Home
http://www.faz.net/-gu4-wh62
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Rallye Dakar Der Terrorismus führt die Wüstentour nach Südamerika

11.02.2008 ·  Nicht Senegal, sondern Argentinien - Die Rallye Dakar findet Anfang 2009 in Südamerika statt. Anfang dieses Jahres war die Tour nach Terrordrohungen abgesagt worden. Doch die Verlegung hat nicht nur Vorteile - vor allem für die europäischen Teilnehmer.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (1)

Die Rallye Dakar findet vom 3. bis 18. Januar 2009 in Argentinien und Chile statt. Das gaben die Organisatoren des Wüsten-Spektakels, das in diesem Jahr in Nordafrika wegen islamistischer Terrordrohungen erstmals abgesagt wurde, am Montag bekannt. Start- und Zielort ist Buenos Aires. Über den genauen Streckenverlauf und das Veranstaltungsdatum wurde zunächst jedoch noch nichts bekannt.

Details werden erst am Dienstag am Präsidentensitz in der argentinischen Hauptstadt verkündet. „Die Fahrer, die bei der abgesagten Dakar eingeschrieben haben, werden bei der neuen Einschreibung ab 15. Mai bevorzugt behandelt. Die Kriterien sind die gleichen“, erklärte Dakar-Chef Etienne Lavigne. Dabei werden die europäischen Teilnehmer wegen der teuren Transporte per Schiff deutlich höhere finanzielle Mittel aufwenden müssen als Starter aus Südamerika.

Anfang Februar hatte der Dakar-Veranstalter schon die Einführung einer neuen Dakar-Serie bekanntgegeben. Der Startschuss ertönt am 20. April, wenn die Auftaktveranstaltung über rund 3000 Kilometer von der ungarischen Hauptstadt Budapest durch die rumänischen Karpaten zurück nach Ungarn zum Plattensee führt. Im Herbst soll eine zweite Rallye voraussichtlich in Portugal ausgetragen werden. Alle Teilnehmer, die für die Dakar eingeschrieben waren, sollen bei der Dakar-Serie ein reduziertes Startgeld von lediglich 300 Euro zahlen müssen.

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Stürmer in der Defensive

Von Michael Ashelm

Die Anforderungen an Angreifer haben sich stark verändert – und damit die Auswahl des Personals. Der Stürmertyp, der vorne wartet, bis er bedient wird, stirbt aus. Mehr 1

Ergebnisse, Tabellen und Statistik