Home
http://www.faz.net/-gtl-75dwu
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Tennis Nadal sagt auch für Australian Open ab

Ursprünglich wollte Rafael Nadal in dieser Woche in Abu Dhabi auf den Tennisplatz zurückkehren. Nun muss er sogar die Australian Open absagen. Die Knieprobleme sind aber nicht der Grund für sein Fehlen in Melbourne.

© AFP Rafael Nadal laboriert an langwierigen Kniebeschwerden

Die schlechten Nachrichten für Rafael Nadal nehmen einfach kein Ende. Die einstige Nummer eins der Tennis-Welt muss auch auf die Australian Open verzichten und könnte sogar noch bis Ende Februar fehlen. Der Spanier sagte seine Teilnahme am ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres am Freitag wegen eines Magen-Darm-Virus ab.

Der erste Saison-Höhepunkt beginnt am 14. Januar in Melbourne, wo Nadal 2009 triumphierte und im Vorjahr in einem unvergessenen Marathon-Finale gegen Novak Djokovic verlor. Doch seit seinem Zweitrunden-Aus in Wimbledon am 28. Juni ist Nadal vom Pech verfolgt, wenngleich er in einer Mitteilung auf seiner Facebook-Seite abermals betonte, dass seine langwierigen Kniebeschwerden nicht der Grund für die nächste Hiobsbotschaft seien.

Mehr zum Thema

„Meinem Knie geht es viel besser, und der Reha-Prozess verläuft wie von den Ärzten vorausgesagt gut. Aber das Virus hat mir nicht erlaubt, in dieser Woche zu trainieren„, erklärte Nadal. Ursprünglich wollte sich der Weltranglisten-Vierte in dieser Woche beim Schauturnier in Abu Dhabi zurückmelden, wo Djokovic und der spanische Ersatzmann Nicolas Almagro am Samstag das Finale bestreiten. Doch am Dienstag meldete sich Nadal wegen seiner fiebrigen Erkrankung ab.

Nun passte er sowohl für den offiziellen Saisonstart beim ATP-Turnier in der kommenden Woche in Doha als auch die Australian Open. Auf medizinischen Rat hin darf er zunächst bis zum kommenden Freitag keinen Sport mehr treiben. Spätestens ab dem 25. Februar will der Linkshänder aus Mallorca beim ATP-Turnier im mexikanischen Badeort Acapulco wieder antreten - acht Monate nach seinem überraschenden Wimbledon-Aus gegen den Tschechen Lukas Rosol.

Erst Ende Februar soll er wieder fit sein © dapd Vergrößern Erst Ende Februar soll der Spanier wieder fit sein

Allerdings ließ er sich ein früheres Comeback offen, je nachdem, ob es seine Gesundheit zulässt. „Wie mein Team und meine Ärzte sagen: Am sichersten ist es, die Sachen gut zu machen. Ich habe immer gesagt, dass ich zurückkehre, wenn ich in der richtigen Form bin, um zu spielen. Nach all der Zeit, die ich weg vom Platz bin, will ich die Rückkehr lieber nicht forcieren“, betonte Nadal.

Sein Onkel und Trainer Toni fügte hinzu, es sei nicht vernünftig, nach der langen Pause ohne einen Vorbereitungswettbewerb in ein zweiwöchiges Grand-Slam-Turnier mit Matches über maximal fünf Sätze zu gehen.

Quelle: FAZ.NET/dpa

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Wimbledon Boris Beckers verräterische Augenbrauen

Boris Becker soll Novak Djokovic coachen – durch Gesten und Mimik. Doch das ist bei Grand-Slam-Turnieren verboten. Mogeln beide also? Philipp Kohlschreiber jedenfalls ist in der ersten Wimbledon-Runde gegen Djokovic chancenlos. Mehr Von Peter Penders, London

29.06.2015, 17:55 Uhr | Sport
Segway-Polo Deutsche gewinnen Turnier

In England fand am Wochenende das erste große internationale Segwaypolo-Turnier statt. Dieser Sport gilt als eine Mischung aus Polo und Hockey. Mehr

22.04.2015, 16:42 Uhr | Sport
Tennis in Wimbledon So heiß wie noch nie

Eis ist nachgefragt bei den Tennisspielern im Wimbledon: In Handtücher eingerollt, um den Nacken zu kühlen. Ein Balljunge muss medizinisch behandelt werden. Tommy Haas steigert sich, scheidet aber aus. Mehr

01.07.2015, 16:50 Uhr | Sport
Sambódromo in Rio de Janeiro Tennisstars Nadal und Ferrer tanzen beim Karneval

Die Tennisstars Rafael Nadal und David Ferrer haben beim Karnevalsumzug im Sambódromo in Rio de Janeiro das Tanzbein geschwungen. Am Abschlusstag dreht sich aber alles um die Sambaschulen. Mehr

17.02.2015, 11:55 Uhr | Gesellschaft
Roger Federer Der Jäger des Augenblicks

Spiele, Spektakel, Sensationen: Auch im gesetzten Profialter von bald 34 Jahren denkt Roger Federer noch lange nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen. Vor seinem ersten Auftritt in Wimbledon neigt der Tennisprofi aber hin und wieder zu Übertreibungen. Mehr Von Thomas Klemm

30.06.2015, 13:13 Uhr | Sport
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 28.12.2012, 16:17 Uhr

Zu berechenbar

Von Daniel Meuren

Diese WM hat gezeigt, dass das deutsche Frauenfußball-Team für die Topgegnerinnen zu berechenbar ist. Bis Olympia muss die Auswahl flexibler werden, personell wie taktisch. Mehr 2 1