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Olympia 2014 : ARD und ZDF senden 740 Stunden aus Sotschi

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Die mit den Wölfen heult: Katrin Müller-Hohenstein moderiert beim ZDF aus Sotschi Bild: dpa

Die Olympischen Spiele werden bei den Öffentlich-Rechtlichen mit 240 Stunden im Fernsehen und mehr als doppelt so lange im Internet abgebildet. Moderieren werden die üblichen Verdächtigen.

          Olympia-Fans erhalten bei den Winterspielen in Sotschi die bisher umfangreichste Berichterstattung mit bewegten Bildern. ARD und ZDF übertragen fast 740 Stunden aus Russland. 240 Stunden zeigen die beiden öffentlich-rechtlichen Sender im klassischen Fernsehen. Zusätzlich werden im Internet vier Livestreams angeboten. Dieses Online-Angebot umfasst rund 500 Stunden.

          Vor vier Jahren bei den Winterspielen in Vancouver hatten ARD und ZDF ihr zusätzliches Angebot auf ihren digitalen TV-Sendern gezeigt. Ein ähnlich umfangreiches Online-Angebot gab es erstmals vor zwei Jahren bei den Sommerspielen in London.

          Bekannte Gesichter während Winter-Olympia

          Die beiden großen Sender setzen bei ihren Übertragungen aus Sotschi auf bekannte Fernsehjournalisten. Reporter bei der Eröffnungsfeier am 7. Februar ist für das Zweite Wolf-Dieter Poschmann. Moderatoren des ZDF sind Rudi Cerne und Katrin Müller-Hohenstein.

          Vom ZDF für Olympia nominiert: Marco Büchel (l-r), Norbert König, Katrin Müller-Hohenstein, Sven Fischer, Alexander Ruda und Rudi Cerne

          Bei der ARD übernehmen Gerhard Delling und Michael Antwerpes die Moderationen. Als Reporter bei der Übertragung der Schlussfeier am 23. Februar im Ersten ist Tom Bartels eingeplant, unterstützt wird er dabei von der Russland-Korrespondentin Ina Ruck. Als Teamchefs werden Dieter Gruschwitz (ZDF) und Werner Rabe (ARD) fungieren.

          Den Verzicht von Bundespräsident Joachim Gauck auf eine Reise zu den Olympischen Winterspielen in Sotschi wollen die Senderverantwortlichen nicht kommentieren. „Es steht mir nicht an, die Entscheidung des Bundespräsidenten zu kritisieren“, sagte Volker Herres, der Programmdirektor des Ersten, am Dienstag in München. „Er hat sicher ein Zeichen gesetzt“, auch wenn er in seiner Begründung nicht deutlich geworden sei.

          ZDF-Chefredakteur Peter Frey erklärte: „Wir werden die Spiele nicht boykottieren, sondern über die sportliche Seite angemessen berichten.“ Er kündigte aber angesichts der politischen Lage in Russland an: „Journalistisch werden wir uns auch kritisch damit auseinandersetzen.“

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