15.02.2013 · Das Internationale Olympische Komitee will Ringen aus dem Programm der Sommerspiele streichen. Ist das wirklich eine gute Idee? Oder gibt es nicht ganz andere Sportarten, die endlich rausgeschmissen werden müssten? Sagen Sie uns, welche Sportart Sie aus welchen Gründen streichen würden.
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Was mich extrem ärgert ist, dass die Leute hier die Sportarten
rausschmeißen, weil sie Ihnen nicht gefallen. Mit sachlichen
Begründungen haben die wenigsten argumentiert.
Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich dem Reitsport verbunden bin
und wenn ich immer wieder Tierquälerei, nur Sport für Reiche
und andere Begründungen lese, an dem ich merke, dass die Leute
überhaupt keine Ahnung von der Sportart haben, dann platzt mir der Kragen.
Warum kann man sich das schreiben dann nicht einfach verkneifen? Jeder
hat Spaß an einer anderen Sportart. Wie fänden Sie es denn,
wenn man eine Sportart rausschmeißt, die Sie mögen
(vorausgesetzt sie mögen überhaupt Sport und Olympia). Ich mag
auch nicht jede Sportart, aber trotzdem zolle ich den Leistungen Respekt
und denke mir, dass es anscheinend Leute gibt, denen es Spaß
macht, sonst würde es die Sportart nicht geben.
Und wen es nicht interessiert: Einfach weg oder ausschalten.
Ich würde alle Reitsportarten streichen, denn erstens ist es Tierquälerei
und zweitens ist eine elitäre Sportart für reiche Snobs und interessiert normale (oder abnormale ?) Zuschauer nur, wenn die Pferde bis über die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit getrieben werden oder wenn hübsche Reiterinnen unterwegs sind.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 23:50 UhrBeweise?
Herr Wurtz, können Sie Ihre Behauptungen beweisen? Nein! Sicherlich
wird im (Profi)Reitsport viel Schmuh betrieben, aber alle über
einen Kamm zu scheren ist falsch. Warum sollen denn die Pferde
gequält werden? Ich kenne einige Pferde, die Spaß an dem
haben, was sie machen. Pferde, die freiwillig ohne Druck und Qual
über Hindernisse springen und das nicht, weil sie auf der Flucht sind.
Auch Ihre Behauptung, dass es sich um "eine elitäre
Sportart" handelt, stimmt so nicht. Klar, wer bei Olympia
mit-reiten will, braucht eine kräftige finanzielle
Unterstützung, aber wo ist dass nicht so? Für einen
Profifußballer zum Beispiel, braucht man auch viel Geld, sowohl
für den Einkauf, als auch für das Gehalt. Die
Eishockeyausrüstung geht auch in die tausende Euros.
Ich glaube, es ist Ihnen nicht bewusst, dass inzwischen viele
"Normalos" den Reitsport betreiben, dafür aber auf das
teure Auto und den Urlaub verzichten, um sich ihr Hobby leisten zu können.
Wir hätten da noch einige Ergänzungen
Beachvolleyball und zwar aus folgendem Grund. Anlässlich der
Olympischen Spiele 1996 erließ die FIVB eine offizielle
Vorschrift, dass die Bikini-Höschen der Frauen an der Seite nur
sieben Zentimeter breit sein dürfen. DAS GEHT GAR NICHT!
Synchronschwimmen. Mag zwar sportlich sein aber dämlich ist es trotzdem.
Trampolin. Nicht ganz so schlimm wie Synchronschimmen aber auch verzichtbar.
Alle Schießsportarten. So uninteressant, dass man sie noch nicht
mal im Fernsehen überträgt.
Gewichtheben und alle Radsportarten. Die bisherigen Dopingsportarten
schlechthin.
Und natürlich das Dressur-Reiten.
Vielleicht wäre bei den Olympischen Spielen weniger eben mehr.
Die Fragestellung ist boulevardhaft: "...rausgeschmissen
werden..." So formuliert man am Stammtisch. Das zeigen auch einige
der hier widergegebenen Meinungen. Radsport infrage zu stellen, ist
momentan sehr leicht; es zeigt jedoch ebenso wenig Sachkenntnis wie die
der Olympier, die Ringen "rausschmeissen" wollen. Radsport
bleibt trotz allem eine Weltsportart; global ein Volkssport. Wie
Schwimmen, wie Skifahren. Und für den Modernen Fünfkampf gilt
das gleiche wie für das klassiche Ringen: " Tradition ist
nicht alles; aber alles ist nichts ohne Tradition"... Worte des
früheren FAZ-Autoren und Olympiakenners Karl Adolf Scherer.
Olympische Sportarten infrage zu stellen oder aus zu sortieren, kann
nicht etwas fürs Geschmäckle von Lesern sein, sondern soll den
Herren vom IOC anvertraut sein - wenn sie denn wirklich die
Qualifikation dafür besitzen. Das aber war und ist bei der
Abstimmung von Lausanne zu bezweifeln.
Alles abschaffen, wo der Profi- und Profit-Gedanke im Vordergrund steht
Den Radsport würde ich vorallem wegen der letzten Dopingskandale herausnehmen. Der Fußball hat sein eigenes Olympia (WM und für uns noch eine EM) und die Schwimmwettbewerbe gehören gekürzt. Der Medaillenspiegel in den Schwimmwettbewerben nimmt schon inflationäre Züge an.
Vieleicht kannman auch die Sportart abschaffen
Auf anderen denen es nach der eigenen Ansicht zu gut geht rumzuhacken.
Zumindesten hat man manchmal den eindruck dass sich hier eine Radfahrer
Mentalität breitmacht, nach oben Buckeln und nach unten Treten.
.
Die Vorschläge hier einzelne Sportarten abzuschaffen nur weil man
sie vieleicht selbst nicht so gerne mag hört sich für mich
nach einem Wilden Amoklauf der Plattmacher an. Und die Athleten der
jeweiligen Disziplin leiden darunter.
Welcher Athlet leidet...
wenn die Sportart "investigatives Eierlaufen" der Sportreporter (bes.deutscher) bei olymp.Spielen ersatzlos gestrichen würde?
Boxen, Military, Biathlon, Skeetschiessen..
viele Sportarten sind aus den Bedürfnissen des Miltärs entstanden. Diese Sportarten gehören durchkämmt. Auch im Miltary, wo der Tierschutz eine Rolle spielen dürfte. Dies sind für mich Faktoren, die eine entscheidendere Rolle spielen (sollten). Ringen kommt dann nicht als überflüssigste Sportart, aber es ist entbehrlich.
Was hat die Olympiate noch mit Olympia zu tun ?
Das Fest des Sportes. Nichts....es geht um Einschaltquoten und eine
menge Kohle.
Ringen aus dem Olympischen Programm zu streichen ist wie die Sau aus dem
Dorf zu treiben.
Aber wen interessiert denn noch die Olympiate ? Alle vier Jahre den
Medienhype über sich ergehen zu lassen und dann noch das "
deutsche " Fähnchen in den Wind zu hängen.
Da sind wir wieder Patriot....jawoll. Und das bischen Dopen. Ein wenig
Nasenspray und das
Aknemittel ( aus der Apotheke ) muss doch noch erlaubt sein...oder.
Ohne McKotz , Coca Cola und Buttweiser wäre Olympia doch schon
längst am Ars.. !
Es gibt nur noch eine olympische Sportart:
Kommerz. Wenn man die abgeschafft hat ist der Rest auch erledigt. Ich kann mich noch daran erinnern, daß Karl Schranz wegen eines Hersteller-Labels an seiner Mütze bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung von Olympia disqualifiziert wurde. Heute kann einer n i c h t mehr teilnehmen, wenn er sich nicht schon komplett vermarktet hat.
Entfernen: Segeln, Fußball
Aufnehmen: Poker, moderner 8 Kampf (ergänzter moderner 5-Kampf)
Gibt's eh oft genug in der Glotze.
Eine gezielte und dann noch bejubelte Körperverletzung entspricht nicht dem zivilisatorischen Standa
Boxen ist eine unzivilisierte Sportart, weil es beim "Erfolg",
also nicht als Unfall, zu unzähligen Gehintraumatisierungen mit
möglichen Kontrollverlust (Knockout) führt, was dann auch noch
von den Zuschauern bejubelt wird. Folgeschäden am Gehirn sind
möglich und auch wahrscheinlich.
Die Sportart sollte deshalb nicht nur nicht olympisch sein, sondern
überhaupt verboten werden.
@Christian Saxinger: Schädel-Hirn-Traumata bleiben
Ihre differenzierte Betrachtung der verschiedenen Boxarten ist ein
Stück weit für mich nachvollziehbar.
Dennoch bedeutet zweifelsohne auch beim olympischen Boxen jeder
"Treffer" ein Schädel-Hirn-Trauma, den jeder
"normale" Mensch vermeiden würde, wenn er könnte.
Und ein Gehirnversagen mit Zusammenbrüchen oder gar mit Knockout
wird es auch mal beim olympischen Boxen geben.
Bezüglich des Faustkampfes in der Antike sehe ich gerade die
zivilisatorische Rückständigkeit dieser "Sportart",
bei der es zu schweren Verletzungen und immer wieder auch zu
Todesfällen gekommen ist. Diese gefährliche Sportart soll
gerade deshalb auch beim Publikum eine besondere Anziehungskraft gehabt
haben und in etwas veränderter Form auch später bei den
römischen Gladiatorenkämpfen "beliebt" gewesen sein.
Wir sollten aber heutzutage weiter sein. Sollten!
Sehe ich nicht so. Gerade was das olympische Boxen betrifft.
Die Pygmachie, der Faustkampf, ist genau wie das Ringen eine originale
Disziplin der Antike und damit auch sehr alt.
Beim Olympiaboxen werden Helme getragen und das Ziel ist nicht der KO,
sondern sind die Treffer.
Die Regeln sind einfach und schwer manipulierbar, der bessere und
stärkere gewinnt.
Doping bringt nicht viel.
Es ist auch telegen, wird vom Publikum wahrgenommen, was anscheinend
für das IOC das wichtigste ist.
Boxen kann auch von weniger begüterten Menschen ausgeübt
werden, man braucht kein Boot oder Pferd kaufen und auch keinen Pickup
Truck voll Munition, um ein gewisses Niveau zu erreichen.
Was die Profikämpfe und die sogenannten
"Weltmeisterschaftstitel" betrifft gebe ich Ihnen recht, da
gehts nur noch um billige Effekthascherei. Die kann man sich schenken.
Alle Sportarten bei denen das Material entscheidet ,können getrost
gestrichen werden.Beim schwimmen gewinnt der schnellste Anzug usw.
Das Olympische Fussballturnier ist ein Witz wie er im Buche steht wenn
ein paar U23 Mannschaften gegeneinander kicken bei denen die besten
Spieler alle keine Zeit haben weil sie im Verein spielen.
Und alle Sportarten die mit Schusswaffen zu tun haben können aus
dem Olympischen Programm gestrichen werden denn der beste
Todesschütze von allen zu sein ist kein Grund bei den Spielen des
Friedens eine Medaillie zu bekommen.
Alle!
Olympia ist längst ein reines und Riesen-Geschäft geworden,
das wir z. B. in Deutschland mit unverschämt hohen Rundfunk- und
Fernsehgebühren zwangs-finanzieren müssen. Wodurch für
ein "ordentliches" und ausgewogenes Programm eben deswegen
kaum mehr Geld da ist.
Würden die Wettbewerbe ausschließlich verschlüsselt
gesendet und diejenigen, die das sehen wollten, müssten das
zusätzlich bezahlen, wäre Olympia tot.
Solche reinen Kommerz-Veranstaltungen dürften mit keinem Cent
öffentlicher Gelder finanziert werden, sondern allein durch
steuerlich nicht (!) absetzbares Sponsoring.
In der heutigen Form und Konstruktion gehört Olympia total
abgeschafft, wie es die alten Griechen getan hatten, als vom
ursprünglichen Gedanken nichts mehr übrig geblieben, sondern
zur reinen Geschäftemacherei verkommen war.
Also ich würde vorschlagen,...
nehmt die "veralteten" Sportarten" alle raus. Werfen,
laufen, springen........... also Speer, Diskus, usw........
.
dann könnten wir die Olympischen Spiele entlich in "Coca-Cola
Welt Cash&Fun Games" umbenennen und mit den seriösen und
klassischen Sportarten die "Olympischen Spiele (klassik)" ausrichten.
.
Ohne das IOC, nur mit Amatreuren.... un der Sieger bekommt einen Lobeerkranz.
.
Wenn man bei den Trikos dann auch nich "klassik" wird,
dürften das Zuschauerinteresse gesichert sein:)
.
Das hätte was.
Meint
Sikasuu
.
Ps. Der Titel "Olympische Spiele, Olympiade..." ist ja wohl
nicht schutzfähig. Ich kann mir nur sehr schwer vorstellen, das es
auf einen >2.000 Jahre alten Begriff Markenrechte gibt?
.
Oder? In einer Weil in der ein "i", oder eine Farbe zur Marke
werden kann scheint ja alles möglich!
Trapschiessen
Doppeltrapschiessen
Sportgewehr Dreistellungskampf
Kleinkaliber Dreistellungskampf
Kleinkaliber liegend
Luftgewehr
Luftpistole
Sportpistole
Freie Pistole
Schnellfeuerpistole
insgesamt 15 Wettbewerbe
Moderner Fünfkampf streichen
Beim Bahnradsport, Gewichtheben, Fechten, Segeln, Schwimmen die
Hälfte streichen, da a) nicht telegen genug, bzw. b) nur
Minderheitensportarten oder beides zusammen.
Eisstockschießen streichen und dafür Modellhelikopterfliegen aufnehmen
Eisstockschießen bzw. Curling anzugucken grenzt an psychische
Folter. Das sind dann die Momente, in denen man seine Fernbdienung zu
schätzen und sie blitzartig zu bedienen lernt.
Wenn man jedoch selber und mit mehreren Bekannten spielt und am Pils
nicht gespart werden muss, ist das allerdings etwas anderes mit dem Eisstockschießen.
Helikopterfliegen ist seit der Entwicklung der 3D-Hubschrauber
überaus spektakulär anzusehen und erfordert ein
Höchstmaß an Konzentration und Koordination. Der Heli als
nicht vom Menschen angetriebene Maschine ist dann halt als
Zugeständnis an die moderne Zeit zu betrachten.
Als ich zum ersten Mal Curling sah und die mit dem Schrubber auftauchten,
dachte ich, das sei das Hallenpersonal, das die Eisfläche reinigt.
Sankt Florian, verschon' mein Haus
Natürlich ist niemand Lobbyist.
Irgendwo wird man immer jemanden finden, der mit welchem Sport auch
immer, sein Geld verdienen kann. Egal, welche Sportart man nominiert,
das Geschrei wird groß sein.
Die Gründe sind vielfältig, heute ist es Doping, mal waren es
die unmenschlichen Trainingsmethoden chinesicher oder rumänischer Tanzflöhe.
Schaut man sich die aktuellen Wintersportergebnisse an, könnte man
in Dtl. getrost auf zu ziemlich viel verzichten.
Aber früher ist auch Tauziehen rausgefallen. Und weil bei uns
keiner Soft-/Baseball spielt, hat es auch niemanden gestört, als
die aus dem Programm fielen. Es würde auch niemanden stören,
wenn Rugby wieder rausfiele ... Daß die Rugby-WM eine
größere Veranstaltung als die FIFA-WM ist, interessiert ja in
Deutschland auch kaum einen.
Rugby WM größer als Fußball WM?
Haben Sie dafür auch eine Quelle? Würde mich ehrlich interssieren, auch und vor allem, weil ich es mir nicht recht vorstellen kann aufgrund der höheren Verbreitung von Fußball. Als relevante Größe zähle ich hier teilnehmende Nationen und Zuschauer- und Besucherzahlen (Ich spiele übrigens selbst Rugby. Mein Unglauben fußt also nicht auf einer Präferenz für Fußball)
Radsport und Fussball (Männer) streichen
Radsport weil es praktisch eine reine Dopingveranstaltung ist.
Fussball, weil hier eine erhebliche Wettbewerbsverzerrung durch die
geradezu willkürliche Zulassung der Nationen bzw. Ausschluss
einiger Mannschaften stattfindet.
Es steht zu befürchten, dass die Ringer für die
Witschaftsinteressen von Sportartikelunternehmen und anderen
Gewinnoptimierern nicht relevant sind. Da lässt sich mit anderen
Sportarten einfach mehr Renommee und Geld gewinnen.
Aus diesem Grund werde ich mich also weiterhin ausblenden, wenn Pferde
wider ihrer Natur über Hindernisse getrieben werden oder Frauen und
Männer mit oder ohne Boot durchs Wasser pflügen.
Diese meine Entscheidung ist natürlich eine des Geschmacks; hinter
der geplanten Abschaffung des Ringens als olympische Disziplin vermute
ich dagegen handfeste witschaftliche Interessen und ihre Verbände.