http://www.faz.net/-gtl-oi7x
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Veröffentlicht: 01.01.2004, 17:52 Uhr

Rallye Dakar Wüstenrallye startet im Schnee

Bei Schneetreiben hat die Rallye Dakar im französischen Clermont-Ferrand begonnen. Der VW Touareg hat seine erste Bewährungsprobe bestanden. Am Neujahrstag belegte Jutta Kleinschmidt den zehnten Rang.

© REUTERS Mit Vollgas durchs Wasserloch: Jutta Kleinschmidt

Der brandneue Volkswagen Touareg hat zum Auftakt der Wüsten-Rallye Dakar seine erste Bewährungsprobe bestanden. Beim ersten echten Vergleich mit der Konkurrenz am Neujahrstag belegten Jutta Kleinschmidt (Köln) und ihre italienische Beifahrerin Fabrizia Pons nach dem 1,5 km langen Prolog im zentralfranzösischen Clermont-Ferrand den zehnten Rang. Zwei Plätze vor ihnen rangierten ihre neuen Teamkollegen Bruno Saby/Matthew Stevenson (Frankreich/Großbritannien).

Der erste Sieg bei der 26. Auflage des Wüsten-Klassikers ging an den Japaner Kenjiro Shinozuka im neuen Nissan Pick-up vor seinem südafrikanischen Teampartner Giniel de Villiers und dem italienischen Mitsubishi-Piloten Massimo Biasion. Einen guten Einstand ins offizielle Mitsubishi-Werksteam gab die Allgäuerin Andrea Mayer (Hiemenhofen), die zusammen mit ihrem Münchner Co-Piloten Andreas Schulz den sechsten Rang erzielte.

Mehr zum Thema

„Wir sahen nicht schlecht aus“

„Wir testen hier für 2005 und wollen daher mit viel gewonnener Erfahrung ins Ziel kommen“, erklärte Jutta Kleinschmidt, die 2001 im Mitsubishi Pajero als erste Frau den Marathon-Klassiker gewonnen hatte. „Unter diesem Aspekt sahen wir beim ersten Vergleich mit der Konkurrenz nicht schlecht aus.“

bfb dakar schneeematsch © REUTERS Vergrößern Wüstenrallye? Die für den Staub der Wüste präparierten Autos quälten sich im französischen Massif Central durch den Schneematsch

„Ich freue mich, erstmals für Mitsubishi fahren zu dürfen und das Vertrauen schon jetzt ein wenig bestätigt zu haben“, äußerte sich Andrea Mayer, die an diesem Freitag auf der zweiten Etappe vom südfranzösischen Narbonne ins spanische Castellon ihren 36. Geburtstag feiert.

Dichtes Schneetreiben

Bei dichtem Schneetreiben im französischen Massif Central machten sich 600 Teams auf den über 11.000 km langen 18tägigen Trip quer durch die nordafrikanische Wüste in die senegalesische Hauptstadt Dakar, wo die Rallye am 18. Januar endet. Der Start und die Etappe durch Frankreich waren gefährdet, nachdem Umwelt-Aktivisten versucht hatten, den französischen Streckenabschnitt verbieten zu lassen. Am Mittwochabend aber entschied ein Gericht in einem Schnellverfahren für den Veranstalter.

Quelle:

 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Kunstbiennale in Senegal Der Dakar-Effekt

Dakar in Senegal glänzt mit einer herausragenden Biennale: Wie an kaum einem anderen Ort der Welt spielt die gesamte Stadt dabei mit. Wie lässt sich diese breite Begeisterung für die Kunst erklären? Mehr Von Julia Voss, Dakar

26.05.2016, 21:04 Uhr | Feuilleton
Buchbinder "Sie brauchen Sinn für Qualität."

Ingmar Pons liebt sein Handwerk, kennt aber auch dessen Probleme. Er glaubt an eine Zukunft der Buchbinderei - und will auf das Digitale setzen. Mehr

19.05.2016, 17:19 Uhr | Rhein-Main
Insolvenzantrag gestellt Kickers Offenbach steht wieder vor Pleite

Der OFC hat wieder einmal mit finanzielle Probleme. Zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren haben die Offenbacher Kickers einen Insolvenzantrag gestellt. Was ist in der Zeit geschehen? Mehr

27.05.2016, 14:29 Uhr | Rhein-Main
Musikvideo Udo Lindenberg - Andrea Doria

Musikvideo zu Andrea Doria von Udo Lindenberg aus dem Jahr 1973. Mehr

17.05.2016, 10:31 Uhr | Feuilleton
Manipulationsskandal Mitsubishi-Chef tritt zurück

Mitsubishi hat jahrelang bei den Verbrauchsangaben geschummelt. Nun gibt der Chef seinen Posten ab. Mehr

18.05.2016, 12:35 Uhr | Wirtschaft

Ein unlösbarer Konflikt

Von Christian Kamp

Der Wunsch, sich mit den Besten zu messen, ist das Wesen des Sports. Es ist frustrierend, wenn einem das verwehrt bleibt. Doch im Fall des Weitspringers Markus Rehm ist vielleicht auch die zweitbeste Lösung nicht verkehrt. Mehr 0

Umfrage

Wie weit kommt das DFB-Team bei der EM 2016?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.