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NBA Dirk Nowitzki und die Mavericks planen den großen Coup

28.10.2006 ·  Viele Experten trauen den Dallas Mavericks in dieser NBA-Saison den ganz großen Erfolg zu, zumal die neuen Spieler Austin Croshere und Anthony Johnson von den Indiana Pacers und Devean George von den L.A. Lakers als Verstärkungen gelten.

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Manchmal bekommt man das Gefühl, daß dem Milliardär Mark Cuban Geld nicht viel bedeutet. Denn die Verhandlungen mit seinen Angestellten schleppen sich nie sehr lange hin, und am Ende lobt er jedem einen ziemlichen Batzen aus. 180 Millionen Dollar waren es allein in dieser Sommerpause, die der Besitzer der Dallas Mavericks im Rahmen von langfristigen Verträgen für die Spieler Dirk Nowitzki, Jason Terry, Josh Howard und Trainer Avery Johnson ausgab.

Die üppigen Summen sollen das Fundament für eine Saison bilden, in der das Team zum ersten Mal in der Klubgeschichte nur ein Ziel hat: den Titel. Die hochgeschraubten Vorstellungen entsprangen der Panne im Juni, als die Mannschaft die Finalserie gegen die Miami Heat nach zwei Siegen mit 2:4 erstaunlich saftlos verlor.

82 Begegnungen im Pflichtprogramm

Viele Experten trauen den Mavericks den ganz großen Erfolg zu, zumal die neuen Spieler Austin Croshere und Anthony Johnson von den Indiana Pacers und Devean George von den Los Angeles Lakers als Verstärkungen gelten. Eine Umfrage unter den Chefmanagern der Liga ergab allerdings, daß in diesen Kreisen die San Antonio Spurs noch höher eingeschätzt werden. Das Team von Trainer Greg Popovich hatte 2005 die Meisterschaft gewonnen und war 2006 in der zweiten Runde der Play-offs gegen Dallas nur knapp ausgeschieden.

Im Westen dürfte eine weitere Mannschaft mitreden: Die Phoenix Suns können nach einer einjährigen Verletzungspause wieder auf ihren sprunggewaltigen Flügel Amare Stoudamire zurückgreifen und sind nur schwer zu stoppen. Die Konkurrenz im Osten hingegen scheint programmiert. Keine Mannschaft ist so gut besetzt wie Miami mit Center Shaquille O'Neal und Spielgestalter Dwayne Wade. Die einzige Frage lautet: Können die jungen Mannschaften wie die Cleveland Cavaliers und die runderneuerten Chicago Bulls diesmal etwas mehr dagegen setzen, damit die Play-offs spannend werden? Bis dahin vergeht jedoch noch viel Zeit. Jedes NBA-Team absolviert in der regulären Saison ein Pflichtprogramm von 82 Begegnungen.

Quelle: klw. , Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 29.10.2006, Nr. 43 / Seite 24
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