantieren. Als Inhaber einer Bekleidungs-Firma und etlicher lukrativer Werbeverträge hat er Millionen kassiert und sich „eine gute Perspektive als Geschäftsmann“ gesichert.

Quelle: @cris, mit Material von sid
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