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Freies Training in Shanghai De la Rosa Trainingsschnellster, Schumacher hinten

14.10.2005 ·  Michael Schumacher ist im freien Training für das Formel-1-Finale in Schanghai auf einen enttäuschenden 14. Platz gefahren. Bestzeit fuhr der spanische Mercedes-Testfahrer Pedro de la Rosa.

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Der spanische Formel-1-Pilot Pedro de la Rosa hat in den beiden ersten Trainingseinheiten zum Großen Preis von China jeweils die beste Zeit erzielt. Der McLaren-Mercedes-Testfahrer benötigte am Freitag vormittag für den 5,451 Kilometer langen Kurs in Schanghai 1:33,463 Minuten. Am Nachmittag verbesserte er sich auf 1:32,834 Minuten. Zweiter im zweiten Training wurde Toyota-Ersatzpilot Ricardo Zonta (1:32,977) vor Vizeweltmeister Kimi Räikkönen im McLaren-Mercedes (1:34,092) und dem neuen Weltmeister Fernando Alonso im Renault (1:34,226).

Für den entthronten Titelträger Michael Schumacher schienen sich die Befürchtungen für das letzte von 19 Saisonrennen schon zum Auftakt des Grand-Prix-Wochenendes auf der modernsten Formel-1- Strecke zu bestätigen. Noch am Vormittag war der Ferrari-Pilot in 1:35,494 Minuten auf Rang fünf gefahren. In der zweiten Übungseinheit landete der Rekordchampion in 1:35,567 Minuten abgeschlagen auf dem 14. Platz. Sein Teamkollege Rubens Barrichello kam immerhin auf die Ränge zwei und sechs. Ralf Schumacher musste sich im Toyota mit den Positionen 13 und 18 begnügen (Siehe auch: Ergebnisse Formel 1).

Beim Saisonfinale in Schanghai fällt nur noch die Entscheidung in der Konstrukteurs-Wertung. Nach 18 Rennen führt Renault (176 Punkte) mit zwei Zählern vor McLaren-Mercedes (174). Ferrari hat keine Chancen mehr auf die Titelverteidigung, ist aber mit 100 Zählern nicht mehr von Platz drei zu verdrängen. In der Fahrerwertung liegt der Spanier Alonso mit 123 Punkten uneinholbar vor Räikkönen (104). Der siebenmalige Weltmeister Michael Schumacher ist Dritter (62) (Siehe auch: Formel 1 in Shanghai: Letzter Kampf um Millionen und Prestige).

Trainingsergebnisse:

1. Pedro de la Rosa (Spanien) McLaren-Mercedes 1:32,834 Min.; 2. Ricardo Zonta (Brasilien) Toyota 1:32,977; 3. Kimi Räikkönen (Finnland) McLaren-Mercedes 1:34,092; 4. Fernando Alonso (Spanien) Renault 1:34,226; 5. Juan Pablo Montoya (Kolumbien) McLaren-Mercedes 1:34,541; 6. Rubens Barrichello (Brasilien) Ferrari 1:34,618; 7. Giancarlo Fisichella (Italien) Renault 1:34,932; 8. Mark Webber (Australien) BMW-Williams 1:35,035; 9. Jenson Button (Großbritannien) BAR-Honda 1:35,072; 10. Felipe Massa (Brasilien) Sauber-Petronas 1:35,196; 11. David Coulthard (Großbritannien) Red Bull Racing 1:35,201; 12. Vitantonio Liuzzi (Italien) Red Bull Racing 1:35,306; 13. Takuma Sato (Japan) BAR-Honda 1:35,397; 14. Michael Schumacher (Kerpen) Ferrari 1:35,567; 15. Christian Klien (Österreich) Red Bull Racing 1:35,613; 16. Antonio Pizzonia (Brasilien) BMW-Williams 1:35,709; 17. Jacques Villeneuve (Kanada) Sauber-Petronas 1:35,894; 18. Ralf Schumacher (Kerpen) Toyota 1:36,051; 19. Jarno Trulli (Italien) Toyota 1:36,079; 20. Nicolas Kiesa (Dänemark) Jordan 1:36,644; 21. Robert Doornbos (Niederlande) Minardi 1:36,993; 22. Christijan Albers (Niederlande) Minardi 1:37,173; 23. Tiago Monteiro (Portugal) Jordan 1:37,435; 24. Narain Karthikeyan (Indien) Jordan 1:37,467

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa und sid
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