14.12.2006 · Die beste Offensivleistung der Saison hat den Dallas Mavericks einen weiteren Sieg in der NBA beschert. Das Team um den deutschen Nationalspieler Dirk Nowitzki gewann 110:101 gegen Los Angeles.
Die beste Offensivleistung der Saison hat den Dallas Mavericks den neunten Sieg in den letzten zehn Heimspielen beschert. Das Team um den deutschen Nationalspieler Dirk Nowitzki schloß mit dem 110:101-Erfolg über die Los Angeles Lakers in der Tabelle zu den Kaliforniern auf. Beide Mannschaften belegen mit 15 Siegen und sieben Niederlagen Rang vier in der Western Conference der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA.
In einer Partie, in der Dallas nicht ein einziges Mal in Rückstand geriet, war Nowitzki mit 23 Punkten und Saisonbestmarken bei den Rebounds (14) und Assists (8) der überragende Allrounder auf dem Feld. Noch besser als der gebürtige Würzburger trafen allerdings Josh Howard und Jason Terry, die es bei den Mavericks auf 29 beziehungsweise 26 Punkte brachten. Bei den Lakers überragte Kobe Bryant mit 33 Zählern.
„Dirk hat gezeigt, wo es lang geht“
Nowitzki brachte zu Beginn sechs Würfe in Folge im Korb unter. „Dirk hat gleich gezeigt, wo es lang geht. Anschließend blickten wir nie mehr zurück“, meinte Terry. Trotz der ausgezeichneten Wurfquote der „Mavs“ geriet der Erfolg im dritten Spielviertel noch einmal in Gefahr, als Bryant mit 17 Punkten das Spiel an sich riß.
Doch nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich zum 83:83 setzte Dallas zu einem Zwischenspurt (12:2) an, dem die Lakers nichts mehr entgegenzusetzen hatten. Bei Los Angeles machte sich zu diesem Zeitpunkt vor allem das Fehlen von Lamar Odom bemerkbar. Beim Forward wurde vor dem Spiel eine Kreuzbandverletzung diagnostiziert, die ihn mindestens vier Wochen außer Gefecht setzen wird. Die überraschend stark in die Spielzeit gestarteten Lakers stehen somit vor einer äußerst schwierigen Saisonphase. Nach 15 Heimspielen in den ersten 20 Saisonspielen müssen sie in acht der kommenden zehn Begegnungen auswärts antreten.
Die „Mannschaft der Stunde“ sind die Phoenix Suns. Das Team gewann beim Meister Miami Heat 99:89 und siegte damit bereits zum zwölften Mal in Folge. Miami trat allerdings ohne die beiden verletzten Superstars Shaquille O'Neal und Dwayne Wade an. Die Suns übernahmen mit 15 Siegen und sechs Niederlagen die Führung in der Pacific Division der Western Conference.