23.04.2004 · Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Vergabe der europäischen Fernsehrechte für die Spiele 2010 und 2012 vertagt.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Vergabe der europäischen Fernsehrechte für die Spiele 2010 und 2012 vertagt.
Man werde in der kommenden Woche mit einer begrenzten Zahl von Interessenten in Lausanne weitergehende Verhandlungen aufnehmen, hieß es in einer Presseerklärung am Freitag nachmittag. Man sei mit der Qualität und Quantität der eingegangenen Bewerbungen sehr zufrieden.
Die bis Donnerstag abend abzugebenden Angebote waren am Freitag von einem Notar geöffnet und unter Federführung von Vizepräsident Thomas Bach geprüft worden.
Für den besonders umkämpften deutschen Markt zeichnete sich ein spannender Mehrkampf ab. Alle großen deutschen Sender hatten ein Angebot eingereicht. Bisher hatte immer die EBU die Europa-Rechte erhalten, mangels Konkurrenz bis 1988 praktisch kostenfrei. Für die Spiele 2004 bis 2006 hatte die EBU 578 Millionen Dollar gezahlt. Bach erwartete für die kommende Periode „eine beträchtliche Steigerung“. Erstmals waren auch Angebote nur für einzelne Länder möglich.