http://www.faz.net/-gtl-30z2

Rallye Dakar : Jutta Kleinschmidt holt auf

  • Aktualisiert am

Jutta Kleinschmidt und ihr Mitsubishi Pajero freuen sich auf Afrika Bild:

Jutta Kleinschmidt und ihr Co-Pilot Andreas Schmidt haben sich nach der ersten Wüsten-Prüfung bei der 24. Rallye Dakar vom sechsten auf den vierten Platz verbessert.

          Den Rückschlag bei der „Schlamm-Schlacht“ vor den Toren Madrids hat Jutta Kleinschmidt auf der ersten Afrika-Etappe der 24. Dakar-Rallye schnell wettgemacht.

          Die Vorjahressiegerin kam auf dem fünften Teilstück über 534 Kilometer von Rabat nach Er Rachida als Zweite ins Ziel und verbesserte sich vom sechsten auf den vierten Platz im Gesamtklassement.

          Noch keine Vorentscheidung

          „Jetzt hat die Rallye erst richtig angefangen. Mit dem Ergebnis der heutigen Etappe bin ich sehr zufrieden. Alles ist noch offen, entschieden wird das Rennen ohnehin auf den Marathon-Etappen in Mauretanien“, sagte die Kölnerin, die 1:17 Minuten Rückstand auf den führenden Belgier Gregoire de Mevius hat.

          Den Nissan-Piloten und auch seinen französischen Markenkollegen Stephane Peterhansel hält Jutta Kleinschmidt in diesem Jahr für ihre ärgsten Konkurrenten. Ihr ehemaliger Lebensgefährte Jean-Louis Schlesser, in den vergangenen Jahren stets stärkster Rivale, fährt diesmal nur im Schlepptau des Rallye-Tross.

          Reinste Schlammschlacht

          Vor dem Jaheswechsel hatte Jutta Kleinschmidt am vierten Tag den ersten Rückschlag hinnehmen müssen. Die Mitsubishi-Pilotin und Beifahrer Andreas Schulz aus München belegten im 260 PS starken Pajero nur Platz 72 und waren im Gesamtklassement vom zweiten auf den sechsten Rang zurückgefallen. „Das war die reinste Schlammschlacht, die Bedingungen waren noch schlechter als beim Prolog“, sagte Kleinschmidt.

          Um keinen Unfall oder technischen Defekt zu riskieren, sei sie „besonders vorsichtig“ gefahren: „Unter diesen Umständen war ich mit dem Abschneiden nach den ersten Tagen zufrieden.“ Sieger der nur acht Kilometer langen Sonderprüfung in der Nähe der spanischen Hauptstadt wurde Lokalmatador Fernando Gil im Seat in 5:48 Minuten. Kleinschmidts Rückstand betrug 2:14 Minuten.

          Damit war Deutschlands Motorsportlerin des Jahres jedoch erneut schneller als Schlesser. Der Franzose kam im Buggy-Eigenbau nicht über Position 105 hinaus und hatte dabei mehr als zwei Minuten Rückstand auf Kleinschmidt.

          Weitere Themen

          Richtung Mittelmaß

          FAZ Plus Artikel: RB Leipzig : Richtung Mittelmaß

          Leipzig wird auch von Hoffenheim aufs Kreuz gelegt – Rangnick friert die Vertragsgespräche mit Trainer Hasenhüttl ein. Die Reaktion lässt ein Muster erkennen.

          Nahles wird SPD-Chefin Video-Seite öffnen

          Mit 66 Prozent : Nahles wird SPD-Chefin

          Mit dem zweitschlechtesten Ergebnis in der Nachkriegsgeschichte der Partei ist Andrea Nahles zur Vorsitzenden der SPD gewählt worden. In ihrer Bewerbungsrede sagte sie zu, dass eine Erneuerung der Partei nicht zu kurz kommen werde.

          Topmeldungen

          Hunde und Halter : Der Untertan auf vier Beinen

          Selbst für einen Hund, der zwei Menschen zerfleischt, kennt die Solidarität in Deutschland keine Grenzen. Warum brauchen die Deutschen den Hund zum Menschsein?

          FAZ Plus Artikel: Kim Jong-uns Weg zur Macht : Bombe, Brot und Spiele

          Seit Kim Jong-un in Nordkorea herrscht, hat er die Welt mit Atom- und Raketentests in Aufregung versetzt. Dabei wird übersehen, dass der junge Führer eine neue Doktrin verkündet hat, in der die Rolle des Militärs reduziert wurde.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.