http://www.faz.net/-gtl-7lz5v

Olympische Winterspiele : Die Kriegsschiffe sind da

  • Aktualisiert am

Station im Schwarzen Meer: USS Ramage Bild: AFP

Raketenkreuzer USS Ramage und Kommandoschiff USS Mount Whitney haben mit 600 amerikanischen Marinesoldaten im Schwarzen Meer Stellung bezogen. Die Olympischen Spiele können beginnen.

          Vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Sotschi sind zwei amerikanische Kriegsschiffe nach russischen Militärangaben im Schwarzen Meer eingetroffen. Der Raketenkreuzer USS Ramage (DDG-61) und das Kommandoschiff USS Mount Whitney (LCC-20) hätten vor der ukrainischen Küste außerhalb russischer Hoheitsgewässer Stellung bezogen, meldete die Agentur Interfax am Montag unter Berufung auf nicht näher genannte Militärkreise in Moskau. An Bord seien 600 Angehörige der US-Navy.

          Nach Attentaten in Wolgograd mit mehr als 30 Toten Ende Dezember sowie neuen Drohungen von Islamisten hatten die Vereinigten Staaten Russland im Anti-Terror-Kampf Hilfe angeboten, um die Sicherheit am Olympiaort zu erhöhen. In Sotschi beginnen am Freitag (7. Februar) die Winterspiele. Islamisten aus dem benachbarten russischen Konfliktgebiet Nordkaukasus hatten gedroht, das Weltsportereignis mit allen Mitteln zu verhindern. Die Terroristen kämpfen in der Unruheregion für einen von Moskau unabhängigen islamischen Gottesstaat. Die Sicherheitsvorkehrungen bei Olympia sind beispiellos. Nach offiziellen Angaben sind 40.000 Uniformierte von mehr als 30 Sicherheitsstrukturen im Einsatz.

          Weitere Themen

          Löw denkt nicht an Rücktritt

          Fußball-Nationalmannschaft : Löw denkt nicht an Rücktritt

          Auch nach der Niederlage gegen die Niederlande blendet Bundestrainer Löw Kritik aus. Gegen Frankreich kündigt er personelle Veränderungen an – aber nicht im Tor. Und an Rücktritt denkt er keineswegs.

          Topmeldungen

          Grüne Koalitionsgedanken : Gute Zahlen und dennoch enttäuscht

          Die Grünen sahen sich schon in einer Koalition mit der CSU, im Wahlergebnis erkennen sie einen „Gestaltungsauftrag“ in Bayern – umso enttäuschter sind sie, dass die CSU lieber mit anderen koalieren will.

          Absturz der SPD : Auf den eigenen Bauch

          Die Sozialdemokratie führt Selbstgespräche. Darum ist sie für die meisten Wählerinnen und Wähler uninteressant. Ein Kommentar.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.