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Tennis Hingis schockt Scharapowa

 ·  Martina Hingis kommt bei ihrer Comeback-Tour immer besser in Form. Beim WTA-Turnier in Tokio gewann die 25jährige Schweizerin das Duell zweier früherer Weltranglistenersten gegen Maria Scharapowa und zog damit ins Finale ein.

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Überglücklich zeigte sich Martina Hingis nach dem Einzug in ihr erstes Finale seit dem Comeback am Jahresanfang. Die ehemalige Weltranglisten-Erste aus der Schweiz erreichte mit dem unerwartet klaren 6:3, 6:1 über Vorjahressiegerin Maria Scharapowa das Endspiel beim WTA-Turnier in Tokio und kann dort ihren insgesamt 41. Titel holen. Den fünften Triumph von Hingis in Japans Hauptstadt will Jelena Dementjewa verhindern, die am Samstag das rein-russische zweite Halbfinale gegen Anastasia Myskina 6:4, 3:6, 6:4 gewann.

„Es ist ein schönes Gefühl, wieder in einem Finale zu sein. Ich hätte nicht gedacht, daß ich es so weit schaffe“, sagte Hingis nach dem Erfolg über die ehemalige Wimbledonsiegerin aus Rußland. Es war ihr erster Sieg über eine Top-Ten-Spielerin seit der Rückkehr auf die Tour nach fast drei Jahren Pause und auch der erste Vergleich mit Scharapowa. Das mit 1,34 Millionen Dollar dotierte Turnier in Tokio gehört zur höchsten Kategorie auf der Damen-Tour.

„Nun verbessere ich mich von Turnier zu Turnier“

Die 18jährige Russin resignierte bereits, als Hingis im ersten Satz das entscheidende Break zum 4:3 gelang. „Ich brauchte drei Jahre, um meinen Körper und Kopf wieder aufzuladen. Nun verbessere ich mich von Turnier zu Turnier. Ich spiele in Tokio besser als bei den Australian Open“, sagte Hingis, die die Pan Pacific Open in der japanischen Hauptstadt zwischen 1997 und 2002 bereits viermal gewann.

Mit dem Finaleinzug in Tokio gelang Hingis der bislang größte Erfolg bei ihrer Rückkehr auf die WTA-Tour. In Surfers Paradise an der australischen Gold Coast war sie im Halbfinale ausgeschieden, danach in der ersten Runde des Sydney-Turniers gescheitert und bei den Australian Open in Melbourne erst im Viertelfinale der Belgierin Kim Clijsters unterlegen.

Haas in Delray Beach im Halbfinale

Tommy Haas bleibt 2006 weiter in der Erfolgsspur. Der gebürtige Hamburger hat beim Turnier im amerikanischen Delray Beach in seiner Wahlheimat Florida im Gegensatz zu seinem Daviscup-Kollegen Florian Mayer das Halbfinale erreicht und steht damit zum zweiten Mal in dieser Saison in der Vorschlußrunde einer ATP-Konkurrenz.

Haas bezwang als Nummer vier der Setzliste den Luxemburger Gilles Muller mit 6:3, 6:2 und trifft nun auf den Amerikaner Profi Vincent Spadea. Dagegen verabschiedete sich der an Nummer sechs eingestufte Mayer mit 7:6 (7:4), 2:6, 3:6 gegen Titelverteidiger Xavier Malisse aus Belgien wie auch Publikumsliebling Andre Agassi bereits im Viertelfinale.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa/sid
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