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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Schwimmen Phelps schlägt Lochte

 ·  Michael Phelps schwimmt bei den Olympischen Spielen zu seiner 16. Goldmedaille. Über die 200 Meter Lagen lässt er seinen Landsmann Ryan Lochte deutlich hinter sich. Dieser war eine halbe Stunde zuvor bereits über die 200 Meter Rücken gestartet - und nur Dritter geworden.

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© AFP Zwei Rennen in einer halben Stunde: Schwimmstar Ryan Lochte (im Foto unten)

Schwimmstar Michael Phelps hat bei Olympia seine 16. Goldmedaille gewonnen. Der 27 Jahre alte Amerikaner siegte an diesem Donnerstag bei den Spielen in London über 200 Meter Lagen in 1:54,27 Minuten. Für den Rekord-Olympioniken Phelps war es insgesamt die 20. Medaille. Phelps ist zudem der erste Schwimmer, der bei Olympia über dieselbe Strecke dreimal in Serie gewinnen konnte. Er verwies seinen Landsmann Ryan Lochte auf Platz zwei.

Der Olympiasieger über die doppelte Lagen-Distanz schlug keine halbe Stunde nach seinem dritten Platz über 200 Meter Rücken nach 1:54,90 Minuten klar geschlagen an. Bronze ging an den WM-Dritten und Olympia-Zweiten von 2008, Laszlo Cseh aus Ungarn, in 1:56,22 Minuten. Nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen konnte der Markus Deibler: Der 22 Jahre alte Hamburger belegte in 1:59,10 Minuten den achten und letzten Platz im Finale. Deibler war nach dem Startverzicht des Südafrikaners Chad le Clos als Halbfinal-Neunter nachgerutscht.

Lochte verpasst zweimal Gold

Lochte verpasste bei den olympischen Schwimm-Wettbewerben nicht nur in der Lagen-Disziplin seine dritte Goldmedaille. Einen Tag vor seinem 28. Geburtstag musste sich der Weltmeister im Finale zudem über 200 Meter Rücken in 1:53,94 Minuten mit Platz drei und der Bronzemedaille begnügen. Es siegte sein Landsmann Tyler Clary mit dem olympischem Rekord von 1:53,41 Minuten vor Ryosuke Irie aus Japan, der nach 1:53,78 anschlug.

Die Amerikanerin Rebecca Soni dagegen ist wieder Olympiasiegerin im Schwimmen über 200 Meter Brust. Vier Jahre nach ihrem Sieg in Peking gewann sie an diesem Donnerstagabend in London in 2:19,59 Minuten. Ihren Weltrekord aus dem Halbfinale verbesserte sie im Endlauf um weitere 0,41 Sekunden. Zweite wurde die Japanerin Satomi Suzuki in 2:20,72 Minuten. Bronze ging an Julija Jefimowa. Die 20 Jahre alte Russin schwamm in 2:20,92 Minuten Europarekord.

Ranomi Kromowidjojo aus den Niederlanden ist die Nachfolgerin von Britta Steffen als Schwimm-Olympiasiegerin über 100 Meter Freistil. Die Weltjahresbeste gewann das Finale mit olympischem Rekord von 53,00 Sekunden vor Weltmeisterin Alexandra Gerassimenja aus Weißrussland (53,38). Dritte wurde Yi Tang aus China in 53,44 Sekunden. Peking-Siegerin Britta Steffen war ebenso wie Daniela Schreiber im Halbfinale ausgeschieden. Die deutschen Schwimmer warten auch nach 24 von 32 Entscheidungen in London weiter auf eine Medaille. Die USA sind vor den letzten beiden Wettkampftagen mit elf Olympiasiegen die mit großem Vorsprung erfolgreichste Schwimm-Nation vor China mit bislang vier Mal Gold.

Die bisherigen Schwimm-Weltrekorde in London

Frauen, 200 m Brust: Rebecca Soni (USA) 2:19,59 Min. Finale
Rebecca Soni (USA) 2:20,00 Min. Halbfinale

Frauen, 100 m Schmetterling: Dana Vollmer (USA) 55,98 Sek.

Frauen, 400 m Lagen: Ye Shiwen (China) 4:28,43 Min.

Männer, 200 m Brust: Daniel Gyurta (Ungarn) 2:07,28 Min.

Männer, 100 m Brust: Cameron van der Burgh (Südafrika) 58,46 Sek.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa
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