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Vendée Globe : Viertel der Flotte ausgeschieden

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Nicht weit gekommen: „Maitre Coq“ Bild: AFP

Wenn es so weiter geht, kommt keiner ins Ziel: Nach einem Achtel der 24.000 Seemeilen muss auch der Franzose Jérémie Beyou bei der Vendée Globe die Segel streichen.

          Anderthalb Wochen nach dem Beginn des Regatta-Klassikers Vendée Globe sind von den 20 gestarteten Einhand-Weltumseglern nur noch 15 im Rennen. Als fünfter Skipper musste am Montag der Franzose Jérémie Beyou mit technischen Problemen seiner Kielhydraulik die Segel streichen und auf Höhe der Kapverden aufgeben. Nie zuvor waren bei dieser Hatz um den Globus für Solosegler so viele Boote so früh ausgeschieden. Das Rennen war am 10. November gestartet worden.

          Durchschnittlich lag die Ausfallquote bei den ersten sechs Auflagen der härtesten Regatta um die Welt seit der Premiere 1989/1990 bei 49 Prozent. Zuletzt jedoch war die ohnehin hohe Quote noch angestiegen: Bei der sechsten Auflage 2008/2009 waren 18 Skipper ausgeschieden - deutlich mehr, als am Ende überhaupt ins Ziel kamen (12).

          Der Gesichtsausdruck sagt alles: Jeremie Beyou ist ausgeschieden

          Die Führung der aktuellen Ausgabe verteidigte nach gut einem Achtel der 24.050 Seemeilen langen Strecke um das Kap der Guten Hoffnung, das Kap Leuwin und das Kap Hoorn der französische Top-Favorit Armel Le Cléac’h auf „Banque Populaire“ vor seinen Landsleuten Francois Gabart auf „Macif“ und Jean-Pierre Dick auf „Virbac Paprec 3“.

          Die ersten Open-60-Yachten werden Anfang Februar im Start- und Zielhafen Les Sables D’Olonne zurückerwartet.

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