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Donnerstag, 20. Juni 2013
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WTA-Turnier in Stuttgart Ein Porsche für Maria

 ·  Gleich beim ersten Auftritt in Stuttgart gewinnt Maria Scharapowa das Turnier. Ob der Sieg gegen Victoria Asarenka eine neue Rangordnung einleitet, ist fraglich: Die Nummer eins der Welt war angeschlagen in das Endspiel gegangen.

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© dpa Sieg in Stuttgart: Scharapowa (Foto) gewinnt das Finale gegen Asarenka

Die Nummer zwei der Welt, Scharapowa besiegte an diesem Sonntag im Finale des WTA-Turniers die Weltranglisten-Erste Asarenka überraschend deutlich mit 6:1, 6:4 und feierte damit ihren ersten Erfolg 2012. Zugleich revanchierte sich die 25-Jährige für die beiden bitteren Finalniederlagen gegen Asarenka in diesem Jahr bei den Australian Open und zuletzt in Indian Wells. „Ich bin selbst ein bisschen überrascht, wie gut es gelaufen ist. Ich sollte meine Vorbereitung auf die French Open in Zukunft immer in Stuttgart beginnen“, sagte Scharapowa nach ihrer beeindruckenden Vorstellung.

Matchball nach 84 Minuten

Nach 1:24 Stunden verwandelte sie ihren ersten Matchball und riss jubelnd ihre Arme in die Luft. Für den Triumph bei ihrer Stuttgart-Premiere bekam die einstige Nummer eins der Welt 115.000 Dollar und einen weißen Porsche. Selten passten das Glamour-Auto und eine Siegerin in Stuttgart so gut zusammen. Als sie bei der Siegerehrung den Wagen auf den Platz fahren sollte, war die sonst so kühle und selbstbewusste Russin aber so nervös, dass sie den Zündschlüssel rechts vom Steuer einstecken wollte. Doch nach ein bisschen Nachhilfe gelang Scharapowa auch noch die Ehrenfahrt.

Mit einem lädierten Handgelenk war Asarenka in das Finale gegangen © dpa Mit einem lädierten Handgelenk war Asarenka in das Finale gegangen

Im Einzel-Finale startete Scharapowa furios. Nach gerade einmal 30 Minuten verwandelte die 25-Jährige ihren ersten Satzball. Beim anschließenden Seitenwechsel am Netz würdigten sich die beiden Kontrahentinnen keines Blickes und stießen sogar mit den Schultern aneinander - das Psychoduell zwischen der Nummer eins und zwei der Welt war eröffnet. Vor dem zweiten Satz ließ sich Asarenka am lädierten rechten Handgelenk behandeln und fand fortan deutlich besser in die Partie. Bis zum 3:3 konnte die Australian-Open-Siegerin die Partie ausgeglichen gestalten, dann gelang Scharapowa das entscheidende Break. Schwarapowa bewies Weitsicht, als sie den Sieg nach dem Spiel relativierte: „Leider war Victoria heute verletzt.“

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