http://www.faz.net/-gtl-7ia3j

Tennis : Haas und der Angstgegner

  • Aktualisiert am

Gut in Form: Tommy Haas Bild: AFP

Haas gewinnt gegen Brands und trifft nun auf del Potro, der Kohlschreiber besiegt hatte. In Osaka muss Lisicki aufgeben. Und Murray sagt seine Teilnahme an der Tennis-WM in London ab.

          Tommy Haas und Florian Mayer stehen beim ATP-Masters-Turnier in Shanghai im Achtelfinale. Haas gewann am Mittwoch das deutsche Tennis-Duell gegen den Deggendorfer Daniel Brands mit 6:4, 6:4 und trifft nun auf den Argentinier Juan Martin del Potro. Mayer bezwang bei der mit 6,2 Millionen Dollar dotierten Veranstaltung den Franzosen Benoit Paire 7:6 (7:1), 7:5. Der Bayreuther spielt nun gegen den an Nummer drei gesetzten Spanier David Ferrer.

          Noch keines seiner bisherigen fünf Duelle mit Angstgegner del Potro konnte Haas gewinnen. Der an Nummer sechs gesetzte Argentinier rang in seinem Auftaktspiel den Augsburger Philipp Kohlschreiber in 2:05 Stunden mit 6:3, 3:6, 7:6 (7:4) nieder. Allerdings offenbarte del Potro danach, dass er sich krank gefühlt habe. „Ich konnte nicht viel rennen. Ich denke, mein Aufschlag hat mir heute sehr geholfen“, sagte er nach der Partie. Auf einen Einsatz im Doppel an der Seite seines Landsmannes Carlos Berlocq verzichtete er danach aber.

          Erfolgreich in Schanghai: Florian Meyer
          Erfolgreich in Schanghai: Florian Meyer : Bild: AP

          Zu lockeren Auftakterfolgen kamen Rafael Nadal, Novak Djokovic und Roger Federer. Nadal setzte sich gegen Alexander Dolgopolow aus der Ukraine klar mit 6:3, 6:2 durch. Djokovic deklassierte den Spanier Marcel Granollers mit 6:2, 6:0, musste dabei aber eine Schrecksekunde überstehen. Zu Beginn des zweiten Satzes knickte der Serbe um und musste behandelt werden. Allerdings konnte er danach weiterspielen und ließ Granollers keine Chance. Federer besiegte den Italiener Andreas Seppi klar mit 6:4, 6:3. Für den auf Platz sieben abgerutschten Schweizer war es der erste Auftritt seit seinem Achtelfinal-Aus bei den US Open.

          Murray sagt seine WM-Teilnahme ab

          Wimbledonsieger Andy Murray hat unterdessen seine Teilnahme an der Tennis-WM in London abgesagt. Der Brite war im September am Rücken operiert worden und wird bis zur Veranstaltung vom 4. bis 11. November nicht rechtzeitig fit. „Ich bin wirklich sehr enttäuscht, dass ich in diesem Jahr nicht dabei bin“, sagte Murray. Für den Jahresabschluss in der britischen Hauptstadt sind bislang Nadal, Djokovic und Ferrer qualifiziert. Die übrigen fünf Teilnehmer werden in den kommenden Wochen ermittelt.

          Sabine Lisicki hat ihre weitere Teilnahme beim Tennisturnier im japanischen Osaka unterdessen abgesagt. Die Wimbledon-Finalistin leide an einer Verletzung an der linken Hüfte, teilte die Spielerinnenorganisation WTA mit. Die an Nummer zwei gesetzte Berlinerin hatte tags zuvor durch ein 7:5, 7:6 (7:1) gegen Chanelle Scheepers aus Südafrika das Achtelfinale erreicht. Bei der mit 235 000 Dollar dotierten Hartplatz-Veranstaltung ist nun keine deutsche Spielerin mehr dabei.

          Quelle: DPA

          Weitere Themen

          Glamour und Spektakel für die Formel 1

          Rennen in Amerika : Glamour und Spektakel für die Formel 1

          Die Formel 1 in Amerika, das ist eine lange und schmerzhafte Geschichte. Mit den neuen Besitzern soll der Erfolg zurückkehren. Und ausgerechnet derzeit stehen die Chancen gut wie selten.

          Topmeldungen

          Brexit-Verhandlungen : Ohne Qualen geht es nicht

          Theresa May flehte diese Woche in Berlin, Paris und Brüssel um Hilfe bei den Brexit-Verhandlungen. Die Europäer blieben hart. Aber sie gaben sich Mühe, nett zu sein.
          Erst mal shoppen in der Stadt, dann zu Hause noch bei Zalando bestellen.

          Geld in der Partnerschaft : Hilfe, meine Frau wirft das Geld raus!

          In Gelddingen zeigt sich oft die Wahrheit über eine Beziehung, sagen Paartherapeuten. Aber wer wird denn gleich an Scheidung denken, wenn die Ehepartnerin über die Verhältnisse lebt?
          Für mehr Recht und Ordnung im eigenen Land: Macron will härter gegen kriminelle Ausländer vorgehen.

          Macrons Abschiebekurs : Mit harter Hand

          Der brutale Mord an zwei jungen Frauen durch einen illegalen Einwanderer erschüttert Frankreich. Nun plant Präsident Macron konsequenter bei der Abschiebung krimineller Ausländer durchgreifen. Doch die Umsetzung gestaltet sich schwerer als gedacht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.