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Supercupsieg gegen Hamburg THW Kiel setzt Titeljagd fort

30.08.2008 ·  Der THW Kiel ist auch nach der Trennung von Erfolgstrainer Noka Serdarusic unersättlich. Der Deutsche Meister von der Ostsee hat zum Auftakt der Handball-Saison auch den Supercup gewonnen. Damit scheinen die Kieler auch bereit für die am kommenden Wochenende beginnende Bundesligaspielzeit.

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Der THW Kiel hat seine Titeljagd fortgesetzt. Vor dem ersten Saisonspiel der Handball-Bundesliga gewann der deutsche Rekordmeister in München zum fünften Mal den Supercup. Im Duell mit Herausforderer HSV Hamburg holten die Kieler beim Debüt ihres neuen Trainers Alfred Gislason mit dem 33:28 (17:14)-Sieg den ersten Titel der 32. Spielzeit.

Vor 8200 Zuschauern in derOlympiahalle unterstrich der Triple-Gewinner eindrucksvoll seineAmbitionen auf den Gewinn des 15. Meistertitels. Die neue Saison beginnt am Dienstag mit der Partie zwischen Frischauf Göppingen unddem VfL Gummersbach.

20:20-Ausgleich half HSV nicht

Beim Schaulaufen der französischen Olympiasieger Thierry Omeyerund Nikola Karabatic (beide Kiel) sowie Bertrand und Guillaume Gilleauf Seiten von Pokalfinalist Hamburg waren Stefan Lövgren (7/5), Filip Jicha (6) und Henrik Lundström (6) die erfolgreichsten Kieler Torschützen. Stefan Schröder (8) warf die meisten Tore für den HSV, der auf Nationalspieler Pascal Hens verzichten musste. Der Weltmeister fällt wegen eines Bruchs des Schienbeinkopfes vier bis fünf Monate aus.

Der THW überrumpelte den HSV mit temporeichem Spiel und lag nach zehn Spielminuten mit 8:2 in Führung. Danach erst wachten die Hamburger auf und kamen zwischenzeitlich bis auf zwei Tore an den Cupverteidiger heran. Mit einem verwandelten Siebenmeter erzielte Lövgren den 17:14-Halbzeitstand.

Ein Zwischenspurt bescherte dem HSV, der 2006 den Supercup gewann, den 20:20-Ausgleich durch Blazenko Lackovic. In der Schlussphase der kampfbetonten Auseinandersetzung brachte Kiel aber trotz einiger guten Paraden von Nationaltorwart Johannes Bitter im HSV-Tor den verdienten Sieg über die Runden.

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