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Segeln : Admiral's Cup-Gewinner Willi Illbruck gestorben

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Willi Illbruck, erfolgreichster deutscher Hochseesegler der achtziger und neunziger Jahre, ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Illbruck gewann mit seiner „Pinta“ 1983 und 1993 den Admiral's Cup.

          Wilhelm Gustav Illbruck ist bereits am vergangenen Sonntag im Alter von 77 Jahren nach langer Krankheit in seinem Heimatort Pattscheid gestorben. Dies wurde am Dienstag bekannt.

          An der Seite von Hans-Otto Schümann (Hamburg) hatte der erfolgreiche Kunststoff-Unternehmer in den achtziger und neunziger Jahren die deutsche Hochseesegel-Szene geprägt. Mit seinen Yachten namens „Pinta“ gewann Illbruck zwei Mal (1983, 1993) den Admiral's Cup. Zu seinen zahlreichen Erfolgen zählten auch die beiden „One-Ton-Cup-Siege“ 1993 und 1994 sowie der Gewinn des Sardinia Cup 1984. Willi Illbruck war der erste deutsche Hochseesegler und Eigner, der sich dem professionellen Segelsport verschrieb und ihn förderte.

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          Sein Sohn Michael setzte in den vergangenen Jahren das Engagement seines Vaters fort und trat 2002 durch den Gewinn des neun Monate dauernden Ocean Race in dessen Fußstapfen.

          Illbruck war vor zwei Jahren vom damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau für seine unternehmerischen Leistungen mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Seine Karriere hatte 1952 nach dem Zweiten Weltkrieg und fünfjähriger sowjetischer Kriegsgefangenschaft mit der Gründung der Illbruck Kunststofftechnik in Pattscheid bei Leverkusen begonnen. Willi Illbruck hinterläßt seine Frau Christiane und die beiden Kinder Michael und Sabine.

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