Die deutschen Langstreckenschwimmerinnen Britta Kamrau und Angela Maurer haben bei den Weltmeisterschaften in Barcelona den Kampf um die Goldmedaille über 25 Kilometer gegen Edith van Dijk verloren und Silber und Bronze gewonnen.
Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) blieb damit erstmals seit Perth 1998 ohne Titel und bilanzierte nach dem letzten „Marathon“ im Hafen der katalanischen Metropole viermal Silber und zweimal Bronze. „Ich bin schon ein wenig sauer“, sagte Angela Maurer: „Britta und ich haben uns gegenseitig behakt. Wir haben uns gebremst, dafür habe ich keine Erklärung. Wir haben Gold verschenkt.“
Auch Britta Kamrau mußte am Samstag lange überlegen, ob sie nicht doch sauer über das verschenkte Gold sei. „Nö, eigentlich nicht. Wir haben uns schon öfter behakt, vielleicht war das heute ein Fehler. Aber ich habe zwei Medaillen in Barcelona gewonnen. Das ist absolut super, die Freude überwiegt. Ich bin zufrieden.“ Die 24Jährige aus Rostock hatte vorher Bronze über füng Kilometer geholt, Angela Maurer Silber über zehn Kilometer, Christian Hein zweimal Silber über fünf und zehn Kilometer.