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Tennis : Comeback gelungen

  • Aktualisiert am

Wieder da: Rafael Nadal Bild: REUTERS

Federico Delbonis hat seine 90 Minuten Berühmtheit gehabt - als Gegner von Rafael Nadal bei dessen Rückkehr auf die Tennis-Tour im chilenischen Viña del Mar.

          Eigentlich war alles wie immer. Mit etwas Verspätung betrat Rafael Nadal den kleinen Center Court im Club Naval de Campo Las Salinas. Penibel wie eh und je breitete der Spanier die Getränkeflaschen rund um seine Bank aus. Als er später sein von der durchgeschwitztes Shirt wechselte, raunten vor allem die weiblichen Tennis-Fans auf den klapprigen Tribünen. Doch von Normalität konnte für Nadal keine Rede sein. Sieben Monate lang hatte die einstige Nummer eins der Welt auf diesen Moment warten, nach seiner hartnäckigen Knieverletzung immer wieder Rückschläge einstecken müssen.

          Nun ist Nadal also wieder da. Nach dem ersten Erfolg am Dienstagabend mit seinem argentinischen Partner Juan Monaco im Doppel, verlief auch das Einzel-Comeback des Mallorquiners vielversprechend.

          Am späten Mittwochabend gewann Nadal beim kleinen Sandplatz-Turnier in Viña del Mar gegen den argentinischen Qualifikanten Federico Delbonis 6:3, 6:2. Die Erleichterung über seine Rückkehr war ihm deutlich anzusehen. „Wieder Tennis auf Wettkampfniveau spielen zu können, ist ein gutes Gefühl. Ich genieße es und bin glücklich“, sagte der 26-Jährige. „Heute ist das Ergebnis nicht das Wichtige. Das Wichtigste ist einfach, dass ich hier bin.“

          Dankbarer Gegner: Federico Delbonis
          Dankbarer Gegner: Federico Delbonis : Bild: dpa

          Nadal machte seinen Sieg mit einem Vorhand-Passierball perfekt. Der elfmalige Grand-Slam-Turnier-Sieger gab nach dem lockeren Match eine klare Ansage: „Ich werde nicht mehr über das Knie reden. Was jetzt zählt ist das Tennis, darum bin ich hier“, sagte Nadal leicht genervt ob der immer und immer wiederkehrenden Fragen nach seinem Gesundheitszustand. „Es tut immer noch weh, aber die Ärzte haben ihr Okay gegeben und das ist es, was zählt.“

          Quelle: FAZ.NET/dpa

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