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Tennis „Eine Russin zuviel“

05.02.2006 ·  Nach Siegen gegen die Russinnen Maria Kirilenko und Maria Scharapowa unterlag Martina Hingis im Finale des WTA-Turniers von Tokio Jelena Dementjewa. Unterdessen präsentiert sich Thomas Haas vor dem Daviscup in guter Form.

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Ihr erstes Endspiel seit ihrem Comeback zum Jahresanfang nach zuvor fast dreijähriger Pause hat Martina Hingis verloren. Die ehemalige Weltranglisten-Erste aus der Schweiz mußte sich im Finale des WTA-Hallenturniers in Tokio (1,34 Millionen Dollar) der Russin Jelena Dementjewa unerwartet glatt mit 2:6, 0:6 geschlagen geben.

Hingis, die mit einer Wildcard in das Teilnehmerfeld gelangt war, leistete sich nach zuvor starken Leistungen im Endspiel ungewohnt viele leichte Fehler und hatte im Duell mit der in der japanischen Hauptstadt an Position zwei geführten Russin keine Chance.

„Habe all meine Erwartungen übertroffen“

„Das war wohl eine Russin zuviel. Früher mußte ich gegen die Williams-Schwestern bestehen, heute sind es die Russinnen“, sagte Hingis, die im Halbfinale Titelverteidigerin Maria Scharapowa mit 6:3, 6:1 entzaubert und Maria Kirilenko (Rußland) in der Runde zuvor bezwungen hatte.

Gegen Dementjewa war Hingis in dem 61minütigen Endspiel völlig chancenlos, aber dennoch zufrieden: „Ich bin stolz auf meine Woche hier. Ich habe all meine Erwartungen seit dem Comeback übertroffen. Es ist gut zu wissen, daß ich mit den besten Spielerinnen der Welt mithalten kann.“

„Tommys Erfolg ist natürlich top fürs Selbstvertrauen“

Unterdessen hat Thomas Haas hat mit seiner Siegesserie beim Tennisturnier in Delray Beach dem deutschen Daviscup-Team eine weitere Portion Selbstvertrauen beschert. Während der Hamburger fünf Tage vor der schweren Partie gegen Frankreich nahtlos an seine zu Jahresbeginn in Doha und Melbourne gezeigten Leistungen anknüpfte und im Finale gegen den Belgier Xavier Malisse um seinen achten Titel kämpfte, trafen seine vier Nationalmannschafts-Kollegen am Sonntag im ostwestfälischen Halle ein. Dort trifft der Aufsteiger von Freitag bis Sonntag zum Auftakt der Weltgruppe auf das französische Team um die Topstars Sebastien Grosjean und Richard Gasquet.

„Tommys Erfolg ist natürlich top fürs Selbstvertrauen“, sagte Bundestrainer Patrik Kühnen nach dem ersten Training mit Melbourne- Halbfinalist Nicolas Kiefer sowie Rainer Schüttler, Florian Mayer und Alexander Waske. „Es ist schon herausragend, daß er nahtlos dort weiterspielt, wo er in Australien aufgehört hat.“ Bei den Australian Open war Haas im Achtelfinale dem späteren Turniersieger Roger Federer aus der Schweiz nach großem Kampf in fünf Sätzen unterlegen gewesen.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa/sid
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