Home
http://www.faz.net/-gub-77831
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Schwimmen Helge Meeuw beendet seine Karriere

 ·  Rückenschwimmer Helge Meeuw beendet mit 28 Jahren seine Karriere. Er wolle mehr Zeit für seine Familie und das Medizin-Studium haben. Mit der Lagenstaffel holte er einmal WM-Silber und wurde ebenfalls Zweiter bei Olympia 2004.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (0)

Rückenschwimmer Helge Meeuw beendet seine Karriere. Der Weltmeisterschaftszweite von 2009 über 100 Meter will mehr Zeit für seine Familie und sein Medizinstudium haben. „Ich habe meine Karriere beendet, eine Rückkehr ist ausgeschlossen“, sagte der 28-Jährige an diesem Montag der Nachrichtenagentur dpa. Zuvor hatte die „Magdeburger Volksstimme“ berichtet, dass Meeuw bei einem Schwimmfest in Magdeburg am Wochenende offiziell verabschiedet worden war. Im vergangenen Jahr schlug sich der angehende Mediziner bei den Olympischen Spielen in London auch ohne Medaille gut. Anders als 2004 und 2008 durfte Meeuw, der vor neun Jahren in Athen Silber mit der Lagen-Staffel gewann, endlich sein erstes Einzel-Finale bei Sommerspielen bestreiten.

Diesen schönen Abschluss wolle er nicht gefährden und machtee deshalb „einen klaren Schnitt“, sagte er. Mit seiner Frau Antje Buschschulte hat er eine zweijährige Tochter. Meeuw gewann neben dem Einzel auch mit der Lagenstaffel 2009 in Rom WM-Silber. Dazu steht zweimal WM-Bronze zu Buche. Dreimal wurde er auf Kurz- und Langbahn Europameister. Bei den Olympischen Spielen 2004 holte er mit der Lagenstaffel über 4 x 100 Meter Silber.

  Weitersagen Kommentieren (1) Merken Drucken
Weitere Empfehlungen
Deutscher Skiverband Ricco Groß wird degradiert

Der Deutsche Skiverband sortiert seine Fachverbände neu. Biathlon-Bundestrainer Groß wird in die zweite Klasse abgeschoben. Der Österreicher Berthold übernimmt die Alpin-Herren. Mehr

07.04.2014, 16:14 Uhr | Sport
Deutsches Davis-Cup-Team Arriens hat genug von Kohlschreibers Allüren

Eine Nationalteam-Karriere voller Reizpunkte und Reibereien endet: Tennis-Teamchef Arriens teilt Kohlschreiber mit, dass er ihn nicht mehr für den Davis Cup nominieren wird. Mehr

10.04.2014, 12:17 Uhr | Sport
Ricky Simms im Interview „Mo muss wie Bolt werden“

Ricky Simms machte den Jungen, der bis nach Mitternacht auf der Konsole daddelte, zum Olympiasieger. Jetzt ist Mo Farah „der beste Langstreckenläufer der Welt“, sagt Simms. Doch das reicht nicht. Mehr

12.04.2014, 11:47 Uhr | Sport

25.02.2013, 17:57 Uhr

Weitersagen
 

Gegen die Eis-Scheinheiligen

Von Evi Simeoni

Adelina Sotnikowa kam auf zweifelhafte Weise zum Olympiasieg. Nun wird der Triumph zwei Monate später auch offiziell angezweifelt. Alles ist also wie immer im Eiskunstlauf. Mehr 2 4