12.12.2002 · Gemeinsam mit Stev Theloke, Jens Kruppa und Carsten Dehmlow schwamm Thomas Rupprath Weltrekord über 4 x 50 m Lagen.
Gemeinsam mit dem Chemnitzer Stev Theloke, Lokalmatador Jens Kruppa und dem Hamburger Carsten Dehmlow drückte der Wuppertaler Thomas Rupprath am Donnerstag zum Auftakt der Kurzbahn-Europameisterschaften in Riesa die DSV- eigene Weltbestmarke über 4 x 50 m Lagen auf 1:34,72 Minuten - 6/100 Sekunden schneller als vor einem Jahr beim Titelgewinn in Antwerpen.
Rupprath, der in den vergangenen beiden Wochen zu zwei Einzel- Weltrekorden schwamm, war erst am Dienstag nach einem 30-Stunden-Flug von Melbourne übernächtigt und mit Jetlag in Riesa eingetroffen: „Ich bin recht müde, und zehn Stunden Zeitumstellung bekommt man an zwei Tagen nicht raus.
Theloke: „Der Weltrekord ist eine geile Sache“
Seinen dritten Weltrekord feierte er selbstbewusst: „Wir wussten, dass wir ihn knacken konnten. Wir hatten uns mit der Staffel viel vorgenommen.“ Kumpel Theloke: „Der Weltrekord ist eine geile Sache.“
Die gebürtige Südafrikanerin Sarah Poewe schwamm bei ihrem Debüt für Deutschland in der deutschen Rekordzeit von 30,90 Sekunden zu Silber über 50 m Brust und verfehlte Gold hinter der Schwedin Emma Igelström nur um 1/100 Sekunde. Die bisherige deutsche Rekordhalterin Janne Schäfer aus Wolfsburg holte Bronze. Weltmeisterin und Titelverteidigerin Jana Klotschkowa (Ukraine) gewann die 200 m Lagen mit Europarekord in 2:08,28 Minuten.
Die 27 Athleten des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) sollen die Top- Position in Europa behalten: 20 Medaillen sollen es werden, in Antwerpen 2001 waren 21, darunter acht erste Plätze.