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Prügelattacke Fußball-Linienrichter stirbt

 ·  In den Niederlanden stirbt ein Linienrichter nach einer schweren Prügelattacke durch drei junge Amateurfußballer. Die Teenager aus Amsterdam werden festgenommen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (49)
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Hans Lutz Oppermann

Gewaltverherrlichung!

Reden wir über Gewaltverherrlichung im Fußball!. Die harte und physische Auseinandersetzung wird gerne mit Sätzen gerechtfertigt, das sei ja hier kein Mädchenpensionat. Sich zum Sieg zu kämpfen, auch Mitttels theatralisch vorgetragenen Schwalben usw. gehört zum Alltag, wie auch ein führender Coach sich gerne als General bezeichnet. Das Martialische ist dem Fußball nicht fremd! Gewaltlosigkeit ist nicht das Markenzeichen des Fußballs, nicht auf dem Platz und nicht im und vor dem Stadion. Es würde sich lohnen, wenn wir uns auf eine friedfertigeren Sprache einigen würden. Es tretten nicht die Käseköpfe gegen die Moffen an, sondern eine Auswahl von Spielern, von jungen Menschen, die im Auftrag eines Sportverbandes des Landes berufen sind. Es ist nur ein Spiel. Der Fußball könnte vom Hockey lernen und Regeln anpassen, dazu gehört der Videobeweis, wie auch die Strafzeiten für Spieler die Meckern usw. Es würde dem schönen Spiel, dass es ja unzweifelhaft gibt, keinen Schaden zu fügen.

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Michael Rakete

ein abscheuliches Verbrechen, aber...

es wird nicht das letzte dieser Art sein.

Denn die gegenwärtige milde Gesetzeslage dient kaum zur Abschreckung zukünftiger Gewalttaten, ob nun in Holland oder hierzulande.

Bleibt nur die Frage, warum es trotz all dieser Vorfälle keine rigidere Straftatahndung in dieser Hinsicht gibt.

Oder ob dieser Zustand vielleicht doch so gewollt ist, aus welchen Gründen auch immer.

Wenigstens bei der Bekämpfung rechter Straftaten ist unser Staat in der Lage, hart durchzugreifen, wie nicht nur das NPD-Verbot beweist, warum also kann man diese konsequente Haltung nicht bei allen Gewaltverbrechen zeigen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.12.2012 13:24 Uhr
Walter Müller

@"warum es trotz all dieser Vorfälle keine rigidere Straftatahndung in dieser Hinsicht gibt"

Vielleicht, weil das westeuropäischen Kernstrafrecht durchweg bis ins 19. Jhd. und weiter zurückreicht und zwar im Laufe der Zeit immer wieder mal angepasst und ergänzt wurde, aber heute im Wesentlichen wohl doch einer gesellschaftlichen Wirklichkeit gegenübersteht, die nicht abzusehen und für die es sicherlich auch so nicht gedacht war.

Und das ist nicht mal ein auf den strafrechtlichen Bereich beschränktes Problem, sondern lässt sich auch auf alle anderen wesentlichen Gesetze bis hin zum Grundgesetz ausweiten. Die Väter des Grundgesetzes hatten sicher auch nicht im Sinn, jedwedes sozialschädliches Verhalten mit der Berufung auf die Religionsfreiheit etc. zu ermöglichen, geschweige denn den heute um sich greifenden Gleichmaßungswahn zu fördern usw.

Meinem Eindruck nach werden Bedeutung und ursprüngliche Zielsetzung solcher Gesetze von den Verantwortlichen heute vielfach verkannt bis absichtlich pervertiert, zum Nachteil der Bevölkerung.

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gert kock
gert kock (gertKo) - 05.12.2012 21:12 Uhr

Fehlt vielleicht die Erziehung zur Gewaltfreiheit und Rücksichtsnahme gegenüber _allen_ anderen

Mitmenschen in manchen Sozio-Kulturen ?

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Mike Walz
Mike Walz (MikeWe) - 05.12.2012 15:14 Uhr

und ich dachte die FAZ Leserschaft...

...Bestünde zum grössten Teil aus der Bildungselite des Landes. Erschreckend zu sehen wie sehr das primitive schwarz/weiß denken verbreitet ist. dieselben die hier mit erhobenem Zeigefinger vor Kulturverfall warnen, verhalten sich doch genauso ignorant wie jedes einzelne Muslimische Migrantenkind, dass die abendländische Kultur nicht verinnerlicht hat. Ich will gar nicht wissen wie sich die werten FAZ Leser in ähnlichen sozialen Bedingungen und als Minderheit in einem anderen
Land verhalten würden. Den Aussagen hiernach zu urteilen nicht anders. Abendländische Kleingeister gegen morgenländische Kleingeister. Sind mehr Gemeinsamkeiten als man denkt. Die Inhalte sind anders, die Denkmuster die gleichen. In meinen Augen primitives Gedankengut, dass ein aufgeklärter und vor allem kritisch denkender Mensch nicht vertreten kann.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.12.2012 00:05 Uhr
hajo kistenmacher

Die FAZ Leserschaft

Als Hochgebildeter, der natürlich allen anderen Foristen intellektuell überlegen ist, kennen Sie sicher Chamberlain, mit dem Ihrerseits wohl eine geistige Verwandtschaft besteht. Was dessen Einstellung und Verhalten für das 20. Jahrhundert verursacht hat und daher allgemein bekannt sein dürfte, zeigt Parallelen zu den Ereignissen des 21. Jahrhundert im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen der Kulturen.
Unterstellt, Sie verfügen nicht über eine oligarche Synapsenstellung, sollte erkennbar werden dass sich Grautöne aus schwarz/weiß ergeben. In der Hoffnung, dass dies auch ein geistig über den anderen Stehender erkennen kann.

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Mike Walz
Mike Walz (MikeWe) - 05.12.2012 21:18 Uhr

also ich bin der Meinung, dass

wenn wir uns schon für etwas besseres halten, wir uns wenigstens nicht genauso benehmen sollten. Überspitzt gesagt denke ich, dass ich Sie und manch anderen Leser hier dem tendenziell radikalen Gedankengut bezüglich kulturellen und weltanschaulichen Belangen, Ihren muslimischen Freunden in nichts nachstehen.

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Gerhard Katz

Herr Walz,

"erschrecken" Sie mal weiter.

Bis zum hoffentlich baldigen Aufwachen. Das aber erschreckend sein wird.

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Stefan Zhentan
Stefan Zhentan (comsen) - 05.12.2012 11:10 Uhr

hunderte Vorfaelle

das zumindest schreiben andere Quellen, 74 gesperrte Spieler in nur einem Jahr und das in einem so kleinen Land. Jetzt wird schon von 5 Spielern geschrieben, die sich an dem Mord beteiligt haben sollen, also fast die halbe Manschaft. Vielleicht sollte die Familie des Ermordeten den Verein auf Schadenersatz verklagen. Vielleicht verstehen diese Verbrecher (und damit meine ich auch den Verein, der Gewalttaeter in seinen Reihen duldet) etwas, wenn es ihnen an die Geldboerse geht.

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Gabi Heintz

Das darf nicht wahr sein ... Hier geht es nicht um "sperren", sondern um "einsperren"!

Steht da wirklich der Satz:

"Nach den Regeln des Bundes können Jugendspieler maximal drei Jahre lang gesperrt werden."

Ich kann es nicht fassen!

Was für Gefühle mögen wohl die Angehörigen des Ermordeten beim Lesen dieses Satzes haben, wenn ich schon dabei Gänsehaut kriege...?

Aber dem Ziel, "das Entstehen von Vorurteilen zu bekämpfen", muß wohl alles andere untergeordnet werden.

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hajo kistenmacher

Mensch getötet, marokkanische Täter

Beim lesen der ersten Sätze, signalisierte mir mein Unterbewusstsein, arabischstämmig, muslimisch die Täter. Gleichzeitig hoffte ich, diesmal bitte nicht. Umsonst. Mir tut der arme unschuldige Mann und Vater leid, dessen Sohn und ganze Familie. Dass ihm niemand half, dass es niemand gesehen hat, traurig ist nicht genug. Wie schreibt ein "Forist" Europa ist krank, nein, Europa liegt im Koma.
Es sind nicht nur die Verwerfungen in finanziell/wirtschaftlicher Hinsicht, es sind auch die kulturellen und gesellschaftlichen Veränderungen. Der Islam passt nicht zu Europa, wenn es denn die Armen und Ungebildeten sind die immer wieder durch totschlagen auffällig werden, dann bitte eine Beantwortung der Frage eines anderen "Foristen" wieso nicht eingewanderte Polen, Ukrainer, Spanier, Portugiesen, Letten u.a., weil diese eben aus dem christlichen Abendland kommen, mit ganz anderen Werten.
Mir wird schlecht wenn ich an die Zukunft denke, in Verbindung mit der Fortschreibung der jetzigen Entwicklu

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Harald Jentzsch

kulturelle Bereicherung

So etwas hat es doch in unseren Breiten gut hundert Jahre lang nicht gegeben.
Kulturelle Bereicherung hat anscheinend ihren Preis.

In Bremen ist vor ein paar Jahren ein Schiedsrichter zusammengeschlagen worden - zum Glück ohne so schlimme Folgen. Der Verein, ein SV Mardin (also nach einer türkisch-kurdischen Stadt benannt, obwohl im Bremer Fußballverband organisiert), sah sich nicht in der Lage, die Täter (in dem Fall Zuschauer) zu melden, nimmt inzwischen aber wieder regulär am Wettbewerb teil.

Die Totschläger von Nieuw Sloten sind übrigens von Vereinsseite parallel zu ihrer fußballerischen Aktivität im Kickboxen ausgebildet worden, wenn ich die niederländische Presse
richtig verstanden habe. Wie man sieht mit Erfolg.

Der Beleg für die Herkunft der Täter::
Alleen de drie Marokkaanse spelers van Nieuw Sloten liepen naar onze grensrechter, trokken hem naar de grond en begonnen op zijn hoofd en nek in te trappen”, reconstrueert voorzitter Marcel Oost
Quelle: Der „Telegraaf“

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.12.2012 18:12 Uhr
Gerhard Katz

Das ist noch gar nicht lange her,

und diejenigen Vereine, welche gegen die "Sportler" nicht mehr antreten wollten, bekamen vom bremischen Fussballverband drei Punkte abgezogen (Spiel verloren).

Weiter so, der Breitensport kann nur gewinnen!

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Hans Lutz Oppermann

Respektlosigkeit: Was für Zustände?!

Ein Trauma für den Sohn, vor dessen Augen der Vater zusammen geschlagen wird.
Mir fehlen die Worte! Meine Anteilnahme der Familie. Auch der DFB sollte am kommenden Wochenende mit einer Minute des Schweigens diesem Schiedsrichter gedenken.

Nach der verbalen Respektlosigkeit folgt die physische. Aber es ist ja Inn respektlos zu sein. Wer auch immer, wird zum Freiwild einer Gruppe von angespitzten Jugendlichen, denen die Loyalität zu unserer Zivilgesellschaft sinnlos erscheint. Die zunehmende Gewaltbereitschaft erschreckt und ist beängstigend - wo werden wir in 5 Jahren sein?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.12.2012 13:23 Uhr
Christian Kühner
Christian Kühner (jotun) - 04.12.2012 13:23 Uhr

Wo werden wir in 5 Jahren sein

Tja, wenn man Millionen Mohammedaner ins Land holt, ihre Vermehrung großzügig staatlich alimentiert und Jugendliche selbst bei schwersten Gewaltdelikten mit Bewährungsstrafen davonkommen lässt, darf man sich nicht wundern, wenn es hier bald wie in deren Heimatländern aussieht. Hat die so tolle demokratische Revolution im Zuge des arabischen Frühlings jetzt eigentlich schon die demokratische Einführung der Scharia in Ägypten durchgesetzt...?

"Heute tolerant, morgen fremd im eigenen Land!"

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Walter Müller

Dass eine der letzten Festungen des Qualitätsjournalismus diesen Artikel in die Rubrik "Sport" packt

und auch im Artikel selbst versucht, das Ereignis als ein weitestgehend sportliches zu verkaufen ("Spielbetrieb ruht" - wen interessiert das angesichts der Tat?), finde ich bedenklich. In dem Artikel geht es ersichtlich nicht um Sport, sondern um ein Verbrechen, das heute zufällig mal im Kontext einer Sportveranstaltung stattgefunden hat (und morgen dann vielleicht wieder auf offener Straße).

In den Rubriken "Gesellschaft" oder "Kriminalität" wäre der Artikel m.E. besser aufgehoben gewesen. Letztlich wahrscheinlich sogar in der Rubrik "Politik". Immerhin geht es hier darum, wie Normalsterbliche den Preis für unverantwortliche politisch-gesellschaftliche Experimente zahlen müssen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.12.2012 18:18 Uhr
Gerhard Katz

Herr Müller,

inzwischen gehören ja auch eheliche und weniger eheliche Sportler-Aktivitäten in diese Rubrik.

Gibt es überhaupt noch "Sport"? Ich glaube nein. Aber "Brot und Spiele", die gibt es.

Im alten Rom verlief die Entwicklung wohl genau so. Mit allen Errungenschaften und Auswüchsen.

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Christian Kühner
Christian Kühner (jotun) - 04.12.2012 13:29 Uhr

In der Tat falsche Rubrik

Mit Sport hatte dieser Vorfall mit Sicherheit nichts mehr zu tun und gehört kaum in diese Rubrik. Gerade vor dem Hintergrund des jüngsten Vorfalls in Berlin am Alexanderplatz sollte hier auch der marrokanische Migrationshintergrund genannt werden. Wie wäre es mit einer Rubrik "Migrantengewalt"? Oder am besten Gleich "Mohammedanergewalt", denn wenn wir ehrlich sind, gibt es doch nur mit einer Migrantengruppe massive Probleme...

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günter ganivet
günter ganivet (F451) - 04.12.2012 10:34 Uhr

Die Empfehlung des Presserates...

...bei nicht autochthonen Tätern deren Herkunft zu verschweigen, ist sehr edel.

Ich hoffe doch, dass derselbe Presserat auch den Zeitungen ihre Verluste ersetzen wird, wenn sie eines nicht allzu fernen Tages nur noch kostenpflichtig zu lesen sein werden.

Denn eine Zeitung, die mir immer nur politisch Korrektes serviert, wird von mir nicht mehr gelesen werden, schon gar nicht, wenn sie auch noch Geld dafür will!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.12.2012 18:38 Uhr
Ulla Nachtmann

dito

"Denn eine Zeitung, die mir immer nur politisch Korrektes serviert, wird von mir nicht mehr gelesen werden, schon gar nicht, wenn sie auch noch Geld dafür will!"

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Herbert Mayer

Die Obsession mit der Herkunt

ist doch erst daraus entstanden, dass diese vornehmlich bei ausländisch klingenden Namen verschwiegen wird!

Außerdem "Vielleicht ist es gar nicht so wichtig: diese Art von Taten werden vor allem von Bevölkerungsschichten mit niedrigem Bildungsstand und geringem Einkommen begangen."

Vielleicht ist es extrem wichtig? Vielleicht war der ehrenamtliche Linienrichter vom aussehen her mitteleuropäisch? Vielleicht wäre es bei einem marokkanisch aussehenden ehrenamtlichen Linienrichter nie zu diesem Vorfall gekommen? Fremdenfeindlichkeit unter Imigrantenkindern ist jedenfalls Tatsache und allabendlich in beliebigen Diskos zu sehen. Nazis gibt es nicht bloß unter der NPD.

Wir wissen es einfach nicht, weil uns die Informationen fehlen.

Die Tat ist jedenfalls immer erst das Endprodukt. In funktionierenden sozialen Gemeinschaften passiert so etwas nicht. und genau daran mangelt es uns mehr und mehr.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.12.2012 13:28 Uhr
Dietmar Fleischhauer

@Hr. Diderot: Sie sollten nicht alles glauben, was Sie lesen

Ich kenne mehrere Beispiele aus dem tieferen Westen, wo in der Berichterstattung über Gewaltdelikte "südländische" Vornamen mit Verscheierungsabsicht eingedeutscht wurden, um dann eben von einem Täter "Jürgen T." o.ä. schreiben zu können.

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Christian Meyleran

"In funktionierenden sozialen Gemeinschaften passiert so etwas nicht"

Ich glaube, hinter dieser richtigen Feststellung liegt die Frage, die mit dem Eiertanz um die Herkunft der Täter verbunden ist: Zerstört die Immigration die Sozialgemeinschaften in Westeuropa?
Sie sprechen in Ihrem Kommentar von gegenseitiger Fremdenfeindlichkeit und die Zeitungen sind voller Berichte, die eigentlich ständig vom Nicht-Funktionieren von Einwanderung berichten (mal sind Deutsche Opfer, mal sind Deutsche Täter). Nur die notwendige Diskussion darüber, wie das eigentlich weitergehen soll, die findet dann nicht statt.

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Julius Calvelage
Julius Calvelage (julca) - 04.12.2012 10:28 Uhr

Pressekodex

Ziffer 12.1

„In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.
Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.“

Das ist der Grund für die ewige Druckserei. Natürlich weiß jeder halbwegs aufgeweckte Mensch, dass es sich bei Nichtnennung von Namen und Herkunft höchstwahrscheinlich um Migranten handelt. Cem Özdemir hat übrigens laut FAZ vorgeschlagen, ethnische und kulturelle Faktoren auch bei der Suche nach Ursachen von Straftaten auszublenden.

P.S.: Vorurteile gegenüber Minderheiten können nur geschürt werden, wenn Mitglieder dieser Minderheiten auffällig viele Gewaltverbrechen begehen. Dagegen kommt keine Gedankenpolizei an.

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nikolaus hesse

EUROPA.......


...........ist krank, sehr sehr krank.
Europa braucht einen guten Arzt!

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Hermenegild Seiler

Drei Marokkaner

Es waren drei Marokkaner! (Telegraaf)

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Hans-Peter Schmitz

Kommt mir irgendwie bekannt vor!

3 "Teenager", wie verharmlosend, prügeln und treten auf einen Menschen ein, das Opfer ist danach tot. Der interessierte Leser und politisch korrekt informierte Bürger "erfährt", dass es sich bei den Tätern um junge Amateurfußballer - vielleicht holländischer Abstammung? - gehandelt habe. Wie dumm, dass es noch Menschen gibt, die nicht so politisch korrekt berichten. Hier haben die Meinungsdressur und das Denkverbot noch nicht funktioniert, aber die politischen Eliten und ihre willigen Helfeshelfer in den Medien werden schon dafür sorgen. Jeder Leser darf nur dreimal raten, welcher Abstammung die Amateure sind. Ein Tipp: Beliebtes Urlaubsland in Nordafrika, die Hauptstadt heißt Rabat.

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Reinhard Wolf

Auch wenn die Ursache der Gewalt sicher nicht der Sport Fußball an sich ist, so wird es doch ...

immer offensichtlicher, dass die Fußballszene sehr stark mit dem Geist der Gewalt durchsetzt ist. Anders formuliert: Die Gewalt und die Gewaltbereitschaft hat beim Fußball ein Zuhause und sicheren Hort gefunden. Da es auch ganz offensichtlich ist, dass die hierfür verantwortlichen Vereine und Verbände diese Gewalt nicht in den Griff bekommen (wollen?), wundert es mich um so mehr, dass diese Körperschaften als uneingeschränkt weiter aktiv sein dürfen. Der Fußballsport muss nicht für immer verboten werden. aber eine Auszeit zum Zweck der Zerschlagung beziehungsweise Austrocknung der gewaltbereiten Seilschaften ist seit langem überfällig. Niemand wird sterben wenn es mal ein Jahr in Europa keinen Fußball mehr gibt .... umgekehrt schon! Wie dieser grausame und tragische Fall leider (wieder einmal!) beweist. ... und wenn sich herausstellen sollte, dass ein Jahr Ausnüchterung nicht reicht, dann sollte auch der Gedanke an eine dauerhaften Sperre nicht tabu sein.

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Günter Blümel

Erziehung

Mein Beileid den Angehörigen des Opfers! Und die Angehörigen der Täter? Wie sehr haben sie bei der Erziehung versagt! Was kann man nun mit den Jugendlichen machen? Natürlich sollten sie (re-)sozialisiert werden, zum zukünftigen Schutz der Allgemeinheit und ihrer selbst vor ihren Defekten. Aber die Regel, dass derart schwere Verbrechen ernsthaft bestraft werden müssen, sollte man nicht leichtfertig und kurzsichtig über Bord werfen. Wer Verhaltenstherapie, berufliche Integration, soziale und sportliche Betreuung etc. als Strafe ansieht, sollte sich über eine Zunahme solcher Taten wohl besser nicht wundern.

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Thomas Schneider

Wer "De Telegraaf" liest

...findet den Hinweis auf "de drie Marokkaanse".

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Closed via SSO

„Das hat nichts mit Sport zu tun und kann unter gar keinen Umständen toleriert werden"

Bei Mord und Totschlag geht es doch nicht um eine Toleranzfrage!

Solche Aussagen zeigen, was für ein Geist da im Fußball teilweise weht.

Gewalt unter Fangruppen wird seit Jahren von den Verantwortlichen in den Verbänden, Klubs und in der Politik kleingeredet. Auf dem Fußballplatz und den Zuschauertribühnen herrscht heute teilweise Kriegszustand. Die Polizei scheint machtlos. Man muss sich einmal vor Augen führen, was da für eine Aggressivität unter Jugebdlichen vorherrscht, dass es zu solchen Taten kommt und Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, dafür noch totgeprügelt werden. Da dominiert doch der blanke Hass den Sport, was man auch immer wieder an den sinnlosen Fanausschreitungen im Profifußball sehen kann, die man dann gebetsmühlenartig als Einzelfälle verharmlost.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.12.2012 14:18 Uhr
Johnny Cecotto

Und die Ursache dessen ist der Fußball?

Oder treten solche Gewalttaten vielleicht zu gleicher Zahl in anderen Vergleichsgruppen auf, die kein Fußball spielen?

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03.12.2012, 19:42 Uhr

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