http://www.faz.net/-gtl-9ef0a

Weltreiterspiele : Totes Pferd nach Distanzritt

Erstversorgung für Pferde bei den Weltreiterspielen Bild: FEI/MARTIN DOKOUPIL

53 von 95 Pferden, die in den Distanzritt gegangen waren, mussten danach in die Tierklinik gebracht werden. Ohne Rennabbruch hätte es wohl mehr als ein totes Tier gegeben.

          Der Distanzritt bei den Weltreiterspielen in Tryon hat ein Pferd das Leben gekostet. Dies ist eines der wenigen Details, die die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) über den am Mittwoch vor der letzten Schleife abgebrochenen Wettbewerb bekannt gegeben hat. Das Pferd, dessen Identität nicht preisgegeben wurde, sei wegen Nierenversagen euthanasiert worden.

          Evi Simeoni

          Sportredakteurin.

          Bei einer Pressekonferenz informierte die FEI darüber, dass 53 von 95 Pferden, die nach der Annulierung der ersten Runde wegen irreführender Wegweisung auf die 120-Kilometer-Strecke gegangen waren, in die Tierklinik gebracht werden mussten. 52 hätten an Kreislaufproblemen gelitten, 32 erhielten Infusionen, mehrere litten an blockierter Muskulatur und zwei an Nierenproblemen. „Durch den Abbruch wurde der Sport gerettet“, sagte FEI-Präsident Ingmar de Vos. Ein schwerer Regen hatte die Böden tief gemacht und die Luftfeuchtigkeit in die Höhe schnellen lassen.

          Weitere Themen

          Auf schlammigem Grund

          Distanzreiten : Auf schlammigem Grund

          Tod und Erschöpfung: Die Internationale Reiterliche Vereinigung tut sich mit Offenheit zum Skandalauftritt der Distanzreiter verdächtig schwer. Wollen die Funktionäre das Distanzreiten unbedingt retten und nicht die Pferde?

          WM-Bronze für deutsche Springreiter

          Equipe rettet Medaille : WM-Bronze für deutsche Springreiter

          Bronze und Olympia-Qualifikation: Für die deutschen Springreiter endet der Mannschaftswettbewerb nach einer Aufholjagd erfreulich. Marcus Ehning vollendet, was die in der Einzelwertung führende Simone Blum vorbereitet hat.

          Topmeldungen

          Brexit-Verhandlungen : Schlichtweg inakzeptabel

          Die Zurückweisung auf dem EU-Treffen in Salzburg hat die Briten schockiert. Premierministerin Theresa May reagiert trotzig. Die Gegner ihres Plans im Land sehen sich aber bestätigt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.