Home
http://www.faz.net/-gub-74bqr
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Vendée Globe Untergang der lachenden Kuh

An den ersten Tagen der Vendée Globe sind bereits zehn Prozent der Schiffe aus dem Rennen rund um die Welt ausgeschieden. Ein Fischtrawler und ein Ufo kippten zwei Franzosen aus der Regatta.

© AFP Vergrößern Traum beendet: Skipper Kito de Pavant

An den ersten beiden Tagen der Vendée Globe gab es bereits zwei Ausfälle. Bei der Nonstop-Einhand-Regatta um die Welt wurde die französische Yacht Groupe Bel in der Nacht auf Montag bei einer Kollision mit einem Fischtrawler schwer beschädigt. Skipper Kito de Pavant muss das Rennen zum zweiten Mal nach 2008 aufgeben. Vor vier Jahren hatte er kurz nach dem Startschuss zur Vendée Globe seinen Mast verloren. Mit dem Aus für sein Boot mit der lachenden Kuh im Segel hat sich das Feld der Hochseesegler damit auf 17 Skipper und eine Skipperin reduziert.

Schon am Samstagabend war das Boot des Franzosen Marc Guillemot mit einem „Ufo“ im Wasser zusammengestoßen. Dabei war der Kiel der „Safran“ gebrochen. Die sogenannten „Ufos“ (Unknown Floating Objects), zum Beispiel verloren gegangene Container, zählen zu den größten Gefahren für Hochsee-Segler, weil sie im Wasser treibend nicht erkennbar sind. Guillemot erreichte den Starthafen am frühen Sonntag aus eigener Kraft. Er muss aber seine Vendée-Globe-Ambitionen aufgeben, da sein Team über keinen Ersatzkiel verfügt.

Mehr zum Thema

Sein noch vor dem Startschuss beigedrehter Landsmann Betrand de Broc, in dessen Boot nach einer Kollision mit einem Begleitboot ein Loch gerissen war, konnte das Rennen nach einer Reparatur mit Verspätung wieder aufnehmen.

- © AFP Vergrößern Nach Kollision beschädigt und ausgeschieden: Groupe Bel

Die Führung verteidigte 50 Stunden nach dem Start der Franzose Francois Gabard auf „Macif“ vor den beiden Mitfavoriten Armel Le Cléac’h auf „Banque Populaire“ und Vincent Riou auf „PRB“.

Die schnellsten Solosegler und ihre 18,28 Meter langen Yachten vom Typ IMOCA Open 60 werden nach der Umrundung der drei Kaps und 24.048 Seemeilen in etwa 85 Tagen in Les Sables D’Olonne zurückerwartet. Am Samstag waren 300.000 Menschen in den Hafenort gekommen, um die Hochseehelden beim Start zur siebten Vendée-Globe-Auflage anzufeuern.

Quelle: FAZ.NET mit dpa

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Messe boot 2015 Hier kommt der Sommer

Das Gute an der Messe boot: Sie bringt uns - zuverlässig seit vielen Jahren - mitten im Winter den Sommer. Das ist schon mal ein Grund, hinzugehen. Sie hält viele neue und teilweise überraschende Dinge bereit. Mehr Von Walter Wille

16.01.2015, 10:47 Uhr | Technik-Motor
Segel-Klassiker Wild Oats XI gewinnt Sydney-Hobart

Wild Oats XI und Comanche liefern sich ein spannendes Finish beim Segel-Klassiker Sydney-Hobart. Am Ende liegt die Yacht von Multimillionär Robert Oatley vor der von Netscape-Gründer James Clark. Mehr

28.12.2014, 16:42 Uhr | Sport
Saison 2015 Formel 1 verlegt nach Bianchi-Unfall Startzeiten

Die Formel 1 zieht Konsequenzen aus dem schweren Unfall von Jules Bianchi, der noch mit schwere Hirnverletzungen im Krankenhaus liegt. In der neuen Saison starten fünf Rennen früher als bisher geplant. Mehr

20.01.2015, 13:49 Uhr | Sport
CSCL Globe Das größte Schiff der Welt

Das größte Containerschiff der Welt, die CSCL Globe, ist 400 Meter lang und 58,60 Meter breit. Ein Einblick in die Welt auf dem Schiff. Mehr

13.01.2015, 11:46 Uhr | Aktuell
Biathlon Schempp ist der Champ

Er ist derzeit nicht zu schlagen: Biathlet Simon Schempp gewinnt nach Massenstart und Sprint nun auch das Verfolgungsrennen von Antholz: Das war ein richtig geiles Rennen. Mehr

24.01.2015, 14:10 Uhr | Sport
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 13.11.2012, 13:08 Uhr

Umfrage

Wo landet der BVB am Saisonende?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.

Dortmund macht’s spannend

Von Peter Penders

Die Bundesliga ist durch die Dominanz der Bayern langweilig? Ganz und gar nicht. Spannend ist es von Platz zwei bis achtzehn. In dieser Hinsicht ist der Absturz von Borussia Dortmund ein Segen. Mehr