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Donnerstag, 20. Juni 2013
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NBA Lakers suchen einen neuen Coach

 ·  Nur drei Monate nach Vertragsbeginn trat Rudy Tomjanovich aus gesundheitlichen Gründen von seinem Trainerposten bei den L.A. Lakers zurück. Als Nachfolger wird schon sein Vorgänger Phil Jackson gehandelt.

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Auf Trainersuche müssen sich die Los Angeles Lakers in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA machen. Rudy Tomjanovich trat am Mittwoch (Ortszeit) aus gesundheitlichen Gründen zurück.

„Das ist die beste Lösung für das Team und für mich. Seit ein paar Wochen fühle ich mich schlaff und ausgelaugt. Das Risiko ist mir einfach zu groß“, sagte „Rudy T.“. Im Mai 2003 hatte sich Tomjanovich einer Blasenkrebs-Operation unterziehen müssen. Nach seiner Heilung im vergangenen Sommer hatte er einen mit 30 Millionen Dollar dotierten Fünfjahresvertrag bei den Kaliforniern unterschrieben. Eine neue Krebs-Erkrankung soll aber nicht der Grund für den schlechten Gesundheitszustand des 56jährigen sein.

Nowitzki bester Werfer bei den Mavericks

Assistenztrainer Frank Hamblen wird vorerst die sportliche Leitung bei den Lakers übernehmen. Als Nachfolger wird in Los Angeles schon sein Vorgänger Phil Jackson gehandelt. Gespräche gab es aber noch nicht. Dem Lakers-Star Kobe Bryant räumte der Club ein Mitspracherecht ein. Seine Differenzen mit Jackson führten zur Trennung am Ende der vergangenen Saison.

Für die Dallas Mavericks war Dirk Nowitzki trotz einer Erkältung einmal mehr ein Sieggarant. Der deutsche Nationalspieler war am Mittwoch (Ortszeit) beim 90:82 bei den New Orleans Hornets mit 20 Punkten bester Werfer seines Teams vor Jerry Stackhouse (19). Dabei konnte der 2,13 m lange Würzburger allerdings nur ein Drittel seiner Würfe im Korb unterbringen.

Timberwolves enttäuschen

Die „Mavs“, die zum elften Mal in Serie gegen die Hornets gewannen, konnten angesichts einer klaren Führung bereits frühzeitig ihre Stars schonen. Als die Texaner zu Beginn des dritten Viertels auf 61:40 davon zogen, gab Interims-Coach Avery Johnson gleich mehreren „Bankspielern“ beim 31. Saisonsieg Einsatzzeiten. „Ich bin stolz auf diese Mannschaft“, meinte der Vertreter des pausierenden Don Nelson.

Leichtes Spiel hatten auch die Phoenix Suns bei den Minnesota Timberwolves. Die Gastgeber unterlagen 79:108, der vierthöchsten Heimniederlage in ihrer NBA-Geschichte. Amare Stoudemire (23) sowie Shawn Marion (19) und Quentin Richardson (17) waren die besten Werfer. Auf der Gegenseite enttäuschte Kevin Garnett mit nur 13 Punkten. Dafür gelangen ihm zumindest 13 Rebounds.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa/sid
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