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Qualifying in Barcelona Webber schlägt Vettel

21.05.2011 ·  Mark Webber hat Sebastian Vettel erstmals in diesem Jahr die Pole Position weggeschnappt. Beim Großen Preis von Spanien startet der australische Formel-1-Pilot von Startplatz eins. Red-Bull-Rivale und WM-Spitzenreiter Vettel wurde Zweiter.

Von Michael Wittershagen, Barcelona
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Das Auto ist das gleiche, nur der Fahrer ist ein anderer als gewöhnlich. Erstmals in dieser Saison startet Mark Webber in einem Red Bull an diesem Sonntag beim Großen Preis von der Pole Position, Weltmeister Sebastian Vettel wurde Zweiter im Qualifikationstraining. „Ich habe gebetet, dass meine Nummer ganz oben auf der Liste stehen wird“, sagte Webber. „Es ist ein tolles Gefühl.“

Der Australier konnte wieder lächeln, aber auch Vettel tat es. „Ich glaube nicht, dass man jetzt von einer Enttäuschung sprechen kann.“

Dabei spricht die Statistik gegen ihn. In Barcelona gewann in den vergangenen zehn Jahren immer jener Pilot, der von Startplatz eins ins Rennen ging. Wieder einmal bereitete Vettel das Energie-Rückgewinnungssystem Kers Probleme. Er konnte es nicht nutzen bei seiner schnellsten Runde. „Das war nicht ideal“, sagte der Deutsche. „Aber ich hoffe, dass es im Rennen funktionieren wird.“

Schließlich droht ein Angriff von hinten. Lewis Hamilton (McLaren) ist als Dritter der erste Bullenjäger. Wenn man überhaupt davon sprechen kann. „Wir sind eine Sekunde zurück“, sagte Hamilton. „Wir werden sehen, ob wir wirklich so etwas wir Druck ausüben können.“ Darauf hofft auch Fernando Alonso, der Vierter wurde.

Dabei musste Ferrari vor Beginn des Qualifikationstrainings einen Rückschlag verkraften. Der Internationale Automobil-Verband (Fia) hat den neuen Heckflügel als illegal erachtet und den Einsatz verboten. Laut Ferrari hätte die neue Konstruktion die Boliden pro Runde um rund zwei Zehntelsekunden beschleunigt. Nico Rosberg und Michael Schumacher (beide Mercedes) wurden Siebter und Zehnter. Auch bei Schumacher funktionierte Kers nicht, deshalb verzichtete Schumacher auf eine schnelle Runde im letzten Qualifikationsabschnitt.

Noch weitaus schlechter lief es für Nick Heidfeld. Im dritten freien Training am Sonntagvormittag brannte sein Renault plötzlich auf der rechten Seite, der Vierunddreißigjährige aber stieg unverletzt aus. „Es war aber eines der größten Feuer, die ich bisher im Auto erlebt habe“, sagte Heidfeld. Seine Mechaniker schafften es nicht, den Wagen bis zum Beginn des Qualifikationstrainings wieder fahrbereit zu machen. Im Rennen startet Heidfeld als 24. mit einer Ausnahmegenehmigung.

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Jahrgang 1981, Sportredakteur.

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