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Wimbledon : Vorteil für die großen Vier

Königliche Welle: Kate und William Bild: AFP

William und Kate Windsor überraschen Wimbledon mit einem Besuch. Aber das Prinzenpaar verpasst Nadals harten Kampf. Bernard Tomic erreicht als viertjüngster Spieler der Geschichte nach Björn Borg, Boris Becker und John McEnroe das Viertelfinale.

          Die Überraschung hätte kaum größer sein können in Wimbledon. Nicht etwa, weil einer der großen Vier bei den Herren vorzeitig im Achtelfinale gescheitert wäre, sondern weil am Mittag Prinz William und Gattin Kate in der Königlichen Loge am Center Court saßen. Was die frisch getrauten Eheleute dabei sahen, wird sie bestens unterhalten haben: Der Schotte Andy Murray, die britische Hoffnung auf den ersten Wimbledonsieg eines Spielers aus dem Königreich seit 75 Jahren, setzte sich gegen den Franzosen Richard Gasquet 7:6, 6:3 und 6:2 durch und trifft nun auf den Spanier Feliciano Lopez.

          Überzeugend erreichte auch Novak Djokovic die Runde der letzten Acht mit einem 6:3, 6:3 und 6:3 über den Franzosen Michael Llodra. Der Serbe muss sich nun mit der Turnier-Überraschung Bernard Tomic auseinandersetzen. Der 18 Jahre alte Australier erreichte als viertjüngster Spieler der Geschichte nach Björn Borg, Boris Becker und John McEnroe das Viertelfinale.

          Weil das Prinzenpaar längst die Heimreise angetreten hatte, verpasste es am Abend das bislang beste Spiel, in dem sich Titelverteidiger Rafael Nadal in vier Sätzen 7:6, 3:6, 7:6 und 6:4 gegen den Argentinier Martin del Potro durchsetzte. Der Spanier musste am Ende des ersten Satz mehrere Minuten behandelt werden, nachdem er umgeknickt war, konnte aber schließlich weitermachen.

          Jugendlicher Drang: Bernard Tomic
          Jugendlicher Drang: Bernard Tomic : Bild: dapd

          Auf dem Weg ins Halbfinale stellt sich ihm nun der Amerikaner Mardy Fish in den Weg. Die schwerste Aufgabe wird am Mittwoch Roger Federer nach seinem Viersatzssieg über den Russen Michail Juschni zu bewältigen haben. Er trifft auf den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga.

          Quelle: F.A.Z.

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