Home
http://www.faz.net/-gtl-7kaui
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Veröffentlicht: 10.12.2013, 13:33 Uhr

Olympia 2014 ARD und ZDF senden 740 Stunden aus Sotschi

Die Olympischen Spiele werden bei den Öffentlich-Rechtlichen mit 240 Stunden im Fernsehen und mehr als doppelt so lange im Internet abgebildet. Moderieren werden die üblichen Verdächtigen.

© dpa Die mit den Wölfen heult: Katrin Müller-Hohenstein moderiert beim ZDF aus Sotschi

Olympia-Fans erhalten bei den Winterspielen in Sotschi die bisher umfangreichste Berichterstattung mit bewegten Bildern. ARD und ZDF übertragen fast 740 Stunden aus Russland. 240 Stunden zeigen die beiden öffentlich-rechtlichen Sender im klassischen Fernsehen. Zusätzlich werden im Internet vier Livestreams angeboten. Dieses Online-Angebot umfasst rund 500 Stunden.

Vor vier Jahren bei den Winterspielen in Vancouver hatten ARD und ZDF ihr zusätzliches Angebot auf ihren digitalen TV-Sendern gezeigt. Ein ähnlich umfangreiches Online-Angebot gab es erstmals vor zwei Jahren bei den Sommerspielen in London.

Bekannte Gesichter während Winter-Olympia

Die beiden großen Sender setzen bei ihren Übertragungen aus Sotschi auf bekannte Fernsehjournalisten. Reporter bei der Eröffnungsfeier am 7. Februar ist für das Zweite Wolf-Dieter Poschmann. Moderatoren des ZDF sind Rudi Cerne und Katrin Müller-Hohenstein.

Olympia-Team von ARD und ZDF © dpa Vergrößern Vom ZDF für Olympia nominiert: Marco Büchel (l-r), Norbert König, Katrin Müller-Hohenstein, Sven Fischer, Alexander Ruda und Rudi Cerne

Bei der ARD übernehmen Gerhard Delling und Michael Antwerpes die Moderationen. Als Reporter bei der Übertragung der Schlussfeier am 23. Februar im Ersten ist Tom Bartels eingeplant, unterstützt wird er dabei von der Russland-Korrespondentin Ina Ruck. Als Teamchefs werden Dieter Gruschwitz (ZDF) und Werner Rabe (ARD) fungieren.

Mehr zum Thema

Den Verzicht von Bundespräsident Joachim Gauck auf eine Reise zu den Olympischen Winterspielen in Sotschi wollen die Senderverantwortlichen nicht kommentieren. „Es steht mir nicht an, die Entscheidung des Bundespräsidenten zu kritisieren“, sagte Volker Herres, der Programmdirektor des Ersten, am Dienstag in München. „Er hat sicher ein Zeichen gesetzt“, auch wenn er in seiner Begründung nicht deutlich geworden sei.

ZDF-Chefredakteur Peter Frey erklärte: „Wir werden die Spiele nicht boykottieren, sondern über die sportliche Seite angemessen berichten.“ Er kündigte aber angesichts der politischen Lage in Russland an: „Journalistisch werden wir uns auch kritisch damit auseinandersetzen.“

Quelle: FAZ.NET/dpa

 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Angelique Kerber Boom oder Kater

Nach dem Triumph bei den Australian Open zeigt Sat.1 den Fed Cup im Hauptprogramm, aber ob Angelique Kerber gegen die starken Schweizerinnen überhaupt spielt, steht noch gar nicht fest. Mehr Von Peter Penders, Leipzig

03.02.2016, 14:17 Uhr | Sport
Gesundheitskrise DNA-Test für Zika-Virus

Durch eine Blutprobe bekomme man innerhalb von zwei bis drei Stunden ein Ergebnis, so die Forscher. Aus Amerika kamen Meldungen, dass das Virus durch Sexualkontakt übertragen werden könnte. Mehr

04.02.2016, 10:06 Uhr | Gesellschaft
Geänderte Olympianormen Die Entdeckung der Lockerheit

Der deutsche Leichtathletik-Verband gleicht seine Olympia-Normen nach unten an. Viele Sportler profitieren davon. Doch was ist der wahre Grund für die Senkung? Mehr Von Michael Reinsch

27.01.2016, 18:15 Uhr | Sport
Schlechte Aussichten Waffe im Wetterbericht

Während des Live-Aufsagers einer serbischen Reporterin fuchtelt ein Mann offenbar kurz mit einer Waffe vor der Frau herum. Den Wetterbericht hat sie trotzdem professionell beendet. Mehr

16.01.2016, 12:03 Uhr | Gesellschaft
Olympia-Abfahrt in Südkorea Das wird ein Spaß!

Die alpinen Skirennfahrer testen die neue Olympia-Abfahrt in Jeongseon, auf der am Wochenende Abfahrt und Super-G gefahren werden. Die ersten Eindrücke sind überraschend positiv. Mehr

03.02.2016, 12:39 Uhr | Sport
.