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US Open : Kohlschreiber als Dritter in Runde drei - Maria scheitert

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Philipp Kohlschreiber benötigt nicht einmal drei Sätze, um in die dritte Runde der US Open zu ziehen. Bild: dpa

Nur drei von 17 deutschen Tennisprofis haben bei den US Open die dritte Runde erreicht. Philipp Kohlschreiber sparte bei seinem Zweitrundensieg Kräfte. Tatjana Maria bemühte sich vergeblich um eine Überraschung.

          Nach den misslungenen Auftritten von Angelique Kerber und Alexander Zverev ist Routinier Philipp Kohlschreiber seiner Favoritenrolle bei den US Open in New York bislang gerecht geworden. Der Augsburger Tennisprofi erreichte am Donnerstag (Ortszeit) kraftsparend die dritte Runde. Mit 6:2, 6:1, 3:0 lag Kohlschreiber gegen Santiago Giraldo vorn, als der Kolumbianer vorzeitig aufgab. Tatjana Maria verpasste dagegen beim 3:6, 4:6 gegen die favorisierte Amerikanerin Madison Keys eine Überraschung und schied in der dritten Runde von New York aus.

          Bei den Herren hatten zuvor am vierten Turniertag auch Dustin Brown und Cedrik-Marcel Stebe ihre Zweitrundenpartien verloren. Damit haben nur drei von anfangs 17 deutschen Profis beim vierten und abschließenden Grand-Slam-Turnier der Tennis-Saison die dritte Runde erreicht. Fed-Cup-Spielerin Julia Görges und Davis-Cup-Profi Mischa Zverev spielen am Freitag um den Einzug in das Achtelfinale.

          Kohlschreiber tritt am Samstag gegen den Australier John Millman an, gegen den er den bisher einzigen Vergleich 2015 gewonnen hat. „Ich denke, dass ich meine Aufgabe hervorragend gemacht habe und nicht zu viel Energie verschwendet habe“, sagte die Nummer 37 der Welt. „Ich bin sehr zufrieden, wie ich mich bewege und wie ich Tennis spiele.“

          Der Weltranglisten-235. Millman aus Australien hatte in der ersten Runde seinen angeschlagenen Landsmann Nick Kyrgios besiegt, der an Position 14 gesetzt war. „Der Junge kommt von einer Verletzung und ist wahrscheinlich super happy, wie es gerade läuft, voller Euphorie. Da muss man auch immer aufpassen“, sagte Kohlschreiber. „Wir werden zwei Kämpfer haben, keiner wird dem anderen was schenken.“

          Auch seine Auftaktpartie gegen den amerikanischen Qualifikanten Tim Smyczek hatte der Augsburger ohne Probleme überstanden. Der Bayer war beim vierten und abschließenden Grand-Slam-Turnier der Saison kurzfristig auf die Setzliste gerückt, nachdem der britische Weltranglisten-Zweite Andy Murray zwei Tage vor Turnierbeginn verletzungsbedingt seine Teilnahme abgesagt hatte.

          Quelle: rad./dpa

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