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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Schwimm-WM Silber und Bronze für Rupprath und Meeuw

 ·  Thomas Rupprath ist bei der Kurzbahn-WM wieder an Gold vorbei geschwommen. Über 50 m Rücken mußte sich der Titelverteidiger und Weltrekordhalter seinem australischen Herausforderer Matthew Welsh geschlagen geben.

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Thomas Rupprath aus Hannover ist bei den Kurzbahn-Schwimmweltmeisterschaften in Schanghai erneut an Gold vorbei geschwommen. Über 50 m Rücken mußte sich der Titelverteidiger und Weltrekordhalter am Samstag in 23,70 Sekunden seinem australischen Herausforderer Matthew Welsh (23,53) geschlagen geben und holte Silber. Seine zweite WM-Bronzemedaille konnte Helge Meeuw (Wiesbaden) gewinnen, der nach 24,01 Sekunden anschlug. Mit neuem deutschen Rekord von 27,10 Sekunden zog Janine Pietsch (Ingolstadt) als Schnellste der Halbfinals über 50 Meter Rücken in die Entscheidung am Sonntag ein.

Für den dritten Weltrekord der Veranstaltung sorgte die niederländische Frauen-Staffel über 4 x 100 Meter Freistil. Mit 3:33,32 Minuten wurde die alte Marke Chinas (3:34,55) ebenso unterboten wie der seit 1997 bestehende deutsche Europarekord (3:34,69).

Rupprath: „Grippe hat Kraft gekostet“

„Ich wollte unbedingt eine Medaille hier“, meinte Thomas Rupprath sichtlich erleichtert. Nach einem vierten Platz am Donnerstag über 100 Meter Schmetterling war der 29 Jahre alte Schwimm-Profi, der in Rostock lebt und bei der früheren Olympiasiegerin Caren Mahn (geborene Metschuk) trainiert, arg ins Grübeln gekommen. „Meine Grippe vor drei Wochen hat mehr Kraft gekostet, als ich erwartet hatte“, stellte er fest. Zudem schwamm Rupprath als Vierter (54,18) in das Finale am Abschlußtag über 100 m Lagen.

Dagegen konnte Helge Meeuw sein Glück kaum fassen. Zum zweiten Mal gab es für den 21 Jahre alten künftigen Studentin in der chinesischen Millionenmetropole nach Bronze über die 100-Meter-Rückenstrecke Edelmetall. „Ich freue mich riesig, jetzt bin ich wirklich gespannt, zu was ich am Sonntag über 200 m Schmetterling fähig bin“, erklärte der Sohn der früheren Nationalmannschaftsschwimmer Jutta (geborene Weber) und Folkert Meeuw.

Pietsch wieder mit Rekord

Janine Pietsch geht nach ihrem Erfolg im Halbfinale nun als große Favoritin auf den Titel über 50 Meter Rücken. „Ich hatte schon ein wenig mit dem Europarekord geliebäugelt, der bei 27,06 Sekunden steht“, war die 23 Jahre alte Weltmeisterin von Schanghai über die doppelt so lange Strecke aber auch mit dem neuen deutschen Rekord zufrieden. Dabei verbesserte sie ihre eigene Marke vom 21. Januar dieses Jahres um genau eine Zehntelsekunde. Ins Finale über 200 Meter Freistil schwimmen will am Sonntag auch Annika Liebs (Würzburg), die das nur vierköpfige Team des Deutschen Schwimmverbandes (DSV) in Fernost vervollständigt.

Seinen zweiten Titel innerhalb von knapp 60 Minuten holte sich Matthew Welsh in der bisher knappsten WM-Entscheidung mit 23,05 Sekunden über 50 Meter Schmetterling. Dabei lag er nur hauchdünn vor dem Ukrainer Sergej Breus (23,06) und Weltrekordhalter Kaio Almeida aus Brasilien (23,07). Die 100 Meter Brust der Frauen gingen in 1:05,25 Minuten an Tara Kirk (USA), Chinas Lokalmatadorin Hui Qi sicherte sich die 200 Meter Lagen in 2:09,33 Minuten.

Quelle: FAz.NET mit Material von dpa
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