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DFB-Pokal : Nürnberg verliert bei fünftklassigem SSV Ulm

  • Aktualisiert am

Rettet den SSV: Ulms Keeper Holger Betz Bild: dpa

Der 1. FC Nürnberg geht schweren Zeiten entgegen. Nach dem Fehlstart in der Bundesliga schied der Club im Pokal gegen den fünfklassigen SSV Ulm aus.

          Aufsteiger 1. FC Nürnberg geht schweren Zeiten entgegen. Nach dem Fehlstart in der Bundesliga mit nur einem Sieg aus vier Spielen schied der „Club“ auch in der ersten Runde des DFB-Pokals sensationell aus. Nach einer blamablen Vorstellung musste sich Nürnberg den fünfklassigen Amateuren des SSV Ulm verdient mit 1:2 (1:1) geschlagen geben.

          Die Entscheidung für die „Spatzen“, die nach dem Abstieg aus der zweiten Liga wegen finanzieller Probleme sich derzeit im Insolvenzverfahren befinden, besorgte in der 65. Minute Stürmer Dragan Trkulja. Der frühere Ulmer Bundesliga-Stürmer verwandelte souverän einen Foulelfmeter (60.), den Tomasz Kos an SSV-Stürmer Milton Tembo verschuldet hatte. Bereits in der 25. Minute hatte Gerald Skowranek die Gastgeber mit einem satten 20-Meter-Schuss in Führung gebracht.

          Nürnberg schreibt Pokalgeschichte

          Mehr als der zwischenzeitliche Ausgleich durch Stoicho Stoilow gelang den Nürnbergern vor 8.000 Zuschauern im Donau-Stadion nicht mehr. Immerhin schrieb der neunmalige deutsche Meister ein bitteres Stück Pokalgeschichte. Als erster Erstligist überhaupt musste er sich einem fünfklassigen Verein geschlagen geben. Bei hochsommerlichen Temperaturen von 32 Grad Celsius wirkte der 1. FC Nürnberg von Beginn an behäbig und überheblich.

          Ulm erarbeitete sich bereits in der ersten Hälfte ein optisches Übergewicht, auch wenn Jacek Krzynowek in der 16. Minute mit einem Freistoß nur an der Querlatte scheiterte. Ulm hatte durchaus noch die Möglichkeit zu einem höheren Sieg. Dragan Trkulja traf in der 65. Minute mit einem Schuss aus 14 Metern allerdings nur die Querlatte. Bei Ulm verdienten sich der eifrige Mittelfeldspieler Ünal Demirkiran und sein Mittelfeldkollege Ismail Ülger die besten Noten. Bei den restlos enttäuschenden Nürnbergern gefielen mit Abstrichen nur Frank Wiblishauser und Abwehrchef Marek Nikl.

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