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Segeln Team Germany wieder im America’s Cup

05.08.2007 ·  Trotz der misslungenen Premiere wagt das Team Germany abermals das Abenteuer America’s Cup. Das deutsche Syndikat wirbt weiter um Jochen Schümann, der den Cup bereits zweimal mit der „Alinghi“ gewinnen konnte.

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Nach der misslungenen Premiere wagt das Team Germany abermals das Abenteuer America’s Cup. Syndikatschef Michael Scheeren kündigte eine neue Kampagne für die 33. Auflage um die begehrteste Segeltrophäe der Welt an, die 2009 wie schon in diesem Jahr vor Valencia stattfinden wird: „Wir sind mit der ersten deutschen Kampagne eine Verpflichtung gegenüber dem deutschen Segelsport eingegangen. Dieser wollen wir auch zukünftig gerecht werden.“

Der Fünfzigjährige kalkuliert bis zum Cup-Beginn mit einem jährlichen Aufwand von etwa zwanzig Millionen Euro. Bei der deutschen Premiere in diesem Jahr hatte es für das Team Germany lediglich zu einem enttäuschenden vorletzten Platz in der Herausforderer-Runde gereicht. Nur das hoffnungslos unterlegene Team China ließ das Syndikat hinter sich.

Werben um Schümann

Letztlich war der Zuschlag an Valencia als Austragungsort ein wichtiger Grund für die zweite deutsche Kampagne. „Nachdem wir in Valencia viel investiert haben, sind wir froh, dass wir die Ausgaben für den nächsten Cup nun sparen und auf die bereits vorhandenen Gegebenheiten zurückgreifen können“, hatte Scheeren erklärt. Bei der Herausforderung des Schweizer Titelverteidigers Alinghi setzt das deutsche Syndikat auf den neuen Steuermann Karol Jablonski. Der Pole mit deutschem Pass zeigte beim 32. America’s Cup bereits überragende Leistungen auf dem spanischen Boot Desafio Espanol, das er bis ins Halbfinale führte.

An der Seite des 44-jährigen Jablonski würde Scheeren gerne Jochen Schümann sehen. Der Penzberger gewann die älteste Trophäe der Welt als Sportdirektor von Alinghi bereits zweimal. Allerdings wird die Verpflichtung des dreimaligen Olympiasiegers immer mehr zur Hängepartie. Bisher hat es noch keine Gespräche gegeben, und Schümann liebäugelt offenbar mit einem Engagement beim amerikanischen Syndikat BMW-Oracle-Racing.

Dagegen wird Luna Rossa, das italienische Syndikat, 2009 nicht mehr starten. Das hatte Kapitän Patrizio Bertelli am Freitag mitgeteilt. Die italienische Yacht hatte in diesem Jahr das Finale der Herausforderer-Runde erreicht, dort aber gegen das Team New Zealand verloren.

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