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Ruder-WM : Zweimal Gold für Deutschland

  • Aktualisiert am

Erleichterung im Ziel: Der deutsche Doppelvierer gewinnt Bild: dpa

In den nicht-olympischen Klassen haben die deutschen Ruderer die ersten Erfolge errungen. Am Wochenende folgen die Endläufe in den olympischen Booten. Dabei ist dann auch ein Neuling im Einer aussichtsreich am Start.

          Der Deutsche Ruderverband (DRV) ist bei der WM in Plowdiw erfolgreich in das Final-Wochenende gestartet. Bei den Endläufen der nichtolympischen Bootsklassen am Freitag gelangen zwei Siege. Der leichte Männer-Doppelvierer sicherte sich vor Italien und der Türkei die Goldmedaille. Darüber hinaus wurde auch Jason Osborne seiner Favoritenrolle im leichten Einer gerecht. Der 24 Jahre Mainzer verwies Michael Schmid (Schweiz) und Andrew Campbell (USA) auf die Plätze zwei und drei. Komplettiert wurde die positive Bilanz durch den dritten Rang im leichten Frauen-Doppelvierer.

          Die Endläufe der 14 olympischen Wettkampfklassen finden am Samstag und Sonntag statt. Dafür hat sich auch Oliver Zeidler bei seiner ersten WM-Teilnahme problemlos qualifiziert. Der 22-Jährige musste sich in seinem Halbfinale einzig Titelverteidiger Ondrej Synek (Tschechien) geschlagen geben und kämpft am Sonntag (11.04 MESZ) um eine Medaille. Der ehemalige Schwimmer aus Ingolstadt kann in Plowdiw im traditionsreichen Einer als erster Deutscher seit Marcel Hacker 2013 Edelmetall holen.

          „Das war ein gutes, kontrolliertes Rennen. Es war einfacher, als ich gedacht habe. Jetzt liebäugel ich mit einer Medaille", sagte Zeidler nach dem Rennen und fügte an: "Im Finale schätze ich vier der sechs Starter etwas stärker ein - darunter auch ich." Zeidler lieferte dem großen Favoriten Synek, der in Bulgarien den fünften WM-Titel in Folge anstrebt, einen großen Kampf und lag nach 1500 der 2000 m sogar in Führung. Am Ende betrug sein Rückstand nur eine halbe Bootslänge. Synek kann insgesamt sogar zum sechsten Mal Gold holen und damit den Rekord des Hamburgers Peter-Michael Kolbe (1975 bis 1986) übertreffen.

          Den Einzug ins Finale schafften am Freitag auch Vierer-Olympiasiegerin Annekatrin Thiele (Leipzig) im Einer sowie die Medaillenkandidaten Timo Piontek und Lars Hartig (Koblenz/Friedrichstadt) im Doppelzweier. Beiden Booten reichte ein dritter Rang. Der Deutsche Ruderverband (DRV) ist am Final-Wochenende somit in sechs der 14 olympischen Klassen mit einem Boot vertreten. Größte Gold-Hoffnung ist der Deutschland-Achter, der am Sonntag (12.15 Uhr MESZ) um die erfolgreiche Titelverteidigung kämpft.

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