04.07.2011 · Riskante Abfahrten und auf Spektakel gebürstete Zielsprints: Rennradfahren ist eine der gefährlichsten Sportarten. Schwere, manchmal tödliche Stürze passieren immer und überall. Auch bei der Tour de France lauern Gefahren.
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Das bezweifle ich doch sehr stark. Rennradfahren ist eine Leidenssportart. Ich bin selbst in der Juniorenzeit Radrennem gefahren(auch Rundfahrten im Ausland) und oft genug über schlechte Straßen und Kompfsteinplaster oder durch verwinkelte Innenstadtkurse.
Mit gutem Asphalt hat das wenig zu tun in richtigen Rennen. Es entspricht auch nicht dem Charakter des Sports, denn das geschiebe im Gezanke im Feld ist eher schulbubenmäßig als das Verhalten von Gentlemens. Das Motto ist eher nach mir die Sinnflut. Ich habe das in keiner anderen sportart so erlebt. Hohe geschwindigkeiten dagegen sind nur gewöhnungssache. man muss sich einfach einmal überwinden wie beim sprung vom 10-Meterturm. Natürlich ist das teilweise wahnsinn, aber bei den profis ist die versorgung noch sehr gut. viel gefährlicher sind die ganzen Juniorenrundfahrten, wo auch mit Geschwindigkeiten an die 100 km/h bergab gefahren wird, allerdings die Absperrung und midizinische Versorgung eher schlecht sind und man von Unfällen kaum hört. Zumidest einen Todesfall gab es in Rennen während der 4 Jahre in denen ich gefahren bin.
... ist bei jedem Sturz sofort mindestens ein Fotograf zu Stelle ... warum wohl?!
@Dirk Hesser: Die Bezeichnung "Gentlemensport" fürs Rennradfahren ist wirklich der Brüller des Tages. Danke dafür.
Boulevardeske Überschrift, Fehler im Text- und die Trainingstoten?
Wie viele Rennradfahrer mit und ohne Lizenz in den letzten Jahren außerhalb von Rennen ums Leben gekommen sind,
das würde in dem Zusammenhang auch einmal interessieren.
Der Spanier Horrillo (und nicht "Horillo") stürzte beim Giro 2009 lt. Wikipedia auf der Abfahrt des Passo Culmine San Pietro und nicht am Sankt Bernhard,
das war Voigt bei der Tour.
... Und sie machen´s alle freiwillig...
Wer sich das Spektakel in Frankreich anschaut, wundert sich, dass trotzdem nicht mehr passiert. Im Peloton geht es teilweise zu wie beim catchen auf Rädern. Wer sicher sein will und Ambitionen hat, muss sich seinen Platz ständig vorne im Peloton erkämpfen, wer das nicht beachtet, kann entscheidend verlieren, siehe Contador am Samstag. Wahr ist aber auch : Niemand muss den Monte Crostis, den Galibier hinunter oder den Zoncolan beim Giro hinauf fahren. Es muss sich keiner den alljährlichen Wahnsinn von Paris-Roubaix antun. Wir haben es hier mit erwachsenen Menschen zu tun und nicht mit unmündigen Kindern, die für das, was sie tun und lassen, selbst verantwortlich sind. Ruhm und Ehre haben überall ihren Preis, ob er zu hoch ist, muss jeder selbst entscheiden. Da gilt für die Tour nichts anderes als für DSDS.
Ich bin selbst passionierter Hobby-Rennradfahrer und liebe diesen Sport. Sich mit 100 und mehr Stundenkilometern eine Abfahrt runter zu stürzen, empfinde aber auch ich als absoluten Wahnsinn, wenn gleich es natürlich beeindruckend ausssieht. Für mich haben auch die Kopfsteinpflasterrennen überhaupt keinen Reiz, weil das einfach nur Schinderei der Fahrer ist. Rennradfahren ist m. E. ein Gentlemensport, bei dem man mit leichten Rädern auf gut asphaltierten Straßen kämpft. Alles andere ist für Mountainbiker mit breiten Reifen und Stoßdämpfern.
"Rennradfahren ist eine der gefährlichsten Sportarten. Von einer Unfallbilanz wie die Formel 1, die seit 17 Jahren keinen Toten mehr zu beklagen hat, können die Radler nur träumen."
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1. radrennen fahren mag gefährlich sein, ich bin nur wenige in der jugend gefahren, mir war das zu hart. aber rennradfahren ist es nicht. rennradfahren ist schön, gesund und vernünftig.
2. herr eder, stellen sie bitte alle in 17 jahren im rennen von radrennprofis gefahrenen stunden zusammen und anschliessend alle im rennen von formel-1-profis gefahrenen. bitte vergleichen sie deren anzahl und bringen sie sie ins verhältnis. sie werden lernen: ein echter hohlroller-vergleich.