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Ski alpin in Kvitfjell : Dreßens bester Super-G

  • Aktualisiert am

Tagessieg und Super-G-Kugel gegen an Kjetil Jansrud aus Norwegen Bild: AP

Thomas Dreßen legt nach seinem Abfahrtssieg mit dem besten Super-G-Resultat seiner Weltcup-Karriere nach. Kjetil Jansrud gewinnt Rennen und Disziplin-Wertung.

          Skirennfahrer Thomas Dreßen hat einen Tag nach seinem Sieg in der Abfahrt mit dem besten Super-G-Resultat seiner Weltcup-Karriere nachgelegt. In Kvitfjell kam Dreßen am Sonntag auf den geteilten achten Platz. Auf Kjetil Jansrud fehlten ihm und dem Österreicher Max Franz je 0,57 Sekunden. „Im Super-G ist es immer schwierig mit einer vorderen Nummer, weil man niemanden anschauen kann. Und es gibt kein Training, da muss die Fahrt einfach sofort sitzen“, sagte Dreßen nach seinem Wettkampf mit Startnummer zwei. „Nichtsdestotrotz bin ich zufrieden mit der Fahrt, das war heuer die beste Fahrt im Super-G von mir, deswegen bin ich zufrieden damit.“

          Der Norweger Jansrud sicherte sich durch den Sieg vor Beat Feuz aus der Schweiz vorzeitig die kleine Kristallkugel für die Super-G-Wertung. Hannes Reichelt aus Österreich wurde Siebter und kann Jansrud beim Weltcup-Finale in Are bei 138 Punkten Rückstand nicht mehr einholen. „Das ist ein gutes Gefühl, dann kann man das Finale genießen“, sagte Jansrud nach seinem insgesamt vierten Sieg in einer Disziplinwertung. Rang drei ging überraschend an den Franzosen Brice Roger, der mit der hohen Startnummer 49 nur 0,33 Sekunden auf Jansrud verlor.

          Andreas Sander war 0,01 Sekunden langsamer als Dreßen und kam auf einen ordentlichen zehnten Platz. Tags zuvor hatte er als 31. der Abfahrt die Punkteränge noch verpasst. „Ich war gestern ziemlich enttäuscht. Mit der Steigerung war ich auf jeden Fall sehr zufrieden“, sagte er.

          Stilist im Schnee: Thomas Dreßen in Kvitfjell

          Josef Ferstl kam nach einem Fehler im unteren Streckenteil nicht über Rang 25 hinaus. „Die Kurve fuchst mich schon seit ein paar Jahren“, sagte der Gröden-Sieger. Sander, Ferstl und Dreßen machten sich unmittelbar nach dem Rennen in Norwegen auf den Weg nach Schweden. Dort steht am Mittwoch die letzte Abfahrt der Saison auf dem Programm. Ferstl verpasste die Qualifikation dafür, ist aber im Super-G am Donnerstag wie seine beiden Teamkollegen startberechtigt.

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